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Gehen Sie bei Herpes nicht an Ihre persönliche Belastungsgrenze

Herpesbläschen sind sehr unangenehm und Menschen, die sie einmal hatten, bekommen sie immer wieder.

Der eine oder andere hat vielleicht auch schon davon gehört, dass man mit einer Herpesinfektion keinen Sport treiben solle, da Herpes das Immunsystem schwächen und der Virus den Herzmuskel angreifen könne. Was ist dran?

Herpes ist nicht gleich Herpes

Dazu ist zu sagen, dass die Gruppe der Herpesviren sehr groß ist und sich in zwei verschiedene Typen teilt. Generell können Herpesviren schon über Jahre im Körper vorhanden sein.

Bei einer Schwächung des Immunsystems zum Beispiel durch Stress können die Viren aktiv werden und sich als Bläschen an der Lippe, im Genitalbereich oder an anderen Körperstellen zeigen, wobei keine Gefahr für den restlichen Körper besteht.

Andererseits gibt es auch Herpesinfektionen, die auch den Herzmuskel angreifen können und dadurch sehr gefährlich sind.

Diese kann der Arzt durch eine gründliche Laboruntersuchung des Blutbildes sowie durch ein Ruhe- und Belastungs-EKG erkennen.

Sport ja, übertreiben nein

Im Prinzip müssen Sie aber nur wegen eines Herpesbläschens an der Lippe nicht komplett auf Sport verzichten. Allerdings dürfen Sie in dieser Zeit nicht bis zu Ihrer persönlichen Belastungsgrenze trainieren.

Dies würde ansonsten eine Unterdrückung des Immunsystems zur Folge haben, wodurch weitere Herpes-Ausbrüche entstehen können.

Handtücher können Herpes übertragen

Der Herpes-Erreger wird normalerweise durch Speichel beispielsweise beim Küssen oder eine Schmierinfektion über die Hände übertragen.

Er kann aber auch über Handtücher, Servietten, Geschirr- und Reinigungstücher den Besitzer wechseln.

Das haben jetzt Wissenschaftler vom Institut für Hygiene und Biotechnologie der Hohenstein-Institute nachgewiesen. Die Herpes-simplex-Viren tummelten sich bei Raumtemperatur bis zu 48 Stunden auf den Textilien. Auch eine Maschinenwäsche von 40 Grad überstanden sie unbeschadet.

Auf harten Oberflächen überlebt das Virus nach früheren Studienergebnissen länger als acht Wochen.

Bekämpfen Sie Herpes mit Naturheil- oder Hausmitteln

Betupfen Sie die Bläschen sechsmal am Tag mit einem sterilen Mulltupfer aus der Apotheke, auf den Sie zuvor etwas Honig gegeben haben. In gut zwei Tagen heilen die Bläschen aus – schneller als mit der Salbe aus der Apotheke.

Sofern Sie den Honig nicht abschlecken – er sollte jeweils mindestens 15 Minuten einwirken. Auch mit Propolis-Präparaten wurden gute Erfahrungen bei Herpes gemacht.

Schmerzlindernd wirken Eiswürfel, die Sie in ein Stofftaschentuch einwickeln und kurz auf die betroffenen Stellen halten. Manche Betroffene schwören auf Teebaumöl.

Es sollte aber stets frisch zubereitet sein, denn es verdirbt schnell. Garantiert wirken Melissetinkturen. Ein Homöopath kann Ihnen auch mit homöopathischen Verschüttelungen helfen.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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