Helicobacter: Nachweis
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Etwa 40 % der Deutschen sind Träger von Helicobacter pylori Bakterien, doch nur wenige entwickeln Geschwüre. Weshalb viele Menschen, die mit H. pylori infiziert sind, keine Geschwüre entwickeln, ist noch nicht geklärt.
Wenn Sie an wiederkehrenden Geschwüren leiden, fragen Sie Ihren Arzt nach folgenden Tests zum Nachweis von H. pylori:
Biopsie – Ihr Arzt entnimmt eine kleine Gewebeprobe aus Ihrem Magen bzw. Zwölffingerdarm, indem er ein schlauchförmiges Instrument (Endoskop) mit Biopsie-Zange in Ihren Verdauungstrakt einführt. Im Labor wird diese Probe dann auf H. pylori untersucht.
Harnstoff-Atemtest – Wenn bei Ihnen H. pylori vorhanden sind, dann ergibt sich in Ihrem Magen eine spezifische chemische Reaktion, wenn Sie eine spezielle radioaktiv markierte Flüssigkeit zu sich genommen haben. Ein Test Ihres Atems zeigt, ob Bakterien vorhanden sind.
Bluttest – Dieser neue Test, auch als „schneller“ Bluttest bezeichnet, erfolgt über den Nachweis von Antikörpern gegen H. pylori im Blut. Er ist preiswerter und angenehmer in der Durchführung als eine Biopsie. Fragwürdig ist jedoch seine Zuverlässigkeit.
Nach der Behandlung auf H. pylori Bakterien beispielsweise verbleiben Antikörper im Blut, selbst wenn keine Bakterien mehr vorhanden sind. Ärzte der Mayo Clinic setzen den schnellen Bluttest noch nicht ein, sie arbeiten aber an einer Ausweitung der Testuntersuchung.