Gicht: Die optimale Ernährung
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Stellen Sie Ihre Ernährung bereits dann um, wenn bei Ihnen erhöhte Harnsäurewerte gemessen wurden. Warten Sie nicht, bis die ersten schmerzhaften Gichtanfälle aufgetreten sind.
Empfehlenswert sind:
- Obst (außer getrockneten Früchten)
- Getreide und Getreideprodukte
- purinarme Gemüse (z. B. Karotten, Gurken, Zucchini, Kohl, Kohlrabi, Fenchel, Kürbis, Paprika, Tomaten, Rettich, Radieschen, Zwiebeln, grüner Salat, Sauerkraut, Kartoffeln)
- Magermilchprodukte
- 2 bis 3 Eier pro Woche
- Mineralwasser, Obstsäfte, Tee, Kaffee
Nur eingeschränkt essen sollten Sie:
- Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen)
- purinreichere Gemüse (z. B. Blumenkohl, Spinat, Sellerie, Mangold, Schwarzwurzeln)
- Steinpilze, Champignons
- fettarmen Fisch (z. B. Seelachs, Kabeljau)
- Geflügel (ohne Haut)
- magere Fleisch- und Wurstsorten
Ganz meiden sollten Sie sehr purinreiche Nahrungsmittel:
- fette Fleisch-, Wurst- und Fischwaren sowie Fleischextrakte
- Zunge, Schweineschwarte
- Innereien (auch Leberwurst)
- Haut von Geflügel und Fisch
- fettreiche Milchprodukte (über 45 % Fett i. Tr.)
- Ölsardinen, Hering, Sardellen, Muscheln, Hummer
- Hefe und Hefeprodukte
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