Gicht: Ändern Sie Ihren Lebensstil
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Bleibt die Gicht unbehandelt, kommt es in immer kürzeren Abständen zu heftigsten Schmerzattacken und letztlich zur Gelenkverformung. Es können sich Gichtgeschwüre und chronische Nierenschäden ausbilden. Die Medikamente, die bei der Hyperurikämie und der Gicht zum Einsatz kommen, hemmen entweder die Bildung von Harnsäure im Körper oder erhöhen die Ausscheidung von Harnsäure über die Niere. Beim akuten Gichtanfall werden zusätzlich Medikamente verschrieben, die entzündungshemmend sind.
Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihren Lebensstil ändern
Die zweite Säule einer erfolgreichen Behandlung der Gicht liegt in Ihrer Hand. Wenn Sie sich an die folgenden Regeln halten, können Sie -nach Absprache mit Ihrem Arzt - Ihre Tablettendosis senken oder sogar ganz auf Medikamente verzichten. So bekommen Sie Ihre Harnsäurewerte in den Griff:
Stellen Sie Ihre Ernährung auf purinarme Kost um (purinreich sind Fleisch, Fleischprodukte, Innereien, Fisch).
Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein, denn Alkohol hemmt die Ausscheidung von Harnsäure über die Niere.
Verzichten Sie auf Bier, es enthält Purine.
Trinken Sie ausreichend (mindestens 2 1 Wasser, Apfelsaftschorle und/oder Kräutertee).
Verzichten sie darauf zu fasten.
Halten Sie die gesunde Lebensweise auch dann ein, wenn Sie gerade keine Symptome haben.
Bauen Sie Übergewicht ab (dann haben Sie automatisch weniger Harnsäure im Blut).