Dysphagie: Behandlung
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Dysphagie
GNL5356
Wenn Sie eine pharyngeale Dysphagie haben, werden Sie vermutlich an einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder einen Neurologen zu weiteren Untersuchungen überwiesen, danach zu einem Sprachtherapeuten. Bestimmte Schluck-, Zungen- und Lippenübungen könnten ebenso wie ein spezielles Kautraining hilfreich sein.
Sollte eine pharyngeale Dysphagie Sie von einer ausreichenden Nahrungsaufnahme abhalten, empfiehlt der Arzt spezielle flüssige Diätpräparate. Bei schweren Fällen von Dysphagie könnte eine Ernährung mittels Magensonde notwendig werden.
Wenn bei Ihnen eine ösophageale Striktur, ein Schatzki-Ring oder enge Sphinkter vorliegen, kann Ihr Arzt eventuell mit einem Endoskop, an dessen Spitze ein Ballon angebracht ist, vorsichtig das Ende der Speiseröhre aufdehnen. Dieser Eingriff wird Dilatation genannt.
Bei Vorliegen eines Tumors oder eines Divertikels kann eine Operation erforderlich sein.
Bei einer Dysphagie aufgrund von Säurereflux verschreibt Ihr Arzt Ihnen Medikamente, die die Magensäure vermindern. Gegebenenfalls müssen Sie diese über einen langen Zeitraum einnehmen. Bei Krämpfen in der Speiseröhre können Tranquilizer (Beruhigungsmittel) oder Medikamente zur Muskelentspannung verschrieben werden.