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Erfahren Sie alles zum Thema Durchfall

Grundsätzlich gilt Durchfall nicht als eigene Krankheit, sondern als Symptom für eine Störung im Verdauungstrakt. Meistens ist Durchfall harmlos. Doch wenn er sich als Dauergast einnistet, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.

Deswegen ist es ratsam, dass Erich zur Sicherheit noch einen weiteren Arzt konsultiert, am besten gleich einen Gastroenterologen. Folgende Ursachen kann dieser ausfindig machen:

  • eine Infektion mit Bakterien (zum Beispiel Salmonellen oder Darmbakterien), Viren (zum Beispiel die Rota-Viren, die in letzter Zeit häufiger von sich reden machten) oder Parasiten (etwa Würmer), bei der Ihr Körper versucht, die Krankheitserreger mit Hilfe des Durchfalls aus dem Körper zu vertreiben
  • eine Hyperaktivität des Darms aufgrund von Stress, Schilddrüsenstörungen, Abführmittelmissbrauch oder eine Krebsbehandlung mit Chemotherapie
  • Verdauungsstörungen aufgrund von Süßstoff oder anderen Nahrungsmittel-Zusatzstoffen (Limonaden!) die sich auf die Verdauung auswirken, durch Laktose-Intoleranz (wenn Ihnen das Enzym fehlt, dass den Milchzucker abbaut), durch Zöliakie (Unverträglichkeit gegenüber Getreideeiweiß) Verdauungsprobleme im Dünndarm (Störungen der Gallenblase) oder durch die Einnahme von Antibiotika
  • eine Nahrungsmittelallergie etwa auf Nüsse, Eier, Fisch oder Obst
  • ein Reizdarmsyndrom, dieses führt zu einem aufgeblähten, harten Unterleib und manchmal Bauchweh, Verstopfung und Durchfälle können sich abwechseln, die Ursache ist unbekannt, man vermutet, dass Stress eine Rolle spielt
  • eine chronische Darmentzündung, dazu gehören die Colitis ulcerosa, bei der fast ausschließlich der Dickdarm beziehungsweise ein Teil davon entzündet it, sowie der Morbus Crohn, bei dem die Entzündungsherde im gesamten Verdauungstrakt –  also vom Mund bis zum After – befinden können – auch hier ist die Ursache noch unbekannt
  • eine Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten wie Protonenpumpenhemmern und H-2-Blockern (die die Magensäure drosseln), Schmerzmitteln wie NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika, die gegen rheumatische Beschwerden und Gelenkschmerzen eingesetzt werden) oder Antibiotika (diese zerstören die gesunde Darmflora).

Die genannten Ursachen müssen vom Arzt für sich gesehen behandelt werden. Ansonsten gilt die Parole: Runter mit dem Übergewicht, Hände weg von Limonaden und Cola-Getränken, eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung.

Gefährliche Durchfallerkrankungen nehmen zu

Immer häufiger treten in Deutschland schwere Durchfallerkrankungen auf, die im Krankenhaus behandelt werden. Seit dem Jahr 2.000 sind die Erkrankungsfälle von über 120.000 auf fast 283.000 pro Jahr angestiegen. Vor allem sind hiervon Menschen über 65 Jahren betroffen.

Vor allem die Infektionen mit dem Bakterium Clostridium difficile treten immer häufiger auf. Es gehört eigentlich bei über 30 Prozent aller Menschen zur gesunden Darmflora. Durch Antibiotika-Einnahme oder andere Prozesse kann diese aber aus dem Gleichgewicht geraten. Dann vermehrt sich dieses Bakterium sehr stark und macht krank.

Genauer gesagt: Nicht das Bakterium selbst führt zur Erkrankung, sondern bestimmte Giftstoffe, die es ausscheiden. Aufgrund dieser kommt es zu plötzlichen, wässrigen, teilweise blutigen Durchfällen, Übelkeit und Fieber.

Darüber hinaus kommt es auch immer häufiger zu Noro- oder Rotaviren-Erkrankungen. Weniger werden dagegen Infektionen mit Salmonellen.

Dass die Erkrankungen keineswegs harmlos sind, zeigt die Tatsache, dass nicht nur die Anzahl der Durchfallerkrankungen in den letzten 14 Jahren gravierend zugenommen hat. Bis zum Jahr 2011 verzehnfachte sich auch die Zahl derjenigen, die an Durchfallerkrankungen starben. Waren es 2000 in Deutschland 401 Patienten, verlief 2011 bei über 4150 Patienten eine infektiöse Durchfallerkrankung tödlich.

Gegen Rotaviren gibt es eine Schluckimpfung, die aber nur im frühen Säuglingsalter verabreicht werden soll. Ansonsten bleiben nur gründliche Hygienemaßnahmen wie Hände waschen (und die Benutzung von Desinfektionsmitteln, wenn ein Familienangehöriger in Ihrem direkten Umfeld erkrankt ist).

Gefährlicher Durchfall: Erhöhte Aufmerksamkeit, aber bloß keine Panik

Der Anstieg der von dem so genannten EHEC-Bakterium ausgelösten gefährlichen Durchfallerkrankungen vor allem in Norddeutschland beunruhigt die Gemüter – bis gestern wurden aktuell über 600 schwere Fälle und 4 Todesopfer gemeldet. Als mutmaßliche Ursache gilt Rohkost beziehungswiese infiziertes rohes Obst und Gemüse.

Die Folgen einer Infektion mit dem enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) können der Zerfall der roten Blutkörperchen, ein Mangel an Blutplättchen sowie ein akutes Nierenversagen sein. Zur Behandlung dieser schweren Erkrankung stehen den Ärzten äußerst wenige Möglichkeiten zur Verfügung.

In diesem Fall wirken Antibiotika verschlimmernd. Experten schätzen jedoch, dass diese Welle in 6 bis 8 Wochen wieder abebbt und Hysterie unangebracht is, obwohl die Ursache der rasanten Ausbreitung des gefürchteten Krankheitskeimes bislang noch nicht wirklich bekannt ist.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) rät dennoch dazu, so lange den Genuss von rohen Tomaten, grünen Gurken und grünem Salat zunächst einzuschränken und in der Küche auf eine gründliche Hygiene sowie das regelmäßige Händewaschen zu achten.

Beim Garen stirbt der Keim ab. Insbesondere warnt das RKI aktuell vor dem Verzehr von Blattsalaten, Salatgurken und rohen Tomaten aus Norddeutschland.

Was aber an sich unmöglich ist, denn bei uns in Norddeutschland sind diese Gemüse überhaupt noch nicht verzehrsreif. Sie müssten folglich aus dem Treibhausanbau oder aus dem Import stammen.

Durchfall durch EHEC

EHEC kommen normalerweise in rohen Lebensmitteln vor wie Fleisch oder Milch und Milchprodukten. Bei dieser Infektionswelle richtet sich der Fokus eher auf rohes Obst und Gemüse. Da Frauen mehr Obst, Gemüse und Salate essen und den Großteil der Vegetarier stellen, sind sie von der Infektion wesentlich häufiger betroffen, glauben die Experten.

Und das ist ungewöhnlich, denn in der Regel sind Kinder unter fünf Jahren besonders häufig von schwer verlaufenden EHEC-Erkrankungen mit blutigem Durchfall oder Komplikationen wie Anämie oderNierenversagen betroffen.

Eine EHEC-Infektion zeigt sich als oft blutiger, meist wässriger Durchfall. Begleitsymptome sind Übelkeit, Erbrechen und zunehmende Bauchschmerzen, seltener Fieber. Bei 10 bis 20 Prozent der Erkrankten entwickelt sich als schwere Verlaufsform ein Durchfall mit krampfartigen Bauchschmerzen, blutigem Stuhl und teilweise Fieber.

Die Infektion kann aber auch ohne Beschwerden verlaufen und somit unerkannt bleiben. Wenn Sie sich infiziert haben, sind Sie etwa 5 bis 10 Tage selbst hochansteckend.

Nach den jüngsten Informationen des RKI, das federführend bei der Aufklärung der Ausbreitung der Infektion ist, konnte noch kein konkretes Lebensmittel als Infektionsquelle identifiziert werden. In einer noch nicht belastbaren Studie aus Hamburg wurden die Bakterien an Salatgurken gefunden, eine davon war eine Bio-Gurke, andere stammten aus Spanien.

Proben aus Norddeutschland brachten keinerlei Hinweise, so die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen von Obst und Gemüse.

Über das Darmbakterium EHEC können Sie sich bundesweit in Apotheken informieren. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA und verschiedene Apothekerkammern haben beriets ein entsprechendes Infoblatt für ihre Kunden vorbereitet. Sie können es auch im Internet unter www.abda.de abrufen.

Wenn Sie bei sich einen blutigen Durchfall feststellen, sollten Sie möglichst schnell einen Arzt aufsuchen, damit er feststellen kann, was Ihnen fehlt. Ansonsten rate ich Ihnen, nicht vorschnell in Panik zu verfallen.

Durchfallmittel für die Hausapotheke

Bei kurzer Diarrhoe bedarf es keiner Antibiotika. In den meisten Fällen sind darüber hinaus nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel gegen Diarrhoe nicht nötig. Diese verlangsamen unter Umständen die Ausscheidung des Infektionsstoffs und verlängern auf diese Weise sogar die Durchfallperiode.

So können Sie eine leichte Diarrhoe zu Hause selbst behandeln:

  • Trinken Sie klare Flüssigkeiten: Vor allem Wasser sollten Sie zu sich nehmen. Weitere Möglichkeiten: kräftige Fleischbrühe oder Suppe, koffeinfreie Getränke, Gelatine, Eis und Fruchtsäfte (außer Pflaumensaft).
  • Trinken Siegrößere Mengen an Flüssigkeiten: Trinken Sie täglich mindestens acht bis zehn Gläser Wasser oder andere Flüssigkeiten. Damit verhindern Sie die meisten Komplikationen, die durch den enormen Verlust an Flüssigkeit (Dehydratation) und Elektrolyten wie Natrium und Kalium auftreten können.
  • Essen Sie Nahrungsmittel mit geringem Fasergehalt: Sobald sich Ihre Symptome bessern oder Ihr Stuhlgang sich festigt, essen Sie zunächst Nahrungsmittel mit geringem Fasergehalt wie Kekse, Toast, Eier, Reis und Geflügel oder anderes zartes Fleisch. Vermeiden Sie einige Tage die Einnahme öliger und fetthaltiger Nahrung, Milch und stark gewürzter Nahrung.
  • Probieren Sie Sulfur gegen Durchfall

Weil aber die jeweiligen Ausgangsbedingungen unterschiedlich sind, sollten Sie wegen Ihres speziellen Falles Ihren Arzt aufsuchen.

Heilkräuter

  • Heidelbeeren
  • Tormentillwurzel
  • Kamillenblüten
  • Fenchelsamen

(alle getrocknet aus der Apotheke)

Fertigpräparate

  • Heilerde: z. B. Luvos® Ultra (380 g 9,20 €)
  • Hefepräparate: z. B. Agiostop® (20 Kapseln 9,54 €), Hama-din® (10 Kapseln 4,75 €), Perenterol® 50 mg (20 Kapseln 7,24 €)
  • Loperamid-Präparate (im Notfall): z. B. Imodium® akut (6 Kapseln 4,59 €), Loperamid akut Heumann® (10 Tabletten 3,02 €), Loperamid AL Akut (10 Kapseln 2,38 €)
  • Kohlepräparate: z. B. Kohle Compretten® (30 Tabletten 7,49 €), Riemser Kohle Tabletten (30 Tabletten 5,08 €)
  • Pektinpräparate: z. B. Aplona® Apfel-Pulver (20 Beutel 16,30 €), Diarrhoesan® (200 ml 8,48 €)
  • Rehydrationslösung: z. B. Elotrans oder Oralpädon 240 neutral (10 Beutel je 4,72 €)

So überwinden Sie Brechdurchfall

Neben den Grippeviren sind zurzeit auch in ganz Deutschland die Noroviren unterwegs, die heftige Brechdurchfälle auslösen. Diese Krankheit ist zwar sehr unangenehm, doch in den meisten Fällen relativ harmlos. Lediglich kleine Kinder, alte und geschwächte Menschen können regelrecht austrocknen und müssen daher ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

In allen anderen Fällen können Sie die Viruskrankheit durchaus in eigener Regie auskurieren.

Die wichtigste Maßnahme ist dabei, die durch das Erbrechen und die Durchfälle verlorene Flüssigkeit und Salze dem Organismus wieder zuzuführen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dazu eine spezielle Elektrolytkombination aus Glucose, Natriumcitrat, Natriumchlorid und Kaliumchlorid empfoheln, die Sie als Granulat in der Apotheke kaufen können.

Fast ebenso wirkungsvoll ist es jedoch auch, wenn Sie sich einen dünnen schwarzen Tee zubereiten und jeder Tasse davon eine Prise Salz sowie einen Teelöffel Traubenzucker hinzufügen. Günstig ist auch eine klare Gemüsebrühe. In jedem Fall sollten Sie von diesen Flüssigkeiten pro Tag mindestens zwei bis drei Liter trinken.

Auch wenn es Ihnen nicht nach Trinken zumute ist, sollten Sie sich dazu unbedingt zwingen.

Bieten Sie Ihrem Magen auch eine Kleinigkeit an, auch wenn Sie keinen Appetit haben. Ein Zwieback oder trockenes Toastbrot hilft dabei, dass sich die gereizten Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt wieder schneller regenerieren können. Wenn Sie diese Empfehlungen beherzigen, wird der Spuk innerhallb weniger Tage vorüber sein.

Durchfall: Wasser hilft!

Sommer, Sonne, Sand, Schwimmen im Meer – Ferien! Und als I-Tüpfelchen kommt der Durchfall hinzu. Davon wissen Sie mit Sicherheit ein Lied zu singen! Jeden Dritten sucht bei Fernreisen meist in der ersten Urlaubswoche Montezumas Rache heim.

Es plagen einen meist Bauchkrämpfe, Apathie und Mattigkeit. Darüber hinaus verliert der Körper eine Menge Flüssigkeit und Elektrolyte, man fühlt sich schlapp und schwach.

Kaufen Sie ein Fertigpulver (WHO-Lösung oder orale Rehydrationslösung / Elotrans-Lösung) in der Apotheke und packen es in Ihre Reiseapotheke. Das ist unerlässlich, wenn Sie in Gebiete mit unsicherer medizinischer Versorgung reisen.

Darüber hinaus gibt Ihr Arzt Ihnen, wenn Sie in bestimmte Gebiete fahren, in denen Montezumas Rache so sicher ist wie das Amen in der Kirche, vorbeugend Medikamente mit.

Diese dürfen Sie jedoch nur nehmen, wenn der Durchfall nicht blutig ist und Sie kein Fieber haben. Sollten diese Symptome auftreten, müssen Sie auf alle Fälle vor Ort einen Arzt aufsuchen. Länger andauernde Durchfälle sind unter Umständen auf bestimmte andere Erkrankungen zurückzuführen.

Mögliche Ursachen sind des Weiteren übermäßiger Genuss von Alkohol oder seelischer Stress.

In diesen Fällen ist ein Arzt gefragt

  • Blut oder Schleim im Stuhl
  • Oberbauchbeschwerden und Krämpfe
  • Fieber über 38 Grad Celsius
  • mäßiger bis schwerer Flüssigkeitsverlust
  • Verlust von mehr als 5 Prozent des Körpergewichts
  • Durchfälle, die mehr als drei Tage andauern

Leichte Magen- und Darm-Infektionen durch Bakterien und Viren heilen in den meisten Fällen von selbst aus. Ausreichend Flüssigkeit (mindestens 2,5 Liter) und Bettruhe erledigen den Rest. Bei schwereren Durchfällen ist vor allen Dingen der Wasserverlust gefährlich, das gilt besonders für Säuglinge und Kinder.

In diesem Fall lautet die Devise vor allem: trinken, trinken, trinken. Am besten eignet sich Wasser. Die Stiftung Warentest warnt vor stark zuckerhaltigen Getränken und Milch, da sie den Durchfall verschlimmern. Salzige Knabbereien dagegen helfen.

Verluste von Flüssigkeit und Elektrolyten können Sie durch diese Mischung wirksam ausgleichen:

  • 1 Teelöffel Kochsalz
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 8 Teelöffel Zucker

in einem Liter Flüssigkeit (am besten Mineralwasser) verrühren.

Reizdarm: Durchfall meist nur tagsüber

Der Reizdarm –  das spastische Kolon beziehungsweise Colon irritabile – ist ein typisches Frauenproblem: Etwa 85 Prozent aller Patienten sind Frauen. Das typische Opfer: die Mittvierzigerin, die sich schon seit 10 oder 15 Jahren mit ihrem nervösen Darm herumquält.

Ständig hat sie einen aufgeblähten, harten Unterleib, manchmal Bauchweh. Häufig wechseln sich Verstopfung und Durchfälle ab.

Charakteristisch für den Reizdarm ist, dass die Durchfälle nur tagsüber auftreten, während sie sich bei chronischen Darmentzündungen auch nachts bemerkbar machen und den Schlaf nachhaltig stören.

Dennoch fühlen sich auch die Frauen mit einem Reizdarm häufig matt, abgeschlagen und ohnmächtig. Gehäuft treten diese Missempfindungen vor der Menstruation auf. Obwohl keine organische Ursache vorliegt, entwickeln viele Frauen eine ausgeprägte Angst vor Krebs.

Sie trauen dem Frieden gewissermaßen nicht. Psychologen sagen, dies sei meist die Quittung für die Last der Doppelt- und Dreifachbelastung. Die wahren Ursachen sind aber bisher nicht wirklich bekannt.

Bei einem Reizdarmsyndrom werden häufig auch folgende Sypmtome beobachtet:

  • hastiges Essen
  • Luft schlucken
  • Bewegungsmangel
  • ballastarme Kost
  • zu viel Naschkram

Probiotika bei Antibiotikumeinnahme wirklich hilfreich?

Häufig wird es bei Antibiotika-Einnahme empfohlen: ein probiotisches Medikament. Es soll verhindern, dass Sie als Nebenwirkung der Antibiotika-Einnahme Durchfall bekommen – oder diesen heilen.

Bisher gab es nur wenige aussagekräftige Studien zu diesen Mitteln, die die Frage beantworten wollten, ob sie den Durchfall wirklich verhindern oder heilen könnten. Jetzt aber wissen wir mehr, dank einer großen Untersuchung, die Daten von fünf britischen Forschungszentren auswertet.

3.000 Patienten umfassten diese Untersuchungen, alle wurden in Krankenhäusern mit Antibiotika behandelt. Teilweise erhielten sie probiotische Arzneimittel, teilweise ein Scheinmedikament.

Das Ergebnis: Egal, welches Mittel die Patienten erhielten, Durchfälle kamen gleich häufig vor. Demzufolge weisen die Forscher darauf hin, dass die probiotischen Mittel nicht geeignet sind, Durchfälle im Rahmen einer Antibiotika-Behandlung zu verhindern.

Arzneihefe kann vor Montezumas Rache schützen

Montezumas Rache ist bei vielen Menschen ein Urlaubsbegleiter. Sobald es in südliche Länder geht, tritt dieser unangenehme Durchfall auf und raubt jedem vierten Reisenden wertvolle Urlaubstage. Diese verbringt er dann überwiegend im Hotelzimmer bzw. auf der Toilette. Der Grund ist häufig eine Mischung aus schlechteren hygienischen Verhältnissen (Lebensmittel werden roh gegessen bzw. nicht abgekochtes Wasser getrunken) und ungewohnten Speisen.

Doch gibt es nicht eine Möglichkeit, diesem Reisedurchfall vorzubeugen? Bisher schien das nicht so zu sein. Nun aber könnte es sein, dass Wissenschaftler doch eine Möglichkeit gefunden haben, zumindest ansatzweise den Urlaub zu retten und den Durchfall fernzuhalten.

Sie gaben Urlaubswilligen fünf Tage vor Abflug in die Tropen pro Tag zwei Kapseln, die Arzneihefe enthielten. Dabei handelt es sich um ein handelsübliches Präparat, das Sie von vielen Herstellern in der Apotheke rezeptfrei kaufen können. Eine gleichgroße Vergleichsgruppe nahm ein Scheinmedikament ein.

Nach der Rückkehr mussten die Studienteilnehmer berichten, wie der Urlaub bezüglich ihrer Verdauung gelaufen war. Es zeigte sich, dass in der Gruppe, die die Hefe genommen hatte, 60 Prozent vom Durchfall verschont geblieben waren. In der Gruppe, die nur wirkungslose Kapseln eingenommen hatte, waren es nur 34 Prozent.

Reisedurchfall: Warum Uzara in Ihr Gepäck gehört

Bei Fernreisen müssen Sie Ihre Reiseapotheke den erhöhten Anforderungen anpassen. Auf keinen Fall fehlen sollte darin ein Mittel gegen Durchfall, denn 40 % aller Urlauber haben mit diesem Problem zu kämpfen. Doch viele schulmedizinische Präparate – vor allem solche mit dem Wirkstoff Loperamid – schalten die Darmfunktion vorübergehend komplett aus.

Das stoppt zwar die unangenehmen Symptome, aber es blockiert auch die Ausscheidung von bakteriellen Erregern. Dadurch wird das Durchfallgeschehen oft unnötig herausgezögert.

Das zu den Opiaten zählende Loperamid ist unter anderem enthalten in Imodium®, Lopalind®, Loperhoe® und vielen anderen Durchfallmitteln, die die Vorsilbe „Lop“ im Namen tragen.

Der Vorteil: Uzara erlaubt dem Darm weiterhin, sich zu entgiften

Im Gegensatz zu dem Durchfall-Blocker Loperamid hemmt ein Extrakt aus der südafrikanischen Uzara-Wurzel (Xysmalobium undulatum) die Darmbewegung (Peristaltik) nicht vollständig. Sie haben also mit Uzara auch weiterhin Stuhlgang – allerdings deutlich seltener als bei einem unbehandelten Durchfall.

Ihr Vorteil: Der Darm kann sich weiterhin entgiften und die eigentlichen Erreger ausscheiden. Darüber hinaus vermindern die Inhaltsstoffe (Uzara-Glykoside) den Übertritt von Wasser und Mineralstoffen in den Darm und senken so den Wasser- und Mineralverlust während der Durchfallerkrankung.

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen Uzara:

  • Durchfallerkrankungen
  • Magen- und Darmkrämpfe
  • schmerzhafter Stuhl- oder Harndrang (Tenesmen)

Anwendungen in der afrikanischen Volksmedizin:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Monatsbeschwerden (Dysmenorrhoe)
  • nächtliches Einnässen bei Kleinkindern
  • Erkältungskrankheiten
  • Nervosität, innere Unruhe

Die Uzara-Glykoside hemmen insgesamt die Aktivität des vegetativen Nervensystems. Deshalb bremsen sie nicht nur die Darm-Peristaltik, sondern wirken auch entkrampfend und entspannend auf die glatte Muskulatur (z. B. im Verdauungstrakt, in den Gefäßwänden und in den Harnwegen).

In der südafrikanischen und namibischen Volksmedizin wird Uzara daher auch bei vielen anderen Erkrankungen eingesetzt.

Die Heilkraft der Pflanz wurde bereits 1911 von deutschen Ärzten in der damaligen deutschen Kolonie Südwestafrika, dem heutigen Namibia, entdeckt. Seitdem werden entsprechende Medikamente in Deutschland produziert und eingesetzt.

Wissenschaftliche, placebokontrollierte Studien bei Durchfallerkrankungen liegen trotz der langen Anwendungsgeschichte der Präparate noch nicht vor. Die guten Erfahrungen sprechen jedoch für das pflanzliche Mittel.

Es wird Ihnen nicht nur bei Durchfall helfen. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit spricht nichts gegen einen Versuch bei den Krankheiten, gegen die Uzara bisher nur in der afrikanischen Volksmedizin angewandt wird.

Brechdurchfall: Gefährliche Rotaviren bei Kindern

Viele Eltern unterschätzen die Gefahr von Rotaviren, die bei einer Infektion bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Brechdurchfall-Erkrankungen verursachen können. Rund 76 Prozent der infizierten Kinder müssen bis zu fünf Tage in Behandlung oder zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen.

In Europa bilden Rotaviren jedes Jahr die Ursache für etwa 87.000 Krankenhauseinweisungen, 700.000 Arztbesuche und 231 Todesfälle bei Kleinkindern. In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus, etwa 20.000 Kinder müssen wegen einer Rotavirus-Infektion jährlich ins Krankenhaus.

Das bedeutet nach einer Erhebung aus dem Jahr 2011 mehr als jedes zweite betroffene Kind.

Die Mediziner wenden ein Viertel ihrer Zeit für die Notfallbehandlung von Kleinkindern mit schwerem Brechdurchfall auf. Dies zeigte eine aktuelle Umfrage von Notärzten und Kinderärzten in Deutschland.

Die befragten Ärzte gaben an, dass Kinder mit schwerem Brechdurchfall eine aufwändigere Versorgung benötigten als solche, die mit Fieber, schwerem Husten oder Haut-Ausschlägen im Krankenhaus liegen.

Die Kinder sind durch den starken Flüssigkeitsverlust sehr geschwächt. Von den erkrankten Kindern behandelten die Ärzte die meisten (76%) mit Infusionen oder einer Magensonde. Das dient dazu, den durch Brechdurchfall herbeigeführten hohen Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Nicht nur die Kinder leiden unter der Krankheit: Für die Eltern stellt der Krankenhausaufenthalt ihres Kindes nach Meinung der Ärzte eine sehr traumatische Erfahrung dar.

Mediziner beklagen das Fehlen von Massenimpf-Programmen

In der Studie befragte man über 1.000 Notärzte und Kinderärzte, die Erfahrung mit der Behandlung von Kindern mit schwerem Brechdurchfall haben. Die Umfrage fand unter anderem in Frankreich, Deutschland, Polen und der Türkei statt. Ziel war es, die Auswirkungen von schwerem Brechdurchfall auf Kinder, ihre Eltern und die Ärzte bzw. Krankenhäuser zu untersuchen.

Die Impfung der Kinder gegen Rotaviren stellt die wirksamste Methode zur Vermeidung einer Infektion dar. Dieser Meinung ist laut Umfrage die Mehrzahl der deutschen Ärzte (74%). Experten beklagen, dass es in Deutschland kein offizielles Massenimpf-Programm gegen Rotavirus-Infektionen gibt.

20% der befragten Kinderärzte und Notfallmediziner glauben, dass aufgrund einer fehlenden Empfehlung der Impfkommission viele Eltern ihr Kind nicht gegen Rotaviren impfen lassen. Ihnen fehlt die Sicherheit oder sie halten eine Rotavirus-Impfung nicht für notwendig. Dies stellt einen Trugschluss dar: Rotaviren stellen die häufigste Ursache von Brechdurchfall von Säuglingen und Kleinkindern dar. Die Krankheit erfordert oft eine Behandlung im Krankenhaus. Die Impfung ist als Schluckimpfung mit zwei- oder dreimaliger Gabe (je nach verwendetem Impfstoff) möglich.

Informationen zum Rotavirus

Rotaviren stellen die häufigste Ursache einer akuten Gastroenteritis dar, die zur Hospitalisierung von Säuglingen und Kleinkindern führt. Die meisten Kinder erkranken in den ersten fünf Lebensjahren an dem hochansteckenden Virus.

Dabei erfolgt die typische Ansteckung über eine Schmierinfektion zum Beispiel beim Spielzeug-Tausch, Babyschwimmen oder Spielen in der Gruppe.

Eine Rotavirus-Gastroenteritis führt mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einer Klinikeinweisung als andere virale Magen-Darm-Infektionen.

Nach Annahmen sterben weltweit jedes Jahr mehr als 500.000 Kinder unter fünf Jahren an einer durch Rotaviren ausgelösten Gastroenteritis. Es besteht die Möglichkeit einer Impfung gegen Rotaviren, die für die Kinder den effektivsten Schutz bietet.

Blähungen und Durchfall nach Obstgenuss?

Fühlen Sie sich nach dem Verzehr von Obst und Gemüse oft so richtig unwohl? Etwa eine Stunde nach der Mahlzeit kommt es zu Blähungen oder Durchfall? Ihr Arzt tippt auf einen Reizdarm, aber so richtig kommen Sie mit seinen Empfehlungen auch nicht weiter.

In solchen Fällen könnte es sein, dass Sie Fruchtzucker (Fruktose) schlecht vertragen. Leider ist diese Lebensmittelunverträglichkeit selbst unter Ärzten noch relativ unbekannt. Und das, obwohl bis zu 5 % der Deutschen in mehr oder minder starker Form davon betroffen sind.

In unserem Beitrag erfahren Sie, wie sich eine Fruchtzuckerunverträglichkeit bemerkbar macht, bei welchen Lebensmitteln Sie besonders vorsichtig sein sollten und wie Sie es schaffen, weiterhin Obst zu essen, ohne Beschwerden zu bekommen bzw. wie Sie Fruchtzucker besser vertragen.

Die Ärzte tappen oft im Dunkeln

Bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit ist die Aufnahme von Fruchtzucker aus dem Darm behindert. Fruchtzucker aus der Nahrung gelangt daher in den hinteren Darmabschnitt, den Dickdarm, wo er von den dort lebenden Bakterien abgebaut wird.

Dabei entstehen spezielle Fettsäuren sowie die Gase Wasserstoff, Kohlendioxid und Methan. Die Fettsäuren führen zu einer gesteigerten Darmbewegung, die den Stuhldrang verstärkt und Durchfälle begünstigt.

Die gebildeten Gase verursachen Völlegefühl, Blähungen, Darmkrämpfe und Übelkeit. Unbekannt ist bisher, wodurch eine Fruchtzuckerunverträglichkeit auslöst wird.

Folgende Auslöser werden diskutiert:

  • erbliche Veranlagung
  • falsche Ernährungsweise (z. B komplett zuckerfreie Ernährung)
  • Störungen der Darmflora (z. B. Hefepilzbefall)
  • Umweltgifte (z. B. Schwermetalle, Pestizide)
  • negativer Stress Medikamente (z. B. Antibiotika)
  • Störungen der Dünndarmfunktion (z. B. mangelnde Enzymproduktion)

Vermutlich gibt es nicht nur eine Ursache, sondern mehrere dieser Faktoren wirken sich zusammen negativ auf den Zuckertransport aus.

Fruchtzucker besser vertragen – so geht’s

Die Störung ist bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt. Es ist selten, dass Sie gar keine Fruktose vertragen. Vielmehr sollten Sie zunächst ausprobieren, wie viel Fruchtzucker Sie tatsächlich verwerten können. Dazu sollten Sie zunächst für etwa vier Wochen Fruchtzucker in der Nahrung strikt meiden.

In dieser Zeit müssen Sie wohl oder übel ganz auf Obst verzichten. Dann beginnen Sie mit nur einem Lebensmittel, das relativ wenig Fruchtzucker enthält (z. B. einer Banane). Essen Sie zunächst nur ein kleineres Stück. Nur wenn Sie keine Beschwerden verspüren, können Sie die „Dosis“ erhöhen.

So tasten Sie sich langsam an die Menge Fruchtzucker sowie an die Lebensmittel und Portionsgrößen heran, die Sie vertragen.

Viele Betroffene tolerieren Gemüse recht gut, müssen aber den Verzehr von Obst einschränken. Neuere Forschungen zeigen außerdem, dass Glukose (Traubenzucker) im Darm den Transport von Fruchtzucker anregt.

Daher vertragen viele Patienten Obstsorten, die beide Zuckerarten in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten, oft erstaunlich gut (z. B. Aprikosen, Honigmelonen, Pflaumen oder Papayas).

Vorsicht vor Honig, Sorbitol und Diabetiker-Produkten

Doch Obst und Gemüse sind nicht die einzigen Lebensmittel, die bei den Betroffenen Beschwerden auslösen können. Denn Fruchtzucker ist ein Baustein der Saccharose, umgangssprachlich auch als Haushaltszucker oder schlicht als „Zucker“ bezeichnet.

Daher können im Prinzip alle Lebensmittel, die Haushaltszucker enthalten (also vor allem Süßigkeiten), zu Problemen führen. Auch die Süße von Honig und Invertzucker basieren auf Saccharose. Daher sollten Sie beide Süßungsmittel bei Fruchtzuckerunverträglichkeit meiden.

Das trifft außerdem auf Nahrungsmittel zu, die den löslichen Ballaststoff Inulin enthalten (z. B. Artischocken und das Knollengemüse Topinambur). Inulin ist ein Kohlenhydrat, das aus vielen Fruchtzuckerbausteinen aufgebaut ist.

Vorsichtig sollten Patienten auch mit dem Zuckeraustauschstoff Sorbit (oder nach neuerer Nomenklatur Sorbitol) sein. Es ist beispielsweise in Diätprodukten für Diabetiker enthalten oder auch in anderen Zuckerersatzstoffen wie Isomalt. Sorbit blockiert das Transportsystem für Fruchtzucker im Darm und verstärkt so die Beschwerden. Daher sollten Sie es als Betroffener strikt meiden.

Informieren Sie unbedingt auch Ihren Arzt

Auch Süßigkeiten oder Kaugummis, die als „zahnfreundlich“ oder „zuckerfrei“ angepriesen werden (gemeint ist hier lediglich „frei von Haushaltszucker“), enthalten oft Fruchtzucker oder Sorbitol. Achten Sie bei diesen Produkten ganz besonders gründlich auf die Zutatenliste.

Dieser Blick lohnt sich im Prinzip bei allen fertig zubereiteten Lebensmitteln und Fertiggerichten. Tauchen dort in der Zutatenliste die Begriffe „Fruchtzucker“, „Fruktose“ oder „Sorbit“ auf, können diese Lebensmittel für Ihre Beschwerden verantwortlich sein.

Das gilt auch für Obstessige, fertige Salatdressings und Ketchup, die größere Mengen Zucker enthalten können.

Fruchtzucker und Sorbit werden außerdem zur Herstellung von Medikamenten als Trägersubstanzen, Bestandteile der Umhüllung oder Hilfsstoffe eingesetzt. Sie sollten daher Ihren Arzt über Ihre Fruchtzuckerunverträglichkeit unbedingt informieren, sodass die Erkrankung bei der Medikamentenwahl berücksichtigt werden kann

. Es ist auch unbedingt notwendig, dass Sie die Unverträglichkeit in einem Notfallausweis eintragen lassen. Sonst kann es sein, dass Sie z. B. nach einem Unfall vom Notarzt eine fruchtzuckerhaltige Infusion erhalten. Diese ganzen Punkte zu beachten, klingt auf den ersten Blick furchtbar kompliziert und aufwändig.

Aber das Wichtigste ist, dass zunächst einmal der Auslöser für Ihre jahrelang unerklärlichen Darmprobleme aufgespürt wird.

Wenn es am Fruchtzucker liegt, dann haben Sie gute Chancen, die Probleme endlich in den Griff zu bekommen. Dabei müssen Sie nicht auf gesundes Obst verzichten, sondern Ihren Konsum nur etwas besser planen.

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