Dickdarmkrebs: Vermindern Sie das Risiko
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Es gibt keine Möglichkeit, das Risiko für Darmkrebs vollständig zu eliminieren. Die folgenden Maßnahmen können Ihr Risiko jedoch vermindern:
Ernähren Sie sich mit viel Obst und Gemüse – Wie Studien gezeigt haben, kann der Genuss von Obst und Gemüse die Wahrscheinlichkeit senken, ein kolorektales Karzinom zu entwickeln. Das gilt auch für andere Krankheiten. Allerdings ist nicht genau bekannt, welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zweifelt die verbreitete Meinung an, dass es sich dabei um die Ballaststoffe handelt. Während der positive Effekt von Obst und Gemüse bestätigt wurde, verbindet die Studie andere Inhaltsstoffe mit der schützenden Wirkung. Auf der anderen Seite vermutet man, dass die Ballaststoffe die Verweilzeit der Krebs erregenden Abfallstoffe im Dickdarm verkürzen.
Bewegung – Regelmäßige körperliche Bewegung kann das Krebsrisiko senken. Ebenso wichtig ist ein vernünftiges Körpergewicht. Es wurde gezeigt, dass Übergewicht das Risiko für Dickdarmkrebs bei Männern heraufsetzt.
Hormon-Ersatztherapie – Diese kann bei Frauen nach den Wechseljahren das Risiko vermindern, an Dickdarmkrebs zu erkranken.
Gehen Sie Probleme rechtzeitig an
Wenn Sie über 50 Jahre alt sind und noch nicht mit Ihrem Arzt darüber gesprochen haben, klären Sie mit Ihm Ihre Risikofaktoren ab. Krebs-Vorsorge ist wichtig, weil sie ernste Probleme verhindern kann. Außerdem könnten Sie auch Ihren Freunden und Verwandten die Krebs-Vorsorge nahe bringen. Besonders wichtig ist es, Ihrer Familie mitzuteilen, wenn man bei Ihnen Polypen oder Tumore gefunden hat, weil auch sie einem erhöhten Krebsrisiko unterliegen könnte.
Polypen werden meist sofort entfernt
Einige Polypen können Blutungen verursachen oder sich in Krebszellen verwandeln, wenn sie an Ort und Stelle bleiben. Aus diesem Grund werden sie meist während einer Darmspiegelung mit dem Koloskop entfernt. Der Polyp wird dann in einem Labor mikroskopisch auf Krebszellen untersucht. Wenn Sie Blut verdünnende Mittel wie Aspirin nehmen, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie die Mittel vor der Untersuchung absetzen sollen.
Die Nachsorge von kolorektalen Karzinomen ist wichtig. Regelmäßige Untersuchungen können Darmspiegelungen, Röntgenaufnahmen des Brustkorbes (um eine Ausbreitung der Krebszellen zu überwachen) und Bluttests umfassen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie mehrere Polypen hatten.
Dazu können Sie Ihren Arzt nach zusätzlichen Tests für andere Krebsarten fragen. Wenn Sie ein kolorektales Karzinom hatten, sind Sie möglicherweise anfälliger für andere Krebsarten.