Dickdarmkrebs: Rotes Fleisch erhöht Risiko
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Der regelmäßige Verzehr von rotem Fleisch (Rind-, Schweine- und Kalbfleisch bzw. Produkte daraus) erhöht das Risiko für Dickdarmkrebs um bis zu 40 %. Ein Forscherteam der Amerikanischen Krebsgesellschaft unter der Leitung von Dr. Michael Thun und Dr. Ann Chao hatte das Ernährungsverhalten von 150.000 US-Amerikanern über zehn Jahre ausgewertet.
Das Ergebnis veröffentlichten die Forscher im Januar 2005 in der Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA): So reichte bereits der tägliche Verzehr von 55 bis 85 g rotem Fleisch einschließlich Wurstwaren aus, um das Krebsrisiko um 40 % zu steigern. Dagegen verringerte der Verzehr von Fisch und Geflügel das durchschnittliche Darmkrebsrisiko um bis zu 30 %. Ob natürliche Bestandteile des roten Fleisches wie etwa die Arachidonsäure oder Zusatzstoffe bei der Verarbeitung für das erhöhte Risiko verantwortlich sind, konnten die Forscher jedoch noch nicht klären.
Unser Rat: Um Ihren täglichen Proteinbedarf von 1 g pro Kilogramm Körpergewicht zu decken, sollten Sie neben Fisch und Geflügel auch pflanzliche Eiweißlieferanten wie Nüsse und Hülsenfrüchte (Sojabohnen, dicke Bohnen, Erbsen und Linsen) auf Ihren Speiseplan setzen.