Dickdarmkrebs: Polypen
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Es gibt viele Arten von Polypen im Dickdarm
Mehr als 95% aller Dickdarm- und Mastdarm-Tumore beginnen als Veränderungen der Darmschleimhaut, die man auch Polypen nennt. Polypen können entweder pilzförmig oder flach aussehen. Flache Polypen sind gefährlicher als pilzförmige, große Polypen sind gefährlicher als kleine.
Zu den Polypen gehören folgende Formen:
Adenome – Das ist die Hauptkategorie der Polypen. Adenome können sich zu bösartigen Krebsherden entwickeln und werden in der Regel entfernt.
Hyperplastische Polypen – Dies ist eine häufige Polypenform im Dickdarm. Im Allgemeinen sind sie weniger als 5 mm im Durchmesser. Dieser Typ entwickelt normalerweise kein kolorektales Karzinom. Wenn sie jedoch größer als 1 cm werden, sollten sie entfernt und mikroskopisch untersucht werden, um sie besser von Adenomen unterscheiden zu können.
Juvenile Polypen – Diese Polypen treten in der Kindheit bzw. Jugend auf. Manchmal verursachen sie Blut im Stuhl. Juvenile Polypen lassen sich leicht während einer Darmspiegelung entfernen. Gewöhnlich wird aus ihnen kein Tumor.
Entzündliche Polypen – Diese entwickeln sich aus Entzündungen oder Verletzungen der Darmschleimhaut, so wie nach einer Colitis ulcerosa. Entzündliche Polypen gelten nicht als Risikofaktor für Dickdarmkrebs. Aber Menschen mit Colitis ulcerosa haben ein erhöhtes Risiko für Dickdarmkrebs.