Dickdarmkrebs: Genetische Tests
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Genetische Tests können bestimmen, welche Familienmitglieder ein hohes Risiko für Dickdarmkrebs geerbt haben. Wissenschaftler lernen immer mehr über die erblichen und erworbenen Änderungen des Erbguts, die die Zellen des Dickdarmes und des Mastdarmes entarten lassen.
Erst vor kurzem entdeckte Abnormitäten der Gene, die das Krebsrisiko heraufsetzen, werden bereits für die genetische Diagnose verwendet. Diese Tests eignen sich besonders für Menschen mit hohem Risiko, in deren Familien Dickdarmkrebs vorkam.
Je besser die Funktion dieser Gene verstanden wird, desto schneller lassen sich neue Medikamente und Gentherapien entwickeln. Erste Gentherapien sind in der Erprobung. Die Methode beinhaltet die „Verpackung“ normaler Gene in freundlichen Viren aus dem Labor.
Zurzeit sind Studien in Vorbereitung, die prüfen, wie effizient die Viren das gesunde Erbgut in die Krebszellen einschleusen können. Diese infizieren die Krebszellen, was zum Wachstumsstillstand und zur Selbstzerstörung führt.