Dickdarmkrebs: Entstehung
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GNL5356
Gutartige Polypen (kein Krebs) an Dickdarm und Mastdarm kommen häufig vor. Man vermutet, dass im Durchschnitt etwa 14% der Frauen und 19% der Männer über 60 Jahren solche gutartigen Polypen in sich tragen. Meistens sind sie harmlos und werden bei der Krebsvorsorge oder anderen Routine-Untersuchungen entdeckt. Trotzdem können sich einige Polypen in Karzinome verwandeln. Deshalb hängt es vom Polypentyp ab, ob Ihr Arzt eine operative Entfernung empfiehlt.
Kolorektale Karzinome entstehen, wenn Zellen des Darmes – meist in einem Polypen – entarten und mit unkontrollierter Zellteilung beginnen. Von diesem Tumor können sich auch Krebszellen lösen und über die Blutbahn verbreitet werden, sodass an anderen Stellen Tochtertumore entstehen. Dieser Vorgang wird Metastasierung genannt.
Krebszellen können in jedem Abschnitt von Dickdarm oder Mastdarm entstehen. Je nachdem, wo ein Karzinom seinen Ursprung hat, treten unterschiedliche Symptome auf. Mehr als 95% der kolorektalen Karzinome sind so genannte Adenokarzinome, also Karzinome, die aus Drüsenzellen der Darmschleimhaut hervorgehen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten wächst ein Darmtumor nur sehr langsam. Bis zu 10 Jahre kann dieser Tumor ohne Symptome in Ihrem Körper vorliegen – bei sehr guten Heilungschancen. Da kolorektale Karzinome während des Anfangsstadiums selten Beschwerden hervorrufen, sind regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen wichtig.
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