Kolorektale Karzinome bilden sich zunächst im Dickdarm oder Mastdarm, demjenigen Teil Ihres Verdauungssystems, der die unverdauten Nahrungsteile sammelt, bevor sie aus dem Körper geschleust werden. Dickdarm und Mastdarm bilden zusammen einen langen, muskulösen Schlauch. Der Dickdarm hat eine Länge von 1,50 m bis 1,80 m, an die sich der Mastdarm mit etwa 15 cm bis 20 cm anschließt.

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Nur weil sich keine Symptome zeigen, bedeutet das nicht, dass Sie keine Polypen oder kein Dickdarmkrebs haben. Viele Menschen zeigen keine Symptome, bis ihre Tumore stark ausgebildet sind. Deshalb sind Vorsorge-Untersuchungen so wichtig.Dickdarmkrebs kann zu verschiedenen Warnsignalen führen, je nachdem, wo der Tumor im Dickdarm entstanden ist. Mögliche Anzeichen oder Symptome für ein Problem sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen.

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Einige Patienten brauchen nur vorübergehend einen künstlichen Darmausgang, damit die operierten Darmabschnitte in Ruhe ausheilen können. Dauerhafte Kolostomia galten früher immer als unmittelbare Folge von Mastdarm-Operationen. Dank moderner Techniken sind höchstens noch 15% der entsprechenden Patienten auf eine dauerhafte Umleitung des Verdauungstraktes angewiesen.

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Es gibt keine Möglichkeit, das Risiko für Darmkrebs vollständig zu eliminieren. Die folgenden Maßnahmen können Ihr Risiko jedoch vermindern.Ernähren Sie sich zum Beispiel mit viel Obst und Gemüse – Wie Studien gezeigt haben, kann der Genuss von Obst und Gemüse die Wahrscheinlichkeit senken, ein kolorektales Karzinom zu entwickeln.

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In der Hälfte der Fälle lässt sich der Dickdarmkrebs durch eine Operation heilen. Typischerweise wird das Darmsegment mit dem Tumor sowie ein Stück des benachbarten Gewebes und angrenzende Lymphknoten entfernt. Danach näht der Arzt die gesunden Darmenden wieder zusammen.

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Resistente Stärke kann vor Dickdarmkrebs schützen

16.10.2008 16:00 

Frau Dorothea E. möchte Folgendes wissen: Was genau ist eigentlich resistente Stärke und warum ist sie so gesund? Liebe Dorothea, resistente Stärke ist einer der Ballaststoffe. Sie kommt in []

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Gutartige Polypen (kein Krebs) an Dickdarm und Mastdarm kommen häufig vor. Man vermutet, dass im Durchschnitt etwa 14% der Frauen und 19% der Männer über 60 Jahren solche gutartigen Polypen in sich tragen. Meistens sind sie harmlos und werden bei der Krebsvorsorge oder anderen Routine-Untersuchungen entdeckt.

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Klassifizierungen sind notwendig, um die Heilungschancen abzuschätzen, und die richtigen Behandlungen in die Wege zu leiten. Im Gegensatz zu einigen anderen Krebsarten entscheidet nicht die Größe des Tumors über den Heilungserfolg von kolorektalen Karzinomen. Wichtiger ist die Frage, wie stark sich die Krebszellen ausgebreitet haben.

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Die meisten, wenn nicht alle Dickdarmtumore scheinen sich aus Polypen zu entwickeln. Vorsorge-Untersuchungen sind sehr wichtig, um Polypen zu entdecken, bevor sie zu einem bösartigen Tumor entarten.Nach Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums lassen sich in Deutschland nur 25% der berechtigten Frauen und nur 15% der berechtigten Männer jährlich auf Darmkrebs hin untersuchen.

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Einige Dickdarmpolypen und -tumore gelten als erblich bedingt. Zum Beispiel die Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP) – Dies ist eine seltene Erbkrankheit, bei der manchmal bis zu 1.000 Polypen im Dickdarm nachweisbar sind. Diese Polypen können ohne Symptome bleiben und entwickeln sich meistens während der Kindheit oder Jugend.

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