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Wie Buchweizen Diabetikern helfen kann

Buchweizen kannte ich schon länger als probiotisches Nahrungsmittel (ein Kohlehydrat, dass das Wachstum von nützlichen Darmbakterien anregt). Ich hätte aber nicht gedacht, dass ich Ihnen noch mehr über Buchweizen würde erzählen können.

Jetzt aber zeigt eine neue Studie, dass Buchweizen möglicherweise Diabetikern helfen kann, die Glukosewerte im Blut zu senken. Und wenn Sie dann noch bedenken, dass Buchweizen reich an Omega–3-Fettsäuren, B-Vitaminen und essentiellen Aminosäuren ist, haben Sie ein erstklassiges Nahrungsmittel, das der nächste „Lebensmittel-Superstar“ werden könnte.

Studie: Buchweizen kann Diabetikern helfen

Buchweizen ist keine Weizensorte und erst recht kein Getreide. Vielmehr ist es eigentlich eine Frucht. Und weil frühere Studien gezeigt haben, dass Buchweizen dabei helfen kann, die Insulin-Anfälligkeit zu erhöhen, führten Wissenschaftler der Universität von Manitoba (Kanada) eine Studie durch, um die Effekte des Buchweizens auf erhöhte Glukose-Werte im Blut zu erforschen.

Die Wissenschaftler infizierten Ratten mit Typ–1-Diabetes. Diese Ratten wurden entweder mit Buchweizenextrakt oder mit einem Scheinmedikament gefüttert. Als ihre Blut-Glukose-Werte gemessen wurden, hatten sich die Werte der Ratten, die Buchweizen erhielten, um 12 bis 19 % reduziert.

Der nächste Schritt für die Wissenschaftler wird sein, den Test erneut durchzuführen, allerdings mit Diabetes-Typ 2 infizierten Ratten. Sie erwarten, dass der Buchweizen auch in diesem Test die Glukose-Werte sinken lässt. Die führende Wissenschaftlerin der Studie, Carla G. Taylor, ist der Meinung, dass ihre Untersuchungen zeigen, dass Buchweizen Diabetikern eine „sichere, einfache und preiswerte Methode ist, Glukosewerte zu senken“.

Aber bis die Untersuchungsergebnisse an Menschen bestätigt worden sind, können die Wissenschaftler nicht abschätzen, wie viel Buchweizen Sie essen müssen, um einen positiven Effekt auf Ihre Glukosewerte zu erreichen.

Omega–3-Fettsäuren und B-Vitaminen sind wichtig

Aber ob Sie nun Buchweizen essen, um Ihre Glukosewerte in den Griff zu bekommen oder um sich mit Omega–3-Fettsäuren und B-Vitaminen zu versorgen, es gibt einen weiteren Grund, der für Buchweizen spricht. Spanische Wissenschaftler haben einen Versuch mit Ratten durchgeführt, um zu zeigen, dass Buchweizen probiotisch wirkt, also das Wachstum von helfenden Darmbakterien ankurbelt.

Diese Bakterien siedeln in großer Anzahl im Darm, verdrängen schädliche Bakterien, unterstützen die Verdauung und Immunfunktionen. Diese „guten Darmbewohner“ produzieren wertvolle Nährstoffe, Verdauungsenzyme wie Lactase und Immunstoffe, die gefährliche Bakterien und sogar Krebszellen bekämpfen können.

Aber dieses Ökosystem ist zerbrechlich und kann durch eine Vielzahl von Faktoren schnell zerstört werden; dazu gehören nährstoffarme Ernährung, Stress oder synthetische Drogen. Wenn die Anzahl oder die Aktivität der hilfreichen Bakterien zu gering wird, macht dies den Weg für Krankheiten frei.

Ausreichende Mengen dieser guten Darmbakterien erhalten Sie durch Lebensmittel wie Joghurt, Kefir aber auch durch Karotten, Spinat, Brokkoli und eben … Buchweizen.

Diabetes: Aktuelles aus der Forschung

Sind Sie an Diabetes erkrankt, müssen Sie nicht nur Insulin spritzen. Des Weiteren müssen Sie Ihren Lebensstil auf die Krankheit einstellen. Wie wichtig dabei der Schlaf ist, bestätigt eine aktuelle Studie.

Das Wichtigste über EPIC

EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) ist die Abkürzung für eine europaweite Studie. Sie untersucht den Zusammenhang zwischen Ernährung, Lebensstil und Umweltfaktoren an mehr als einer halben Million Menschen in Europa.

Zu den eindeutigen Ergebnissen dieser Studie gehört die Erkenntnis, dass gesunde Ernährung, ein Body-Mass-Index von unter 30 und regelmäßige körperliche Bewegung mit mindestens dreieinhalb Stunden pro Woche sowie der lebenslange Verzicht auf Rauchen dazu beitragen, gesund zu bleiben.

Darüber hinaus stellen diese Faktoren das Zünglein an der Waage dar, um einen Typ-II-Diabetes zu verhindern. Die Chancen, das allein über normale und kostengünstige Maßnahmen zu erreichen, liegen bei 93 Prozent.

Schlechter Schlaf = schlechter Zuckerstoffwechsel

Wissenschaftler der University of Chicago untersuchten 161 Frauen mit Altersdiabetes. Die Teilnehmerinnen dieser Studie schrieben auf, wie viel Schlaf sie bekommen und wie viel sie subjektiv nötig hätten. Zudem beurteilten sie anhand von 19 Punkten ihre Schlafqualität. Danach konnte man den HbA1c-Wert messen. Dieser Blutwert sagt aus, wie der durchschnittliche Blutzuckerwert in den vergangenen drei Monaten aussah.

Das Ergebnis: Je schlechter die Teilnehmerinnen schliefen, desto weniger hielten sie ihren Blutzucker dauerhaft konstant. Bereits ein Schlafmangel von drei Stunden in einer Woche ließ den Blutzuckerwert um 1,1 Punkte nach oben schnellen.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt zudem eine neue Studie der Universität Lübeck. Danach wirken sich bereits zwei Nächte in Folge mit einem gestörten Schlaf ungünstig auf Ihren Zuckerstoffwechsel aus. 15 stoffwechselgesunde Personen verbrachten insgesamt vier Nächte in einem Schlaflabor.

Zwei Nächte mit 8 Stunden Schlaf und zwei Nächte mit 4 Stunden zeigten bei der Blutuntersuchung der Probanden ein klares Ergebnis: Der Blutzuckeranstieg nach dem Frühstück war nach den Nächten mit dem Schlafdefizit deutlich höher als nach ausgeruhten und erholsamen 8 Stunden Schlaf.

Aus diesem Grund sollten Sie besonders als Diabetiker darauf achten, genügend Schlaf zu bekommen. 7 bis 8 Stunden ungestörte Nachtruhe sind für einen ausgeglichenen Zuckerstoffwechsel wichtig.

Diabetiker oder Risikopatient?

Wenn die Zuckermoleküle im Blut permanent durch den gesamten Körper kreisen, schädigen sie auf Dauer die Blutgefäße. Dabei handelt es sich zunächst um die ganz kleinen Gefäße.

Diabetiker sind daher vorwiegend gefährdet durch Durchblutungsstörungen an den kleinen (mikrovaskulär) und später auch an den großen (makrovaskulär) Blutgefäßen. Oft zeigen sich die Langzeitschäden zuerst am Nervensystem (versorgt durch die Kapillaren, die ganz kleinen Blutgefäße).

Die weiteren gefährlichen, teils sogar lebensbedrohlichen Komplikationen entwickeln sich schleichend über viele Jahre. Beispielsweise sind 30 Prozent aller Herzinfarkte auf Diabetes zurückzuführen, etwa 30 Prozent der Diabetiker weisen Symptome einer Depression auf und 40 Prozent sind früher oder später von einer Nierenschädigung betroffen.

So geben Sie Risikofaktoren keine Chance

Neben der genetischen Diabetes-Veranlagung können Sie selbst spezielle Risikofaktoren durch Ihren Lebensstil ausschalten. Folgende Bausteine spielen dabei eine besonders wichtige Rolle:

Bewegen Sie sich mehr!

Durch regelmäßigen Sport und mehr Aktivität im Alltag bauen Sie Übergewicht ab – vor allem das Fett im Bauchraum, das Hormone und Entzündungsbotenstoffe produziert, die beispielsweise die Nieren schädigen können.

Auch Ihr Blutdruck und Ihr Blutzucker verbessern sich deutlich, meist schon innerhalb kürzester Zeit. Diabetiker profitieren am meisten von einer Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport.

Ernähren Sie sich blutzucker- und figurfreundlich!

Über die Ernährung können Sie Ihr Gewicht um ein paar Pfunde erleichtern, aber auch ganz gezielt Ihren Blutzucker und Ihren Insulinbedarf senken.

Hören Sie mit dem Rauchen auf!

Nikotin ist ein Gefäßgift. Dadurch leiden auch die Nieren selbst bei mäßigen Rauchern, denn der Blutdruck steigt in den Glomeruli (kleine Gefäß- oder Nervenknäuel) der Nieren an, was die Harnfiltration negativ beeinträchtigt.

Bauen Sie Stress ab!

Dauerstress ist ebenfalls ein Diabetes-Risikofaktor. Wissenschaftler vermuten einen direkten Einfluss von Stresshormonen auf die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse bzw. auf die Aktivierung entzündlicher Prozesse. Zudem beeinflusst Stress ganz automatisch unser Ernährungs- und Bewegungsverhalten negativ. Sanfte Bewegung ist die beste Art, Stress abzubauen.

Schlafen Sie ausreichend!

Menschen, die regelmäßig weniger als sechs Stunden schlafen, haben ein erhöhtes Diabetesrisiko. Zudem steigt der Blutzucker von Diabetikern schon bei einem Schlafmangel von drei Stunden in der Woche schneller in die Höhe. Somit sind sieben bis acht Stunden Schlaf eine wichtige Säule in Ihrem Diabetes-Management.

Stress im Beruf steigert das Diabetes-Risiko

Stress am Arbeitsplatz macht bekanntlich krank. Ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist wissenschaftlich erwiesen. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun herausgefunden: Menschen mit einer hohen Arbeitsbelastung und gleichzeitig wenig Handlungsfreiräumen über die verrichteten Tätigkeiten haben ein etwa 45 Prozent höheres Risiko für Typ-II-Diabetes als Personen mit geringer Belastung am Arbeitsplatz.

13 Jahre lang werteten die Wissenschaftler die Daten von über 5.300 berufstätigen Teilnehmern zwischen 29 und 66 Jahren aus. Zu Studienbeginn war kein Teilnehmer an Diabetes erkrankt. In den 13 Jahren wurde dann bei knapp 300 Personen ein Typ-II-Diabetes festgestellt. Nach diesen Daten ist rund jeder fünfte Arbeitnehmer von einer hohen psychischen Arbeitsbelastung betroffen und hat somit ein deutlich erhöhtes Risiko für Diabetes Typ II.

Hier können Sie ganz einfach vorbeugen: Körperliche Bewegung ist der beste und natürlichste Weg, Ihren Körper von Stresshormonen zu befreien. Wenn Sie bemerken, dass Sie sich nach Ihrem Arbeitstag ausgelaugt oder überfordert fühlen, gönnen Sie sich am Abend etwas Bewegung. Nutzen Sie auch Ihren Arbeitsalltag zum Stressabbau: Gehen Sie in der Mittagspause ein paar Minuten an die frische Luft oder nutzen Sie das Treppenhaus für ein kleines Fitness-Programm.

Kaffeetrinker haben bessere Leberwerte

Eine US-Studie aus dem National Cancer Institute (NCI) in Bethesda, Maryland hat ergeben: Wer Kaffee trinkt, hat bessere Leberwerte. Es ist jedoch offenbar nicht das Koffein, das sich positiv auf die Leberwerte auswirkt. Der Effekt entstand auch bei entkoffeiniertem Kaffee. Das ergaben Untersuchungen über zehn Jahre.

Ab etwa drei Tassen Kaffee täglich zeigten sich positive Effekte auf die Leberwerte im Vergleich zu Kaffeeverächtern. In Tierversuchen hat man bereits Hinweise auf einen schützenden Effekt von Kaffeeinhaltsstoffen (Dipertene, Cafestol, Kahweol) gefunden. Diese sollen Leberzellen vor giftigen Substanzen (Aflatoxin B1) schützen.

So wichtig wie Zähneputzen: Trainieren Sie Ausdauer und Kraft

Bei Typ-II-Diabetikern kann mit einem kombinierten Ausdauer- und Krafttraining schon nach wenigen Wochen eine deutliche Senkung des „Langzeitzuckerwerts“ (HbA1c) verzeichnet werden. Die Verbesserung beträgt zwischen ca. 0,4 und 0,6 Prozent. Das mag gering erscheinen, hat aber große Auswirkungen auf die Langzeitgesundheit Ihrer Blutgefäße.

Eine Studie des American College of Sports Medicine zeigte, dass allein Kraftsport, zweimal pro Woche betrieben, die Insulinwirkung um 46 Prozent verbessert und den Nüchtern-Blutzuckerwert um durchschnittlich 7 Prozent senken kann. An aktiven Tagen lassen sich so 20 bis 30 Prozent der vom Körper produzierten Insulinmenge einsparen. Krafttraining (z. B. mit Hanteln, Theraband und dem eigenen Körpergewicht) scheint in dieser Hinsicht besonders effektiv.

Das erklärt sich so: Je mehr Muskelmasse Sie haben, desto mehr Zucker kann Ihr Körper verstoffwechseln. Da die Muskelmasse mit zunehmendem Alter abnimmt, wird es dann noch wichtiger gegenzusteuern.

So schaffen Sie die Basis mit Ausdauersport

Sie verbessern Ihre Ausdauer, wenn Sie mindestens zwei- bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde Laufen, Walken, Wandern, Radfahren, Schwimmen, zügig Spazierengehen oder Aqua-Fitness oder Gymnastik betreiben. Ihr Blutzucker profitiert aber nur, wenn Sie langfristig dranbleiben. Tragen Sie deshalb feste Termine in Ihren Kalender ein.

Betrachten Sie die Bewegungseinheit wie ein liebgewonnenes Arzneimittel, das Sie zu einer bestimmten Tageszeit einnehmen müssen. „Stricken“ Sie sich Ihr individuelles Sportprogramm, das zu Ihrem Zeitplan und Ihren Vorlieben passt.

Beginnen Sie Schritt für Schritt mit dem Krafttraining

Krafttraining betreiben Sie am effektivsten, wenn Sie zwei- bis dreimal pro Woche Ihre Muskeln trainieren und dabei alle großen Muskelgruppen berücksichtigen. Dafür sind etwa fünf bis acht verschiedene Übungen notwendig. Tasten Sie sich behutsam an das Krafttraining heran.

Schritt 1: Beginnen Sie lieber mit einer mäßigen Belastung (geringe Gewichte), die Sie als „etwas anstrengend“ empfinden, und führen Sie pro Übung 20 Wiederholungen durch.

Schritt 2: Nach sechs Wochen haben Sie sich an die Bewegung gewöhnt und können sich auf zweimal 20 Wiederholungen oder etwas höhere Gewichte steigern.

Schritt 3: Wenn Sie in einem guten Fitness-Studio trainieren, kann dort ein kleiner Krafttest (Mehrwiederholungs-Krafttest) durchgeführt werden, bei dem das weitere Vorgehen festgelegt wird.

Sport bei Diabetes? 10 überzeugende Argumente

Viele klinische Studien zeigen, dass beispielsweise schon täglich eine halbe Stunde zügiges Spazierengehen (4 km/h) den Blutzucker senken kann. Allein mit diesem minimalen Aufwand könnten zahlreiche Typ-II-Diabetiker Medikamente einsparen und das Fortschreiten der Krankheit aufhalten. Sie profitieren auf vielfache Art und Weise von körperlicher Aktivität.

1. Insulinempfindlichkeit und Blutzucker sinken

Durch regelmäßige körperliche Aktivität steigern Sie die Insulinsensitivität Ihrer Zellen, sodass Ihr Blutzuckerspiegel sinkt und sich dauerhaft stabilisiert. Dies erfolgt zum einen über die stärkere Durchblutung Ihrer Muskulatur, wodurch das Insulin mehr Rezeptoren erreicht.

Zudem wird die Produktion des Glukose-Transporteiweißes (GLUT-4) aktiviert, das wie eine Art Taxi die Aufnahme Ihrer Zuckermoleküle in die Muskelzelle fördert, aber natürlich auch über den erhöhten Energieverbrauch, der sich zum größten Teil aus Traubenzucker (Glukose) speist.

2. Mehr Muskeln

Regelmäßige Bewegung stärkt Ihre Muskulatur und baut Muskelzellen auf. Die Muskulatur verbraucht Energie und steigert damit Ihren Grundumsatz, selbst wenn Sie untätig sind. Muskeln produzieren zudem entzündungshemmende Botenstoffe (z. B. Myokine), die auch den Blutzucker senken.

3. Gewicht runter

Der erhöhte Energieverbrauch durch Bewegung hilft, überflüssige Pfunde abzubauen. Moderater Ausdauersport ist deutlich effektiver als intensive kurzzeitige Belastungen: Bei Ausdauersport nutzt der Körper neben Traubenzucker auch Fett zur Energiegewinnung.

4. Weniger Bedarf an Medikamenten

Viele sportliche Diabetiker kommen schon nach kurzer konsequenter Umsetzung eines Bewegungsprogramms mit weniger Arzneimitteln aus. Das ist der verbesserten Insulinempfindlichkeit der Körperzellen und dem sinkenden Blutzucker zu verdanken. Auf diese Weise kann die Insulinpflichtigkeit gegebenenfalls verhindert werden.

5. Blutfettwerte sinken

Durch die aktivierte Fettverbrennung beim Ausdauertraining werden Körperfette (vornehmlich Triglyceride) vermehrt verbrannt. Gleichzeitig wird mehr „gutes“ HDL-Cholesterin gebildet. Das wiederum wirkt einer Arteriosklerose entgegen. Manche Diabetiker können dadurch cholesterinsenkende Medikamente einsparen.

6. Gute Herz-Kreislauf-Stärkung

Bewegung trainiert Ihr Herz. Ihr Risiko für Gefäßverkalkungen, Bluthochdruck und Herzinfarkt sinkt. Das Lungenvolumen nimmt zu, pro Atemzug können Sie also mehr Sauerstoff aufnehmen. Auch die Gesamtmenge an Blut nimmt zu, was die Versorgung der Organe verbessert.

7. Bessere Ausdauer

Die Muskulatur passt sich der körperlichen Belastung an. Sie wird besser mit Nährstoffen versorgt und ermüdet langsamer. Kohlenhydrate können effektiver für die Energiegewinnung genutzt werden. Beim Ausdauersport zapft der Körper auch Fettpolster als Energiequelle an. Und er bildet neue, winzige Blutgefäße, die die Versorgung der Körperstrukturen verbessern, beispielsweise der empfindlichen Nerven. Dadurch beugen Sie der diabetischen Neuropathie (Nervenkrankheit) vor.

8. Bessere Koordination

Regelmäßige Bewegung schult Ihren Gleichgewichtssinn und stärkt die Stütz- und Haltemuskulatur. Sportliche Menschen stürzen nachweislich seltener und verringern insofern ihre Gefahr von Knochenbrüchen.

9. Schmerzen des Bewegungsapparates nehmen ab

Neben einer insgesamt verbesserten Mobilität der Diabetiker reduzieren sich durch ein gezieltes Ausdauer- und Krafttraining auch vorher bestehende Beschwerden im Rücken, Nacken sowie in Hüft- und Kniegelenk. Dazu trägt auch die Gewichtsabnahme bei, die die Bildung schmerzverstärkender Substanzen im Bauchfett vermindert.

10. Stress nimmt ab

Bewegung, vor allem an der frischen Luft, steigert Ihre Stimmung und baut den krankheitsverstärkenden Faktor Stress ab. Zudem macht Sport mit Gleichgesinnten großen Spaß.

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Alte Kommentare
  • Richard Kleemann schrieb am 19.01.2013, 14:09 Uhr

    Die Wissenschaft hat festgestellt... was in Russland seit langem Allgemeinessen ist. Buchweizenbrei ist das Standardessen russischer Diabetiker.