Diabetes Mellitus: Warum regelmäßige Nierentests wichtig sind
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Sie haben Diabetes Typ 2 und werden von Ihrem Arzt regelmäßig auf mögliche Nierenschäden untersucht. Dabei wird Ihr Urin auf ein bestimmtes Protein überprüft. Sie fragen sich, welchen Zusammenhang es zwischen Diabetes Typ 2 und dem Proteingehalt im Urin gibt. Die Nieren enthalten Millionen kleinster Filtereinheiten, die Nephrone, die neben einem tubulären Nierenanteil aus einem Bündel von Kapillaren bestehen. Die zu den Nieren transportierten Stoffwechselprodukte werden über den Urin ausgeschieden.
Je länger Sie Diabetes Mellitus haben – was häufig die Blutgefäße schädigt – desto mehr können die feinen Kapillargefäße in den Nephronen geschädigt werden.
Nierenerkrankungen können häufig ohne Beschwerden verlaufen, in einigen Fällen sogar bis zum letzten Stadium der Niereninsuffizienz, bis sie entdeckt werden. Aus diesem Grund wird der Urin auf Proteine getestet. Der Harn, der aus gesunden Nieren ausgeschieden wird, enthält nur sehr geringe Mengen eines Plasmaproteins mit dem Namen Albumin. Kranke Nieren auf der anderen Seite können Albumin (und andere Eiweißstoffe) in den Harn gelangen lassen. Deshalb ist eine erhöhte Konzentration von Albumin im Urin ein empfindlicher Indikator für eine bereits bestehende Nierenerkrankung. Die Albumin-Bestimmung ist eine der besten Möglichkeiten, das Frühstadium einer Nierenerkrankung zu entdecken. Erfreulicherweise lässt sich durch eine sorgfältige Kontrolle des Blutzuckers das Risiko von Nierenschäden reduzieren.
Wenn bei Ihnen eine Nierenerkrankung festgestellt worden ist, kann die Albumin-Bestimmung auch dazu dienen, die Wirksamkeit von Medikamenten zu überprüfen, die Sie möglicherweise einnehmen, um die Krankheit zu stoppen oder das Fortschreiten zu verlangsamen.