Diabetes Mellitus: Vor- und Nachteile von Insulinpumpen
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Insulinpumpen sorgen für eine kontinuierliche Insulinzufuhr über einen flexiblen Schlauch (Kanüle), der durch die Bauchhaut tritt.
Insulinpumpen, die sich am Gürtel oder in einer Tasche tragen lassen, sorgen für eine kontinuierliche Insulinzufuhr über einen flexiblen Schlauch (Kanüle), der in die Bauchhaut reicht. Die Insulinpumpe wird nach Ihrem persönlichen Bedarf programmiert. Dadurch senken Sie das Risiko einer Überzuckerung (Hyperglykämie) oder Unterzuckerung (Hypoglykämie), das durch eine Insulinspritze verursacht werden könnte.
Im Allgemeinen bieten Insulinpumpen eine bessere Blutzuckerkontrolle und mehr Freiheit bei den Mahlzeiten und beim Sport. Um die Pumpe jedoch richtig einzustellen, müssen Sie Ihre Blutzuckerwerte häufig überprüfen. Insulinpumpen sind außerdem sehr teuer. Sie kosten bis zu 3.000 Euro. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn ein Diabetologe die medizinische Notwendigkeit in einem Gutachten festgestellt hat. Wichtig ist auch die regelmäßige Säuberung der Kanüle, da es bei Unterbrechung der Insulinzufuhr (z. B. bei Katheterverstopfung) schneller zu Stoffwechselentgleisungen kommt als beim Spritzen. Die Kanüle muss nach wenigen Tagen an eine andere Hautstelle versetzt werden, sodass der Stich in die Haut, ähnlich dem „Spritzen“, nicht ganz wegfällt. Informieren Sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder sprechen Sie mit dem Pflegepersonal.