Darmkrebs: Wie kommt es dazu?
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Wie kommt es eigentlich zu Darmkrebs?
Krebs ist eine Krebsart, die überwiegend genetisch bedingt ist. Schäden in der Erbsubstanz führen dazu, dass sich die Zellen unkontrolliert vermehren und wuchern.
Je älter Sie werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass dies in den Zellen Ihrer Darmschleimhaut passiert. Darüber hinaus haben Menschen, bei denen es schon einmal Dickdarm- oder Mastdarmkrebs in der Familie gab, ein um mindestens 30 % erhöhtes Risiko.
So kann sich Darmkrebs entwickeln
In 90 % der Fälle entsteht ein Darmtumor nicht von heute auf morgen. Vielmehr bildet sich zunächst ein Polyp, eine gutartige Wucherung. Im Laufe von circa zehn Jahren kann er sich verändern und wird dann zu einem bösartigen Tumor.
Auslöser dafür können sein:
- Krankheiten wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Aber auch andere Krebserkrankungen, zum Beispiel der Eierstöcke oder der Gebärmutter, erhöhen das Darmkrebsrisiko.
- Falsche Ernährung. Viel Fleisch und Wurst erhöhen das Risiko genauso wie viel Gegrilltes. Beim Grillen entstehen durch das Verbrennen von Fett Krebs erregende Stoffe, die dann im Darm wirken.
- Schadstoffe, die sich im Laufe des Lebens in Ihrem Darm ansammeln können. Darüber hinaus lässt mit dem Alter die Reparaturfähigkeit der Zellen nach. Es kommt zu Mutationen, die dann zu Krebswucherungen führen.
- Zellmutationen auf den menschlichen Chromosomen. Forscher haben entdeckt, dass schon bei der Polypenbildung Mutationen auf den Chromosomen vorliegen. Dadurch hat der Körper Sicherungsmechanismen verloren, die normalerweise die Zellteilung kontrollieren