Darmkrebs: Behandlung
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Bei der Diagnose Darmkrebs wird sofort operiert
Wenn sich bei den ärztlichen Untersuchungen der Krebsverdacht bestätigt, müssen Sie sich operieren lassen. Bei einer solchen Operation wird der Bereich um den Tumor mit den Lymphknoten entfernt. Viele Patienten haben Angst, dass sie danach einen künstlichen Darmausgang brauchen. Das ist aber fast nie der Fall. 99 % der Operierten brauchen ihn nicht.
In den meisten Fällen bleibt die Operation die einzige Behandlung, die Sie als Patient über sich ergehen lassen müssen. Eine Chemotherapie ist fast nie nötig. Denn Darmtumore reagieren nicht auf das verwendete Zellgift.
Lediglich bei Mastdarmkrebs wird zusätzlich noch bestrahlt. Werden die Tumore früh genug erkannt, liegen die Heilungschancen bei bis zu 50 %, wenn auch die Lymphknoten befallen sind. Sind diese frei von Krebs, betragen die Heilungschancen 60 bis 80 %, je nach Tumoralter und -größe.