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Darmdivertikel: So kommt es dazu

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Darmdivertikel

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GNL5356


Ihr Dickdarm ist ein langer Zylinder, der von Ring- und 3 Längsmuskeln umgeben ist. Die weitesten Abschnitte finden sich in den ersten Segmenten – dem Blinddarm (Zäkum) und dem aufsteigenden Dickdarm. Der Inhalt dieser Darmabschnitte ist meist flüssig. Darauf folgt der quer verlaufende Abschnitt, der von der rechten auf die linke Bauchseite zieht.

Dort schließen sich der absteigende Dickdarm und der s-förmige Krummdarm an. Letzterer endet im Mastdarm. Der Stuhl im s-förmigen Abschnitt ist meist schon fest, weil ein Großteil des Wassers vom Darm resorbiert wurde.

Bislang ist nicht ganz klar, warum einige Menschen Divertikel entwickeln. Folgende Faktoren können jedoch eine Rolle spielen:


Schwachstellen in der Darmwand – Blutgefäße in Ihrer Darmwand versorgen die nach innen gelegenen Schleimhautschichten mit Nährstoffen. Aber das Gewebe um die Blutgefäße ist manchmal nicht so widerstandsfähig wie gefäßfreie Regionen. Das kann zu verstärktem Druck auf die schwachen Gewebebereiche führen, aus denen sich dann kleine Ausstülpungen entwickeln.

Alterungsprozess – Das Risiko der Divertikelbildung steigt mit dem Alter und betrifft fast 30% bis 50% der über 60-Jährigen. Damit gehört die Divertikelkrankheit zu einer der häufigsten Zivilisationskrankheiten in der westlichen Welt.

Mangel an Ballaststoffen – Ein Mangel an Faserstoffen in der Nahrung trägt zu einem harten, trockenen Stuhl bei, der die Darmpassage erschwert und den Druck im Dickdarm erhöht. Die höchsten Drücke treten im Krummdarm auf, wo bis zu 80% der Divertikel gefunden werden.

Röntgenbild einer Lunge

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