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Infos und Fakten zum Thema Darm

Bereits in der Antike sahen die Menschen den Darm als Sitz des Glücks und der Seele an. Eine Vorstellung, die für Sie befremdlich klingt? Kein Wunder, denn seit rund 200 Jahren befassen wir uns nicht mehr wirklich mit dem Darm und seinen Produkten.

Dabei stellt der Darm nicht nur ein Verdauungsorgan dar. Er gilt vielmehr als das größte Abwehrsystem des Körpers. Eine Fläche von fast 400 Quadratmetern, die der Darm ausgerollt und auseinander geschnitten umfasst, beheimatet 70 Prozent der Abwehrzellen.

Der Dünndarm: Ein schlauchförmiges Wunder

Jenseits der Gaumenfreuden und dem Gefühl eines gefüllten Magens machen sich die wenigsten Menschen Gedanken über die weitere Reise der Nahrung durch den Körper. Natürlich sind Aufmerksamkeit und willentliche Teilnahme zu Beginn und am Ende der Verdauung gefragt. Dazwischen werden dem Nahrungsbrei in Ihrem Verdauungstrakt alle brauchbaren Bestandteile entzogen. Zu den wichtigsten Organen dieses Vorgangs gehört der Dünndarm.

7 lebenswichtige Meter

Eigentlich ist der Begriff „Dünndarm“ etwas missverständlich, denn es handelt sich um den Hauptteil des Verdauungstraktes. Die Länge variiert, aber bei den meisten Erwachsenen erreicht er etwa 7 Meter. Ihr Dünndarm besteht aus drei Abschnitten: Der Zwölffingerdarm (Duodenum) ist der erste und kürzeste Teil und nimmt den Nahrungsbrei aus dem Magen auf. Der mittlere Teil nennt sich Leerdarm (Jejunum) und der letzte Abschnitt heißt Krummdarm (Ileum). Er geht in den Dickdarm über und verantwortet die ständige Aufnahme der Nährstoffe, besonders des Vitamins B12.

Die Innenseite des Dünndarms ist mit winzigen, fingerartigen Fortsätzen (Mikrovilli) ausgekleidet und sieht damit wie ein dicker Teppich aus. Die Fortsätze vergrößern die Oberfläche um ein Vielfaches und verbessern dadurch die Verdauung und Nährstoffaufnahme. Von Beginn bis zum Ende kann die Passage durch den Dünndarm zwischen 30 Minuten und sechs Stunden dauern, je nachdem, was Sie gegessen haben.

Viele Organe arbeiten zusammen

Im Zwölffingerdarm wird der Nahrungsbrei vermischt und die Magensäure neutralisiert. Bereits in diesem ersten Abschnitt werden einige Nährstoffe aufgenommen, besonders Eisen und Folsäure. Drei andere Organe geben ihre Verdauungssäfte in den Zwölffingerdarm ab. Ihre Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert Verdauungsenzyme, die Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate spalten können. Ihre Leber und Gallenblase steuern Galle bei, die der Fettverdauung dient. Der Zwölffingerdarm kann nur kleine Nährstoffmengen aufnehmen. Ein Großteil der Verdauung und Nährstoffaufnahme findet im Leerdarm statt. Der letzte Abschnitt des Dünndarms nimmt die verbliebenen Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei auf. Außer Vitamin B12 wurden bereits die meisten Vitamine und Nährstoffe absorbiert, bevor der Nahrungsbrei am letzten Teil des Krummdarms ankommt. Dort werden Vitamin B12 und die restliche Galle absorbiert.

Danach verlässt der ausgelaugte Nahrungsbrei den Dünndarm und tritt in den Dickdarm (Colon) über. Er enthält jetzt überwiegend unverdauliche Fasern und Wasser. Die Verdauung ist praktisch abgeschlossen, wobei die Bakterien im Dickdarm noch die letzten Stärkereste absorbieren und dem Nahrungsbrei Wasser entzogen wird; er wird eingedickt. Während ein Überleben ohne Magen und Dickdarm möglich ist, brauchen wir den Dünndarm unbedingt für die Aufnahme der Nährstoffe. Wenn ein großer Teil des Dünndarms verloren geht, kann eine langfristige intravenöse Versorgung mit Nährstoffen für das Überleben notwendig werden.

Die Verdauung wird über Hormone reguliert

Verschiedene Hormone spielen eine wichtige Rolle beim Verdauungsvorgang. Zellen in Dünndarm und Magen schütten Gastrin, Sekretin und Cholecystokinin (CCK) aus. Gastrin sorgt für die Produktion der Magensäure. Sekretin stimuliert die Bauchspeicheldrüse zur Abgabe der Verdauungssäfte und zur Neutralisation der Magensäure. CCK beeinflusst sowohl das Wachstum der Bauchspeicheldrüse als auch deren Enzymproduktion.

Wenn Krankheiten die Darmfunktion stören

Die normale Funktion des Dünndarms (Verdauung und Absorption der Nährstoffe) kann durch chronische Krankheiten gestört sein:

  • Morbus Crohn – Das ist die häufigste Form der entzündlichen Darmerkrankung und kann jeden Bereich des Verdauungstrakts betreffen. Im Dünndarm wird häufig der Krummdarm in Mitleidenschaft gezogen. Es entstehen Geschwüre, Narben und manchmal Perforationen der Darmwand sowie Blockaden. Morbus Crohn stört auch die Nährstoffaufnahme, sodass Gewichtsverlust und Erschöpfung daraus resultieren können.
  • Zöliakie – Menschen mit dieser Erkrankung reagieren allergisch auf ein Eiweiß namens Gluten, das in bestimmten Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. Die Folge ist eine Entzündung der Darmschleimhaut, die die Absorption von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nahrungsbestandteilen verhindert, da die Mikrovilli verloren gehen.

Außerdem gibt es Operationen, die das Abnehmen forcieren sollen und einen Magen-Bypass schaffen, der auch den Dünndarm verkürzt. Dadurch kann die Aufnahme von Eisen, Kalzium, Folsäure und manchmal Vitamin B12 gestört sein, sodass Nahrungsergänzungsmittel notwendig werden.

Darmbeschwerden - Schmerzpunkt rot markiert

Jeder Darm entleert sich unterschiedlich

Bei der Darmentleerung hat jeder Mensch seinen ganz persönlichen Rhythmus, der zwischen dreimal täglich und dreimal wöchentlich liegt. Unter einer Verstopfung leiden Sie erst, wenn bei Ihnen über einen längeren Zeitraum (etwa drei Monate) weniger als drei Darmentleerungen pro Woche erfolgen. Erkennen Sie häufige Ursachen, die bei Ihnen eine Verstopfung auslösen können:

  • ballaststoffarme Ernährung
  • Bewegungsarmut
  • zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • unregelmäßiges Essen (so kann sich der Darm nicht an regelmäßige Entleerungszeiten gewöhnen)
  • Stress
  • ungewohnte Lebensbedingungen wie Urlaub oder Krankenhausaufenthalt
  • Daueranwendung von Abführmitteln
  • bestimmte Medikamente wie Antibiotika, Eisenpräparate oder Psychopharmaka
  • Erkrankungen des Darmes (beispielsweise Entzündungen oder Tumore)

Wie erreichen Sie eine regelmäßige Verdauung?

Sie können den Darm erziehen. Morgendliche Hektik allerdings liebt er nicht. Stehen lieber eine Viertelstunde früher auf. Der Darm braucht einen bestimmten Füllungsdruck als Anreiz zur Entleerung und der Nahrungsbrei muss geschmeidig bleiben. Aus diesem Grund gelten drei Grundregeln für eine regelmäßige Verdauung:

  1. Viele Ballaststoffe verzehren (Obst, Gemüse, Kartoffeln; für den Anfang der Umerziehung evtl. Weizenkleie über den Salat oder in die Suppe streuen)
  2. zwei Liter am Tag trinken; schon nach dem Aufstehen ein Glas (warmes) Wasser
  3. regelmäßig laufen

Darmregulierend wirken des Weiteren Nahrungsmittel mit Milchsäurebakterien, also Kefir, Joghurt, Buttermilch und je nach Verträglichkeit Sauerkrautsaft. Ersatzweise tun eingeweichte Feigen oder Pflaumen gute Dienste.

Die Wahrheit über die Wirkung von Abführmitteln

Bei Darmträgheit kommen verschiedene Arten von Abführhilfen zum Einsatz: Glaubersalz, Milchzucker, Extrakte aus Sennesblättern und Faulbaumrinde oder synthetische Produkte, die alle ganz unterschiedlich auf Ihren Darm wirken. Gemeinsam ist diesen Mitteln aber, dass sie zu einer massiven Darmentleerung führen. Anschließend dauert es eine Weile, bis sich Ihr Darm wieder mit Stuhl gefüllt hat. Erst dann kann sich der natürliche Entleerungsreiz wieder bei Ihnen melden. Diese Wartephase wird von vielen als erneute Verstopfung missverstanden. Sie greifen dann vorschnell wieder zu Abführmitteln.

Durch den Einsatz von Abführmitteln verliert Ihr Körper große Mengen an Flüssigkeit und Mineralstoffen. So können bei Ihnen Mangelerscheinungen auftreten, die Ihre Darmträgheit zusätzlich verstärken. Ihr Darm ist auf diese Mineralstoffe angewiesen, damit seine natürlichen Eigenbewegungen (Darmperistaltik) geregelt ablaufen können. Nur so kann der Nahrungsbrei durch Ihren gesamten Darm transportiert werden. Abführmittel sorgen also nur für kurzfristige Linderung, machen Ihren Darm auf Dauer jedoch träge.

Die richtige Ernährung: Power für den Darm

Essen Sie morgens frische Ananas so viel sie mögen. In der exotischen Frucht stecken viele besonders wirkungsvolle Enzyme. Sie beugen Entzündungen vor und päppeln Ihr Immunsystem auf. Sie machen Ihren Organismus fit für den Kampf gegen Bakterien, Viren und andere Gesundheitsfeinde. Exotische Früchte wie Ananas und Papaya bringen zudem Ihre Verdauung auf Trab und putzen den Darm durch. Sie binden Abbauprodukte im Darm und befördern sie rascher nach „draußen“.  Sie wirken mit ihren Enzymen Bromelain und Papain dem Völlegefühl entgegen. Gerbstoffe unterstützen sie dabei.

Wenn Ihr Magen so viel frisches Obst nicht so gut verträgt oder Sie davon Ausschlag im Mund bekommen, können Sie es auch leicht gedünstet mit Zimt, Nelken oder Ingwer abgeschmeckt zu sich nehmen. Dazu können Sie tagsüber frisch gepresste Fruchtsäfte mit Wasser verdünnt trinken. Vormittags und nachmittags trinken Sie einen Becher Anistee: Einen Teelöffel angestoßene Anissamen mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. Abends bereiten Sie sich einen gemischten Salat mit vielen frischen Kräutern zu.

So bauen Sie Ihre Darmflora wieder auf

Im Darm des Menschen sind Bakterien angesiedelt, welche die Darmflora bilden. Sie leben mit uns in einer Symbiose zu gegenseitigem Nutzen: Der Mensch versorgt sie mit Nahrung und die Bakterien machen sich für seine Gesundheit nützlich, indem sie unter anderem Nahrungsmittel verarbeiten, das Immunsystem unterstützen, die Vitamine K und Biotin produzieren und Giftstoffe sowie Zersetzungsprodukte unschädlich machen. Dieses ausgewogene Bakteriensystem kann durch die Einnahme von Medikamenten empfindlich gestört werden.

Diese Veränderungen führen nicht nur zu Schwierigkeiten bei der Verarbeitung des Nahrungsbreies im Darm, sondern können auch zu Störungen in anderen Organen führen. Die Leber wird verstärkt belastet durch Giftstoffe und Zersetzungsprodukte, die nicht durch die Bakterien unschädlich gemacht werden konnten. Die Gallensäuren werden verändert, die Gallenwege vielleicht durch eindringende Bakterien infiziert. So kann sich eine zerstörte Darmflora nach und nach auf das gesamte Verdauungssystem negativ auswirken. Helfen kann jetzt zuerst der Arzt. Er wird eine Darmsanierung veranlassen. Diese beginnt mit einer Darmreinigung, die in der Regel mit einigen Fastentagen verbunden ist. Dann werden im Darm mittels bestimmter Präparate wieder nützliche Bakterien angesiedelt. Die Wiederherstellung der Darmflora wird einige Zeit dauern, aber erfolgreich sein.

Antibiotika stören die empfindliche Darmflora

Antibiotika können nicht zwischen ,,guten“ und ,,bösen“ Bakterien unterscheiden. Deshalb verändert eine Behandlung mit Antibiotika die Anzahl von etwa einem Drittel aller Darmbakterien. Zwar erholen sich die meisten Bakterienarten nach Abschluss der Therapie innerhalb von vier Wochen, bei einigen dauert es jedoch sehr viel länger. Wissenschaftler vom Marine Biological Laboratory in Woods Hole sowie der Stanford University (USA) untersuchen mit neuen, und genauen genetischen Analysemethoden die Zusammensetzung der Darmbakterien gesunder Erwachsener, die für diese Studie fünf Tage lang ein Antibiotikum einnehmen mussten.

Es zeigten sich Verschiebungen in der Zusammensetzung der Darmflora. Bakterien, die vor der Behandlung in geringer Menge vorhanden waren, waren teils häufiger anzutreffen, und Bakterien, die vorher sehr oft vorkamen, waren danach seltener vorhanden. Bei manchen Bakterienarten war auch sechs Monate später der Ausgangszustand noch nicht wieder erreicht. Auch wenn diese Studie an Erwachsenen durchgeführt wurde, dürfte die Bakterienflora im Kinder- oder gar Babydarm ähnlich stark betroffen sein. Geben Sie Ihrem Kind schon während der Einnahme eines Antibiotikums täglich einen probiotischen Joghurt(drink). Achtung: Bitte auf mindestens zwei Stunden Abstand zum Antibiotikum achten! Ihr Kind sollte den Joghurt(drink) mehrere Wochen lang bekommen.

Darmflora entscheidet über Energieaufnahme

Manche Menschen essen zwar sparsam, legen aber dennoch schnell an Gewicht zu. Forscher aus dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie haben nun herausgefunden, dass die Darmflora an diesem Phänomen schuld sein kann. Je nachdem, welche Bakterien im Darm vorkommen und in welcher Anzahl sie vertreten sind, wird die Nahrung unterschiedlich verwertet. Je effektiver die Bakterien arbeiten, umso mehr Energie können sie dem Körper aus der Nahrung zur Verfügung stellen imd umso mehr nehmen Sie dann zu.

Die Wissenschaftler entdeckten dieses Phänomen, als sie Stuhlproben von über 330 Menschen aus Europa, Asien und Amerika untersuchten. Dabei fanden sie heraus, dass es drei verschiedene Darmtypen gibt, die unterschiedlich effektiv arbeiten. Übrigens konnten die Wissenschaftler so nicht nur klären, warum manche Menschen bei der gleichen Nahrungszufuhr schneller zunehmen als andere. Sie fanden so auch heraus, warum manche Medikamente bei verschiedenen Menschen unterschiedlich schnell und gut wirken.

9 Tipps, mit denen Sie Ihren Darm wieder in Schwung bringen

  1. Achten Sie darauf, täglichzwei Liter Flüssigkeit zu trinken. Trinken Sie direkt morgens ein großes Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen.
  2. Essen Sie viele pflanzliche Lebensmittel. Sie enthalten Ballaststoffe, die in Ihrem Dam aufquellen und so Ihre Verdauung anregen. Schon mit 30 g Ballaststoffen pro Tag helfen Sie Ihrem Darm wieder auf die Sprünge. Das ist viel leichter, als Sie denken. So einfach verzehren Sie 30 g Ballaststoffe pro Tag:
    • 2 Scheiben Vollkornbrot: 8 g Ballaststoffgehalt
    • 1 kleiner Apfel: 2 g Ballaststoffgehalt
    • 160 g Beerenfrüchte: 5 g Ballaststoffgehalt
    • 200 g Kartoffeln: 6 g Ballaststoffgehalt
    • 200 g Gemüse (Brokkoli, Bohnen): 6 g Ballaststoffgehalt
    • 100 g Rettich: 3 g Ballaststoffgehalt
  3. Trockenobst (wie Pflaumen) oder etwas rohes Sauerkraut sind oft eine Hilfe.
  4. Ersetzen Sie Weißmehlprodukte durch ballaststoffreiche Vollkornvarianten (Brot, Nudeln, Reis).
  5. Essen Sie öfter mal Hülsenfrüchte, die besonders reich an Ballaststoffen sind; aber zunächst nur in kleinen Portionen, um ihre Verträglichkeit zu testen.
  6. Milchprodukte wie Naturjogurt, Buttermilch, Kefir oder Dickmilch sind reich an Milchsäure, die eine sanft abführende Wirkung hat.
  7. Probiotische Milchprodukte enthalten spezielle Milchsäurebakterien, die sich in Ihrem Darm ansiedeln und dort Ihre Verdauung anregen können.
  8. Eine Dickdarmmassage regt Ihren Darm an. Legen Sie sich auf den Boden und stellen Sie Ihre Füße vor dem Gesäß auf. Streichen Sie mit der flachen Hand im Uhrzeigersinn über Ihre Bauchdecke. Beginnen Sie rechts unten und streichen Sie nach oben, über den Magen nach links und wieder hinunter. Eine Massage von zehn Minuten reicht pro Tag bereits aus. Und nicht vergessen: Laufen ist direkte Darmmassage durch die Aktivierung des Darmbein-Lenden-Muskels.
  9. Gymnastik: Mit nur einer Übung helfen Sie Ihrem Darm endlich wieder auf die Sprünge. Jede Form von Bauchmuskelgymnastik wirkt wie eine sanfte Massage auf Ihren Darm. Der Wechsel zwischen Muskelanspannung und -entspannung entkrampft den Darm und aktiviert Ihre Bauchmuskeltätigkeit. Eine ideale Übung ist beispielsweise das Radfahren im Liegen.

So hilft Ihnen die Medizinalkohle bei Vergiftungen

Bei akuten Vergiftungen wird Medizinalkohle in hohen Mengen eingesetzt; etwa wenn Sie sich durch verdorbene oder verunreinigte Nahrungsmittel, Schwermetalle, Medikamente, Giftpflanzen oder Pilze vergiftet haben. Die Kohle bindet die Giftstoffe im Magen- und Darmtrakt und beschleunigt deren Ausscheidung. Ebenso beschleunigt sie den Abtransport von Substanzen, die bereits ins Blut gelangt sind. Je eher Sie die Kohle nach der Giftaufnahme einnehmen, umso geringer halten Sie den Schaden. Allerdings gibt es auch Giftstoffe, bei denen die Medizinalkohle nichts ausrichten kann. Dazu gehören Säuren wie Blausäure oder Borsäure. Bei ätzenden Substanzen sollte keine Kohle eingenommen werden.

Am besten wirkt Kohlepulver, gefolgt von Granulat und Tabletten. Experten empfehlen eine Dosierung von 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Zwar sind Nebenwirkungen nicht zu erwarten, doch sollten Sie unbedingt rasch die Giftzentrale oder Ihren Hausarzt befragen, ob dies auch die richtige Behandlung ist. Denn oft ist zusätzliches Erbrechen, eine Magenspülung oder eine andere Maßnahme lebenswichtig.

Darmpilze: Candida albicans & Co.

Ob Pilze im Darm Krankheitssymptome hervorrufen können oder nicht, wird in der Fachwelt seit Längerem ebenso kontrovers wie leidenschaftlich diskutiert. Naturheilkundler schwören darauf, die Pilze mittels Anti-Pilz-Diät und Darmsanierung loszuwerden. Wissenschaftler und Mediziner halten Pilze im Darm für völlig normal und es nicht für wünschenswert, sie zu eliminieren. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte. Candida albicans gehört zur normalen Darmbesiedelung. Aushungern hilft zudem nicht, denn der Pilz gelangt durch jede Form von Ernährung immer wieder in den Darm hinein. Der Nachweis von Hefepilzen im Stuhl hat keinerlei Aussagekraft; es lässt sich daraus weder Positives noch Negatives ableiten. Die vermuteten Zusammenhänge sind alle rein spekulativ und wissenschaftlich nicht bewiesen.

Bei jedem Menschen tummeln sich Bakterien, Hefe- und Schimmelpilze im Magen-Darm-Trakt. Diese Organismen leben dort und halten sich normalerweise gegenseitig in Schach. Am häufigsten wird bei der Diagnostik die Pilzgattung Candida albicans gefunden. Bei jedem zweiten Deutschen ist dieser Hefepilz im Darm nachweisbar. Unter ganz speziellen Bedingungen (z. B. bei Diabetes oder anderen Krankheiten, die mit einer Immunschwäche einhergehen) können diese Keime und Pilze aus dem Gleichgewicht geraten und zu wuchern anfangen. Dann machen sie den Menschen tatsächlich krank. Für alle anderen besteht jedoch kein lebensbedrohliches Risiko.

Zuckerhaltige Nahrung: Darmfeind Nummer eins?

Viele Naturheilkundler und Anhänger der Anti-Pilz-Diäten vertreten die Meinung, dass Antibiotika und andere Medikamente, vor allem aber auch Nahrungszucker, Alkohol und weißmehlhaltige Lebensmittel zu einer Störung der Darmflora und einer Vermehrung der Pilzbesiedelung führen.

Nicht nur der klassische Haushaltszucker (Saccharose) soll der Besiedlung Vorschub leisten, sondern auch der Zucker in seinen anderen Spielarten, wie er vor allem in Industrienahrungsmitteln steckt: Glukose, Fruktose, Maltose, Maltodextrin, Zuckercouleur oder Glukosesirup etwa. Eine ballaststoffarme Ernährung wirkt sich ebenso negativ aus wie eine Unterversorgung mit Zink, Eisen oder Magnesium. Frauen sollen aufgrund ihrer hormonellen Schwankungen besonders anfällig für den Befall mit Darmpilzen sein.

Was bringt die Anti-Pilz-Diät wirklich?

Die Verfechter der Anti-Pilz-Diät glauben, dass sich die Pilze aushungern lassen, wenn Sie bestimmte Nahrungsmittel weglassen. Den krankmachenden Pilzen soll ihre Nahrung entzogen werden – das ist der Zucker in allen Erscheinungsformen wie Honig, Rübensirup, Dicksäfte, Rohrzucker oder Fruktose (Diabetiker-Zucker). Da in Obst und Obstsäften Fruktose steckt, gilt bei der strengen Anti-Pilz-Diät auch ein vollkommenes Obstverbot. Erlaubt ist Milchzucker, weil die Hefepilze ihn nicht verstoffwechseln können. Erwünschten Darmbewohnern und Gegenspielern der Pilze wie den Lactobazillen gibt er dagegen Nahrung. Pilze können jedoch auch komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln stecken, ebenfalls zu Zucker abbauen.

Auf die kann man jedoch nicht verzichten, weil die in ihnen enthaltenen Ballaststoffe benötigt werden. Außerdem dehnen die gequollenen Ballaststoffe den Darm und sorgen dafür, dass die Anti-Pilz-Medikamente besser wirken können. Die Wirksamkeit einer Anti-Pilz-Diät konnte durch kontrollierte Studien nicht nachgewiesen werden. Die Anhänger berufen sich lediglich auf Erfahrungsberichte von Betroffenen. Pilze lassen sich auf diese Weise nicht beseitigen.

Ernähren Sie sich mit gesundem Menschenverstand!

Dass Sie auf Weißmehl und Zucker verzichten beziehungsweise deren Verbrauch einschränken, ist allgemein im Rahmen einer bewussten Ernährung sinnvoll, da sie Ihnen überwiegend leere Kalorien bringen. Richtig ist es auch, wenn Sie ausreichend Ballaststoffe verzehren, weil sie dem Körper in vieler Hinsicht nützlich sind. Keinesfalls sollten Sie aber Obst und qualitativ hochwertige Obstsäfte weglassen. Denn das gefährdet Ihre Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie sekundären Pflanzenstoffen und schränkt zudem Ihren Genuss erheblich ein.

Unbekömmlich sind allerdings Obstsäfte, die angebrochen über mehrere Tage (selbst im Kühlschrank) gelagert wurden. Solche Säfte enthalten reichlich Hefepilze. Wenn Sie sich ausgewogen und frisch ernähren, dabei möglichst viele Speisen selbst zubereiten, tun Sie sich am meisten Gutes. Nahrungsmittel, die eine nachgewiesene Anti-Pilz-Wirkung haben, sind Bärlauch, Kresse, Kapuzinerkresse, rohes Kohlgemüse, Meerrettich, Rettich, Radieschen, Zwiebeln, Knoblauch und Porree. Milchsauer vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Brottrunk, Naturjoghurt oder Sauermilch liefern Ihrem Darm gesunde Bakterien und wirken sich wohltuend auf sein Milieu aus.

Symptome bei Candida albicans

Diese Beschwerden (auch Candida-Hypersensivitäts-Syndrom genannt) werden mit dem Hefepilz in Verbindung gebracht:

  • Müdigkeit bis zur Lethargie
  • Kopfschmerzen
  • Angstzustände
  • schlechtes Gedächtnis
  • Hautsymptome wie Juckreiz, Brennen, kalte Hände
  • Darmbeschwerden
  • Allergien
  • Sucht nach Süßem
  • Herzrasen
  • Muskel- und Knochenschmerzen
  • Depressionen
  • Beschwerden im Urogenitaltrakt
  • Beschwerden an Augen, Nasen und Ohren

Wie diese Beschwerden zustande kommen, wird unterschiedlich erklärt. Eine der Annahmen geht davon aus, dass der Pilz beim Abbau von Kohlenhydraten vermehrt Kohlendioxid und Fuselöle bildet. Das wiederum führt zu Völlegefühl, Blähungen und Leberschäden. Andere vermuten, dass die Pilze Stoffwechselprodukte (Gifte) freisetzen, welche die Zellen der Darmschleimhaut durchdringen, das Immunsystem beeinträchtigen und so zu den diversen unspezifischen Beschwerden führen. Eine weitere Hypothese nimmt an, dass die Pilze eine dornenartige Form annehmen und dann winzige Löcher in die Darmwand bohren. So wird das Immunsystem chronisch geschwächt und es kommt zu weiteren Infektionen. Das sind aber nur Spekulationen. Keine wissenschaftliche Untersuchung konnte einen Zusammenhang zwischen Candida-Pilzen im Darm und den angegebenen Beschwerden nachweisen.

Pilzinfektionen bei Aids oder Chemotherapien

Eine eindeutig nachweisbare Candidose können die Ärzte nur in 1 Prozent aller Fälle feststellen. Hierbei handelt es sich um eine pathologische Vermehrung des Pilzes, der bei immungeschwächten Menschen die Schleimhaut durchdringen und sich via Blut- oder Lymphsystem über den ganzen Organismus ausbreiten kann. Dann spricht man von Candida-Sepsis.

Die wichtigste Ursache dafür ist die Einnahme von Immunsuppressiva, etwa im Rahmen einer Chemotherapie oder einer HIV-Behandlung. Auch ältere Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können eine massive Mykose entwickeln, die zu chronischen Durchfällen führt. Hier muss medizinisch mit Medikamenten behandelt werden. Nystatin ist der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff. Er wird unter rund 13 verschiedenen Präparatenamen verschrieben. Daneben gibt es noch das Natamycin. Beide wirken nur im Darm und gelangen nicht durch die Darmschleimhaut in den Körper, deshalb rufen sie auch so gut wie keine Nebenwirkungen hervor.

Umweltgifte als Ursache chronischer Darmerkrankungen?

Immer mehr Menschen erkranken an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Hierzu gehören unter anderem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Während Morbus Crohn in den meisten Fällen im Darm auftritt, aber auch die ganze Magen-Darm-Region befallen kann, kommt es bei Colitis ulcerosa im Dickdarm zu Entzündungen. Die Folgen dieser Erkrankungen sind unter anderem starke Schmerzen in der Bauchgegend, Gewichtsverlust, Durchfall, der teilweise blutig ist oder Veränderungen der Haut. Eine neue Studie der Universität Calgary in Kanada hat nun gezeigt, dass die Erkrankungszahl gerade in Kanada und Europa ansteigt. Laut der kanadischen Studie leiden in Europa 828 Menschen pro 100.000 Einwohner an den Darmerkrankungen, in Nordamerika sind es 568.

In Entwicklungsländern werden immer dann mehr Krankheitsfälle gemeldet, wenn das entsprechende Land Fortschritte in der Industrialisierung macht. Zudem erkranken viele Menschen, wenn sie aus den Ländern, in denen es nur wenige Darmerkrankungen gibt, wie Asien, in Länder übersiedeln, wo diese weiter verbreitet sind, wie zum Beispiel nach Nordamerika oder Europa. In diesem Fall steigt ihr persönliches Risiko, selbst zu erkranken, deutlich an. Die Forscher gehen davon aus, dass dies ein Hinweis darauf ist, dass gerade Umweltbedingungen eine große Rolle bei der Entstehung der Erkrankungen spielen. Dazu passen würde auch, dass entzündliche Darmerkrankungen eher in der Stadt als auf dem Land auftreten.

Krankheiten der Industrialisierung

Klar ist, so die Wissenschaftler, dass sich durch die fortschreitende Verstädterung auch Hygienebedingungen, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, ärztliche Versorgung und der Kontakt mit Bakterien verändert. Hinzu kommt die ansteigende Luftverschmutzung. All dies, kombiniert mit einer genetischen Vorbelastung, erhöht das Risiko, an den entzündlichen Darmerkrankungen zu erkranken. Welche Zusammenhänge hier aber genau existieren, haben Forscher bis heute noch nicht aufdecken können.

Für ihre Untersuchung hatten die kanadischen Wissenschaftler fast 250 Studien der letzten Jahrzehnte ausgewertet, die sich mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa befassten. Erstellt wurden die zugrunde liegenden Untersuchungen in Europa, Nordamerika und Asien. Sie enthielten Daten zur Krankheitshäufigkeit in der Bevölkerung und zur Neuerkrankung pro Jahr, aufgeteilt nach unterschiedlichen geographischen Regionen.

Pflanzliche Mittel zeigen hohe Wirksamkeit

Eine aktuelle Studie der Universität Duisburg-Essen konnte jetzt nachweisen, dass mit einer Kombination aus Myrrhe, Kamillenblüten und Kaffeekohle neue Entzündungsschübe ebenso wirksam verhindert werden können wie mit dem gängigsten Präparat der Schulmedizin. Die Forscher hatten 96 Colitis-ulcerosa-Patienten im entzündungsfreien Intervall ein Jahr lang entweder dreimal täglich 500 mg Mesalazin oder dreimal täglich vier Tabletten des Pflanzenpräparats (Myrrhinil intest©, 200 Tabletten à 25 €) verabreicht. Es zeigte sich, dass das Pflanzenpräparat dem schulmedizinischen weder in Bezug auf die Rückfallrate noch bezogen auf die Dauer eventueller Rückfälle unterlegen war. Es gab zu keinem Zeitpunkt der Studie nennenswerte Unterschiede in der Wirksamkeit beider Präparate. Das in der Studie engesetzte Pflanzenpräparat erhalten Sie rezeptfrei in jeder Apotheke.

Die Dickdarm-Schleimhaut ist an ihrer Oberfläche mit einer Schleimschicht überzogen, deren Hauptbestandteil Phosphatidyl-Cholin ist, besser bekannt als Lecithin. Bei chronischen Darmentzündungen ist der Lecithin-Gehalt des Schleims messbar verringert, wodurch der Darmschleim dünnflüssiger wird und von den Darmbakterien und Schadstoffen durchdrungen werden kann. Forscher der Universität Heidelberg entwickelten nun ein speziell aufbereitetes Lecithin-Granulat zum Einnehmen, das nicht von den Enzymen der Bauchspeicheldrüse aufgespalten und erst im unteren Dünndarm freigesetzt wird, sodass es von dort aus den Dickdarm auskleiden kann.

Welche natürlichen Mittel helfen?

Bereits 2007 erprobten die Wissenschaftler dieses Präparat zwölf Wochen lang in einer Studie an 60 Colitis-ulcerosa-Patienten, die regelmäßig Kortison einnehmen mussten. Eine Kontrollgruppe erhielt ein Placebo. Am Ende des Behandlungszeitraums konnten 80 Prozent der mit dem Lecithin-Präparat behandelten Patienten das Kortison absetzen, ohne dass ihre Darmentzündung wieder aufflammte. Probieren Sie im akuten Schub ruhig auch einmal ein homöopathisches Mittel. Wählen Sie aus den im Folgenden beschriebenen das am besten zu Ihren Symptomen passende Mittel aus und legen Sie davon einmalig drei Globuli in der Potenz C30 trocken unter die Zunge.

  • Calcium phosphoricum, wenn der Durchfall schleimig und von grünlicher Farbe ist
  • Arsenicum album bei Durchfällen verbunden mit großer Schwäche und Frösteln
  • Acidum nitricum bei blutigen oder schleimig-blutigen Durchfällen mit schneidenden Schmerzen
  • Podophyllum, wenn der Durchfall wässrig ist mit gallertartigem Schleim und sich gussartig entleert
  • Mercurius solubilis bei schleimig-eitrigen Stühlen mit dem Gefühl, nach dem Stuhlgang nicht vollständig entleert zu sein

Ernährungstipps gegen Reizdarm

Bei vielen Reizdarm-Patienten löst Essen Bauchschmerzen oder heftigen Stuhldrang aus. Wenn Sie jedoch bei Ihrer Ernährung ein paar Spielregeln beachten, können Sie diese Beschwerden leicht vermeiden:

  • Verteilen Sie grundsätzlich Ihre Mahlzeiten auf fünf kleinere Portionen statt auf drei üppige Mahlzeiten.
  • Halten Sie im Sinne der Ordnungstherapie regelmäßige Essenszeiten ein und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten.
  • Kauen Sie gründlich und vermeiden Sie unbedingt Streitgespräche während des Essens.
  • Beschränken Sie sich auf drei Portionen Obst oder Gemüse pro Tag, denn zu viele Ballaststoffe können blähend wirken.
  • Meiden Sie generell blähende Speisen wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Lauchgewächse. Falls Sie auf diese Gemüse nicht verzichten möchten, sollten Sie diese reichlich mit Kümmel oder Anis würzen, um dem blähenden Effekt entgegenzuwirken.
  • Bitterstoffe regen die Produktion der Verdauungssäfte an und können dadurch Blähungen und Völlegefühlen entgegenwirken. Die bewährtesten Bitterstoffdrogen sind Enzianwurzel, Bitterorange und Wermutkraut. Aus diesen Heilkräutern können Sie sich einen Tee zubereiten, den Sie am besten vor dem Essen trinken. Fertigpräparate mit Extrakten dieser Heilpflanzen erhalten Sie in der Apotheke.
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