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Legen Sie Fleisch in Sojasauce ein

Wer Fleisch vor dem Grillen oder Braten einige Stunden in einer Sojasauce mariniert, verhindert damit die Bildung von ungesunden Cholesterinverbindungen während des Erhitzens des Gerichts. Diese gute Nachricht kommt von Lebensmittelforschern der Universität Taipeh/Taiwan.

Die Sojamarinade wirke als eine Art natürlicher Radikalfänger und blockiere das Entstehen von so genannten Cholesterin-Oxidationsprodukten (COP) beim Erhitzen von Fleisch und auch von Eiern. Diese COP leisten der Arteriosklerose Vorschub. Denkbar sei auch, so berichtete die US-Fachzeitschrift für Lebensmittelkunde Journal of Agricultural Food Chemistry im Juni 2006, dass sekundäre Pflanzenstoffe, wie etwa die Soja-Isoflavone in der Marinade, die Bildung der schädlichen Cholesterinverbindungen unterdrücken. Auch Zucker, so ein weiteres unerwartetes Ergebnis der taiwanesischen Untersuchung, verhindert das Entstehen der schädlichen Cholesterinabbauprodukte.

Tipp: Machen Sie’s wie die Asiaten: Marinieren Sie Fleisch einige Stunden lang vor der Zubereitung in Sojasauce. Das ist nämlich nicht nur sehr gesund, sondern macht das Fleisch auch zart und saftig. Und geben Sie ruhig auch eine kleine (!) Prise Zucker hinzu.

So bekommen Sie Ihren Cholesterinspiegel in den Griff

Cholesterin ist nicht nur eine lebenswichtige Komponente für den Aufbau neuen Gewebes, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Hormone und der Verdauungssäfte. Doch zuviel Cholesterin kann bekannterweise auch schaden, da es sich z.B. an den Gefäßwänden absetzt und somit zum Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird.

Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Cholesterinwert kennen und ihn regelmäßig kontrollieren lassen. Mit den folgenden Tipps gelingt es Ihnen, Ihren Cholesterinwert in den Griff zu bekommen.

1. Kontrollieren Sie Ihren Cholesterin-Verzehr. Mehr als 300 mg Cholesterin pro Tag sollten es nicht sein. Gehen Sie Cholesterinbomben wie Schweineleber, Hühnerleber oder Butterschmalz aus dem Weg.

2. Ausdauersportarten wie Joggen, Wandern, Radfahren oder Schwimmen begünstigen die Bildung von „gutem“ HDL-Cholesterin.

3. Decken Sie nicht mehr als 30 % Ihrer täglichen Energiezufuhr durch Nahrungsfette. Verzichten Sie eher auf tierische Fette zugunsten von Pflanzenfetten (z.B. Sonnenblumen-, Soja- und Maiskeimöl)

4. Setzen Sie regelmäßig Fisch auf Ihren Speiseplan. Die besonders in Lachs, Makrele, Tunfisch und Hering enthaltenen Omega-3-Fettsäuren schützen Ihr Herz und Ihre Gefäße.

5. Es gibt Lebensmittel, mit denen Sie die Konzentration des „schlechten“ LDL-Cholesterins im Blut senken können. Dazu gehören Haferflocken, Sojaprodukte, Grüner Tee, Knoblauch, Ginseng und – in Maßen – Rotwein.

6. Achten Sie auf Ihre Vitamin-Versorgung. Vitamin E verhindert z.B., dass sich Cholesterin an Ihren Gefäßwänden absetzt. Außerdem wichtig: Vitamin C, Beta-Carotin sowie das Spurenelement Selen.

7. Ballaststoffe helfen der Leber, Cholesterin abzubauen bzw. zu verarbeiten. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind Getreide-Vollkornprodukte, Gemüse (Hülsenfrüchte), Obst und Salat.

8. Streben Sie Ihr Normalgewicht an. Je näher man seinem Normalgewicht kommt, desto höher wird die Konzentration des „guten“ HDL-Cholesterins im Blut.

9. Artischockenblätterextrakt kann bei hohem Cholesterinspiegel einen Rückgang der Werte um bis zu 20 % bewirken.

10. Last not least: Gönnen Sie sich regelmäßig Entspannung. Wenn Sie ständig unter Stress stehen, fruchten alle genannten Maßnahmen nur unzureichend.

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