MenüMenü

Alles was SIe über Cholesterin wissen sollten

Telefonnummern, Geburtstage, Ihr Körpergewicht, Geheimzahlen und PIN-Nummern: es sind eine ganze Menge Zahlen, die Sie im Kopf haben. Aber kennen Sie die Werte Ihres Cholesterin- und Triglyzeridblutspiegels? Die Konzentration dieser Fette in Ihrem Blut hat bedeutende Auswirkungen auf Ihre Gesundheit, besonders auf die Ihres Herz-Kreislauf-Systems. Daher ist es wichtig, darüber Bescheid zu wissen.

Was Sie über Blutfette wissen sollten

Obwohl man Cholesterin oft als „Bösewicht“ darstellt, benötigt der menschliche Körper diese wachsartige Substanz in begrenzten Mengen. Die Gesundheit der Körperzellen hängt von ihr ab. Cholesterin ist ein wesentlicher Baustein in der Isolierung von Nervenzellen und bei der Bildung bestimmter Hormone.

Es trägt darüber hinaus zur Verdauung bei. Die Leber produziert das meiste Cholesterin im Körper. Alle zusätzlichen Mengen im Blut resultieren aus der Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fetten durch die Nahrung. Gesättigte Fette erhöhen die Cholesterinproduktion. Sie kommen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern sowie in Ölen tropischer Herkunft (Palmöl) vor. Des Weiteren steigern gehärtete Pflanzenfette den Cholesterinspiegel.

Der schlechte Ruf des Cholesterins rührt aus der Tatsache, dass hohe Cholesterinwerte im Blut zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Sie sind eine Folge der Arteriosklerose, bei der sich in den Arterienwänden Ablagerungen bilden. In den Herzkranzgefäßen verlangsamen diese die Durchblutung oder bringen sie völlig zum Stillstand. Das kann zu Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris), Herzinfarkt oder sogar zum Tod führen.

Cholesterin + Proteine = Lipoproteine

Das Cholesterin geht mit Proteinen eine chemische Verbindung ein. Diese Substanzen heißen Lipoproteine. Im Blut finden sich vier Arten von Lipoproteinen:

  1. Das Low-density Lipoprotein (LDL-Cholesterin) ist als „schädliches“ Cholesterin bekannt. Es gilt als Haupttransportform von Cholesterin im Blut und als Hauptquelle der Ablagerungen in den Arterienwänden.
  2. Das High-density Lipoprotein (HDL-Cholesterin) stellt das „gute“ oder „günstige“ Cholesterin dar. Es vermindert die Bildung von Ablagerungen in den Arterienwänden. Darüber hinaus nimmt es die Cholesterinablagerungen auf und transportiert sie zur Leber, die sie abbaut.
  3. Ein dritter Typus von Lipoproteinen im Blut sind die so genannten Very-low-density Lipoproteine VLDL-Cholesterin). Sie enthalten Cholesterin und Protein und transportieren die im Körper selbst gebildeten Triglyzeride.
  4. Chylomikronen, die die Triglyzeride aus dem Nahrungsfett transportieren.

Wann wird es gefährlich?

Als Faustregel gilt: Je höher die LDL-Cholesterinwerte sind, desto mehr Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab. Dies ist äußerst ungünstig für die Herzgesundheit. Je höher die HDL-Cholesterinwerte, desto mehr Cholesterin wird zur Leber geschleppt und dort unschädlich gemacht. Dies dankt uns das Herz.

Ist der Fettstoffwechsel intakt, fängt der Körper das Cholesterin aus dem Blut ab und leitet es zur Verarbeitung weiter. Sind die Zellen jedoch ausreichend versorgt, verweigern sie die Annahme und im Blut kreist „herrenloses“ Cholesterin. Der Cholesterinspiegel steigt. Durch einen zu hohen Zuckerkonsum und zu viel Alkohol steigen darüber hinaus die Triglyzeridwerte an. Je höher die Triglyzeridwerte, umso niedriger liegen die „guten“ HDL-Werte. Beides wirkt sich gleichermaßen ungünstig aus.

US-amerikanische Richtlinien zum Cholesterinspiegel im Blut

In der folgenden Tabelle finden Sie die US-amerikanischen Richtlinien zum Cholesterinspiegel im Blut zur schnellen Orientierung:

Risiko-KategorieWer gehört dazu? Einteilung basiert auf den Risikofaktoren für Herzerkrankungen*LDL-Zielwerte der Therapie (mg/dl**)Medikamente erforderlich, wenn LDL-Wert (mg/dl) höher als:
NiedrigMenschen, die keinen oder nur einen Risikofaktor für Herzerkrankungen habenNiedriger als 160190
MittelmäßigMenschen mit 2 oder mehr Risikofaktoren, deren 10-Jahres-Risiko für einen Herzinfarkt unter 10% liegtNiedriger als 130160
Leicht erhöhtMenschen mit 2 oder mehr Risikofaktoren, deren 10-Jahres-Risiko für einen Herzinfarkt zwischen 10 und 20% liegtNiedriger als 130 (mit dem Ziel, den Wert 100 zu erreichen)130
ErhöhtHerzkranke oder Diabetiker oder Träger von 2 oder mehr Risikofaktoren, deren 10-Jahres-Risiko für einen Herzinfarkt über 20% liegtUnter 100100
Stark erhöhtHerzkranke oder Menschen, die entweder mehrere Risikofaktoren (insbesondere Diabetes) haben, ernste und schlecht kontrollierte Risikofaktoren (besonders Rauchen) oder die am metabolischen Syndrom leiden. Patienten, die wegen akuter Herzprobleme (z. B. Herzinfarkt) stationär behandelt werden.Weniger als 100 (mit dem Ziel, den Wert 70 zu erreichen)100
*Risikofaktoren für eine Herzerkrankung bzw. Träger solcher Faktoren sind: Männer über 45 Jahre; Frauen über 55 Jahre oder nach den Wechseljahren; Raucher; erhöhter Bluthochdruck; Diabetes; niedrige HDL-Blutwerte (HDL: erwünschtes, gutes Cholesterin) oder eine familiäre Vorbelastung für Herzerkrankungen.

** mg/dl Milligramm pro Deziliter

Quelle: Richtlinien des Nationalen Cholesterin Erziehungsprogramms aus den USA, Juli 2004

Warnzeichen: Fersenschmerz

Schmerzen in der Achillessehne können auf eine vererbte Neigung zu hohen Cholesterinwerten hinweisen. Das haben Forscher der englischen Klinik Manchester Royal Infirmary herausgefunden.

Nach einem Bericht der britischen Fachzeitschrift Annals of Rheumatic Diseases im März 2006 lagert sich überschüssiges Cholesterin nicht nur in den Blutgefäßen, sondern auch in der Achillessehne ab und führt dort sehr frühzeitig zu charakteristischen Fersenschmerzen.

Das Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Paul Durrington hatte 133 Patienten mit einer angeborenen Hypercholesterinämie und 67 Gesunde untersucht. Von den Patienten hatten 62 (47 %) bereits lange vor der Diagnose ihrer erhöhten Cholesterinwerte starke bis sehr starke unerklärliche Schmerzen in der Ferse gespürt, die im Durchschnitt 4 Tage anhielten. 35 Patienten konsultierten deswegen ihren Arzt, ohne dass dieser eine Ursache fand. In der gesunden Kontrollgruppe hatten nur 6 Probanden in der Vergangenheit leichte Fersenschmerzen gespürt, deswegen aber keinen Arzt aufgesucht.

Tipp: Sollten Sie unter starken Fersenschmerzen leiden, die nicht z. B. durch eine Verletzung oder kaum eingelaufene Schuhe erklärbar sind, sollten Sie Ihren Arzt um eine Bestimmung Ihrer Cholesterinwerte bitten.

Nicht immer empfehlenswert: Cholesterinsenkende Arzneien und Nahrung

In der Diskussion um Cholesterin steckt auch viel Ideologie. Angeheizt von der Pharmaindustrie und den nahrungsmittelherstellenden Unternehmen wurde das Cholesterin in der Nahrung lange Zeit auf den Index gestellt, damit deren Medikamente und Produkte auch reichlichen Absatz fänden. Denn etwa 20 Prozent der Bundesbürger haben zu hohe Blutfettwerte. Das ist ein großer Markt.

Cholesterinsenkende Mittel – die so genannten Lipidsenker – wurden so zu einem Verkaufsschlager. Sie verringern eine bestimmte Form des Blutfetts. Damit sollen sie das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Herz-Kreislauferkrankungen reduzieren. Die Wirkstoffgruppe der Statine gilt als derzeit wirksamste Substanz zur Senkung des Cholesterinfetts im Blut. Sie hemmen die Entstehung der Fettproteine in der Leber. Bei starker Überdosierung oder Wechselwirkung mit anderen Medikamenten kann es aber zur Zerstörung von Muskelzellen kommen. Deutliche Alarmzeichen: Muskelkater, Hautjucken, Übelkeit.

Die gefürchtetste Nebenwirkung – zu der es vor allem kommen kann, wenn mehrere Fettsenker kombiniert werden (was allerdings auch im Beipackzettel steht) – ist die so genannte Rhabdomyolyse.

Dabei zerfallen die Muskelfasern unter großen Schmerzen. Abfallstoffe aus dem absterbenden Gewebe werden über die Blutbahn zu den Nieren transportiert. Dort verstopfen sie die Nierenkanälchen und können zu akutem Nierenversagen führen. Dieses Risiko nehmen all jene Millionen Menschen in Kauf, bei denen Statine medikamentös eingesetzt werden, um den Cholesterinspiegel zu regulieren. Experten schätzen, dass etwa mindestens 75 Prozent derjenigen, die solche Lipidsenker einnehmen, ihre Blutfette auch ohne Medikamente harmonisieren könnten.

Überflüssig sind auch Lebensmittel, die Cholesterin senkende Substanzen enthalten, wie Joghurt, Margarine, Diätmilch, Käse oder Erfrischungsgetränke. Kinder, Schwangere und stillende Mütter seien sogar vor dem Verzehr ausdrücklich gewarnt: Das Bundesinstitut für Risikobewertung wies unlängst daraufhin, dass diese Produkte die Vitaminaufnahme einschränken.

Im Alter kann zu wenig Cholesterin ungesund sein

Wird erst einmal ein Nahrungsinhaltsstoff als Übeltäter und Risikofaktor für Erkrankungen eingekreist, schießt man im Bemühen, ihn möglichst ganz zu vermeiden, nicht selten übers Ziel hinaus. Eine US-amerikanische Langzeit-Untersuchung hat gezeigt, dass ein zu niedriger Cholesterinspiegel für Menschen über 70 offensichtlich nicht gesund ist.

Die Forscher zogen den Schluss daraus, dass in jungen Jahren ein niedriger Blutfettspiegel zwar vor Arterienverkalkung schützen kann. Ab einem Alter von 60 Jahren schwäche sich dieser Schutzeffekt jedoch ab und ab 70 kann ein niedriger Cholesterinspiegel sogar zum Gesundheitsrisiko werden.

Erst der Sport, danach das Essen

Bewegen Sie sich vor der Mahlzeit, kräftigen Sie nicht nur Ihre Muskeln, sondern tun auch etwas Positives für Ihren Cholesterinspiegel. Die körperlichen Aktivitäten regen den Stoffwechsel an und verbessern die Werte Ihres HDL-Cholesterin. Das wiederum senkt das Herzinfarktrisiko.

Wichtig: Wenn Sie nach dem Sport essen, sollten Sie z. B. fette Wurstwaren, Käse und gehaltvolle Milchprodukte meiden. Grund: Die darin enthaltenen gesättigten Fettsäuren lassen Ihren Cholesterinspiegel ansteigen.

Cholesterin-Langzeittherapie

Die Entscheidung für ein lipidsenkendes Medikament zur Cholesterintherapie ist eine ernste Angelegenheit. Wenn Sie einmal damit begonnen haben, sollten Sie wahrscheinlich den Rest Ihres Lebens dabei bleiben. Auch sollte Ihre Leber regelmäßig untersucht werden. In seltenen Fällen können diese Medikamente einen Leberschaden verursachen. Daher sollten Sie sie nicht einnehmen, wenn bei Ihnen eine Lebererkrankung vorliegt.

Die anderen Nebenwirkungen der meisten lipidsenkenden Medikamente sind normalerweise nicht schwer, könnten jedoch störend genug sein, um Sie von einer Einnahme abzuhalten. Zum Beispiel können die Statine Muskelschmerzen hervorrufen, wenn sie in Kombination mit anderen Medikamenten, wie Gemfibrozil (Gevilon ®), Antimykotika (Medikamente gegen Pilzerkrankungen) oder den oft eingesetzten Antibiotikum Erythromycin eingenommen werden. Allerdings ist diese Nebenwirkung selten.

Die Ionenaustauscher können Verstopfung und Blähungen hervorrufen oder die Wirkungen anderer, gleichzeitig eingenommener Medikamente abschwächen. Nicotinamid kann gelegentlich eine störende Rötung der Haut, eine Erhöhung des Blutzuckers, einen Gichtanfall oder eine Verschlimmerung eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs hervorrufen. Gemfibrozil kann Gallensteine verursachen.

Hinzu kommt, daß die Unbedenklichkeit einer lebenslangen Einnahme noch nicht untersucht werden konnte, da diese Medikamente erst seit etwa 20 Jahren in Gebrauch sind.

Wie bei jedem Medikament sollten Sie die Vorteile einer Medikamenteneinnahme sorgfältig gegen eine Nichteinnahme abwägen. Sollten Sie jedoch an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden oder ein hohes Risiko dafür haben, sind lipidsenkende Medikamente eine der wichtigsten Behandlungsoptionen, die Ihnen offenstehen.

Cholesterinwerte: Warum doch nur gesunde Ernährung und Bewegung helfen

Cholesterinsenkende Lebensmittel sind auf dem Vormarsch – Jogurt und Margarine haben immer häufiger diese Zusatzaufgabe. Damit scheinen sie uns das Leben recht leicht zu machen: Schluss mit gesunder Ernährung und Bewegung. Einfach den richtigen Jogurt essen, dazu die Margarine fingerdick aufs Brot streichen – und schon gehören Probleme mit dem Cholesterinspiegel der Vergangenheit an.

Natürlich ist diese Vorstellung zu schön um wahr zu sein; sogar viel zu schön. Denn Forscher haben herausgefunden, dass die Herzgesundheit durch solche Lebensmittel nicht verbessert wird. Es gibt keinen wirklichen Nachweis dafür, dass die in Jogurt oder Margarine enthaltenen Sterole, die das Cholesterin senken sollen, dies auch wirklich tun. Um Ihren Cholesterinspiegel um 10 Prozent zu verringern, müssten Sie zwei oder mehr Gramm der Sterole pro Tag zu sich nehmen. Wenn Sie diesen Bedarf über natürliche Lebensmittel decken wollten, wären dies 425 Tomaten bzw. 150 Äpfel – pro Tag!

Wenn Lebensmittel künstlich mit den Sterolen in solch einer Menge angereichert werden, kann dies sogar den gegenteiligen Effekt haben: Sie können Herz und Gefäßen schwer schaden. Daher sollten Sie die gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung doch nicht vernachlässigen – nur sie schützt Sie vor den Schäden durch zu hohes Cholesterin.

Artischocken und Soja beeinflussen Ihre Blutfette günstig

Eine Möglichkeit, den Blutfett-Spiegel zu senken, besteht darin, mehr Sojaprodukte zu essen. Forschungsergebnisse belegen, dass der Verzehr von etwa 30 Gramm Sojaeiweiß am Tag, den Gesamtcholesterin-Wert um 10 Prozent senken kann. Zudem wird dadurch das „gute“ HDL erhöht.

Auch Artischocken wirken sich günstig aus. Die cholesterinsenkenden Inhaltsstoffe sitzen in den Blättern und werden in der Apotheke als Fertigpräparat  angeboten. Ebenfalls nachgewiesen günstige Auswirkungen auf die Blutfette hat der Knoblauch. Gelbwurz (Curcuma) und Curry sollen auch effektiv sein. Knoblauch und Gelbwurz erhalten Sie als Fertigpräparat in der Apotheke.

So senken Sie Ihr Cholesterin ganz natürlich

Ob Sie Medikamente nehmen oder nicht, aus meiner Sicht ist es immer sinnvoll, dass Sie Ihr erhöhtes Cholesterin auch auf natürliche Weise senken:

1. Übergewicht in den Griff bekommen

Eine aktuelle Senioren-Langzeitstudie (GISELA) konnte nachweisen, dass unser schützendes HDL-Cholesterin im Blut in direktem Zusammenhang mit dem Bauchumfang steht: Je dicker der Bauch, desto niedriger das HDL. Für Männer liegt die gefährliche Grenze bei einem Bauchumfang von 102 cm, bei Frauen etwas niedriger bei 88 cm.

2. Ernähren Sie sich cholesterinarm

Wählen Sie Ihre Ernährung auch als gesunder Mensch so, dass Sie nicht mehr als 60 g Fett und 250-300 mg Cholesterin pro Tag zu sich nehmen. Cholesterinreiche Lebensmittel sind beispielsweise viele Fertigprodukte, aber auch einzelne Lebensmittel wie Speck, Sahne, fettreiches Fleisch, Wurst oder Käse und die Haut bei Fisch und Geflügel.

3. Wählen Sie cholesterinsenkende Nahrungsmittel

Bereits 75 Gramm getrocknete Apfelscheiben täglich können Ihren LDL-Cholesterinwert in einem halben Jahr um bis zu 23 Prozent senken. Das wies eine amerikanische Studie kürzlich nach. Der Grund: Die Pektine im Apfel binden Gallensäuren, sodass die Leber neue Gallensäuren bilden muss. Dazu ist körpereigenes Cholesterin erforderlich und deshalb sinkt der Blutspiegel.

Folgende Nahrungsmittel wirken sich auf Ihre Blutfette aus und sind im Gegensatz zur medikamentösen Senkung des Cholesterinspiegels garantiert nebenwirkungsfrei und gut zubereitet auch lecker:

Hülsenfrüchte: Alle Hülsenfrüchte, speziell Kichererbsen, enthalten Saponine, die Cholesterin aus der Nahrung so binden, dass es nicht mehr ins Blut gelangt. Außerdem binden sie Gallensäuren. Diese müssen aus vorhandenem Cholesterin neu gebildet werden und dadurch wird das umgewandelte Cholesterin ungefährlich.

Knoblauch und Bärlauch: Neue Übersichtsstudien zeigen, dass Knoblauch nicht für einen Anstieg des schützenden HDLs sorgt. Aber ein in Knoblauch enthaltener Wirkstoff hemmt die Herstellung von Cholesterin im Körper und senkt damit das schädliche LDL. Der einheimische Bärlauch wirkt genauso, aber um ein Vielfaches stärker als Knoblauch.

Ingwer: Wagen Sie sich an den asiatischen Geschmack, denn zwei Gramm Ingwer pro Tag senken nachweislich Ihre Cholesterinwerte.

Nüsse: Es stimmt, dass Nüsse kalorienreich sind und Fette enthalten. Dennoch konnten kalifornische Forscher in 25 Studien nachweisen, dass ca. 70 Gramm Nüsse täglich den Gesamtcholesterinwert um 5,1 und das LDL um 7,4 Prozent senken. Warum? Nüsse enthalten Inhaltsstoffe, die sich auf Ihre Blutfette positiv auswirken.

Leinsamen: Schon drei Teelöffel geschroteter Leinsamen pro Tag senken den Cholesterinspiegel im Verlauf von drei Monaten um mehr als 10 Prozent – allerdings gilt das nur bei Männern. Forscher führen diese Wirkung von Leinsamen auf ihren Inhaltsstoff Lignan zurück. Dieses „pflanzliche Östrogen“ scheint deshalb bei Frauen, die genug Östrogen im Blut haben, nicht mehr zu wirken. Trotzdem ist Leinsamen sinnvoll und gesund. Es hilft zum Beispiel bei Verstopfung und ist zugleich ein wichtiger Lieferant wertvoller Mineralien.

Grüner Tee: Durch seine Gerbstoffe und Saponine hemmt grüner Tee die Aufnahme von Fetten aus der Nahrung.

Cholesterin Dr. med. Michael Spitzbart Natürliche Cholesterinsenker: Es müssen nicht immer Statine sein!

Zu den am meisten verschriebenen Medikamenten gehören Cholesterinsenker. Doch sie sind gefährlich! Und es gibt viel wirkungsvollere natürliche Alternativen.

Cholesterin Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Cholesterinwerte: Auf das richtige Verhältnis kommt es an!

Sie können einen Cholesterinwert von 200 mg/dl haben, und das kann gut, aber auch schlecht sein. Die Zahl selbst sagt nicht viel aus. Erfahren Sie hier mehr

Cholesterin Dr. med. Michael Spitzbart Laufen Sie Ihrem Cholesterin davon: Jeder Schritt lässt Ihr Herz länger schlagen

Nur jeder siebte Deutsche kennt seinen Cholesterinspiegel – immerhin bei 75 % der Deutschen ist er zu hoch. Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.

Cholesterin Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Hohe Cholesterinwerte: Sind sie genetisch bedingt oder doch „angefressen“?

Was sind die wirklichen Ursachen für hohe Cholesterinwerte? Ist es immer zwangsläufig das „schlechte“ Essen? Hier alles Wissenswerte.

Cholesterin Helmut Erb Mit diesen Lebensmitteln senken Sie Ihre Cholesterinwerte

An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht, die Ihnen dabei helfen soll, die Cholesterinwerte senkenden Lebensmittel auszumachen und zu sich zu nehmen.

Gratis PDF

Die besten
7 Rezepte
mit Ingwer