Candida albicans: Anti-Pilz-Diät
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Candida albicans
GNL5356
Sie werden von Ihrem Arzt ein Anti-Pilz-Mittel erhalten. Gleichzeitig sollten Sie dem Pilz aber die Wachstumsgrundlage entziehen. Wenn Sie genau darauf achten, was Sie essen, und bestimmte Nahrungsmittel vermeiden, hungern Sie die Pilze sozusagen aus. Sie können sich nicht mehr vermehren und sterben langsam ab.
Das sollte bei Pilzbefall auf Ihrem Speiseplan vorläufig tabu sein:
Lebensmittel, die Hefe enthalten, zum Beispiel Weißmehlbrot, Bier, Wein, aber auch Bierhefe und B-Vitamine aus Hefezucht;
Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten, etwa Weißmehlprodukte, Zucker, Fruchtzucker oder Honig. Auch Fruchtsäfte und Limonaden enthalten zu viel Zucker und bieten somit einen idealen Nährboden für die Pilze;
Lebensmittel, die selbst Pilze enthalten, beispielsweise Käse oder Essig sowie alles, was mit Essig hergestellt wurde;
Wurst.
Diese Lebensmittel müssen Sie rund 3 Wochen lang komplett meiden. Aber auch danach sollten sie nicht wieder jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen. Ab und zu können Sie das eine oder andere davon zu sich nehmen, aber in Maßen.
Wichtig ist, dass Sie eine Anti-Pilz-Diät nicht auf eigene Faust durchführen. Sie sollten sich immer durch einen fachkundigen Therapeuten beraten lassen. Es kann nämlich leicht passieren, dass sich die Pilze bei einer unsachgemäß durchgeführten Diät andere Nährstoffquellen suchen. Sie können so unter anderem auch Eiweiß verstoffwechseln, wenn Sie versuchen, den Pilz einfach so auszuhungern. Und das kann für Sie verheerend sein.
Zudem muss Ihr Therapeut beachten, dass Sie auch weiterhin gut mit Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt sind, denn eine Candida-albicans-Erkrankung kann Ihrem Körper viele wichtige Nährstoffe entziehen.