Bluthochdruck: Schmerzmittel stellen Risiko dar
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Dass frei verkäufliche Schmerzmittel bei Frauen zu Bluthochdruck führen können, wurde vor drei Jahren entdeckt. Eine Forschergruppe der renommierten Harvard-Universität in Boston/USA hat diesen Zusammenhang jetzt auch bei Männern festgestellt.
An der Studie nahmen 16.031 berufstätige Männer im Durchschnittsalter von 64,6 Jahren teil, die zu Studienbeginn im Jahr 2000 nicht an Bluthochdruck litten. Bei der Kontrolle im Jahr 2006 hatten 1.968 Männer einen Bluthochdruck entwickelt, berichtete Studienleiter Dr. John P. Forman in der Februarausgabe 2007 der US-Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine. Männer, die 15 oder mehr Tabletten mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Paracetamol und Acetylsalicylsäure (ASS) pro Woche einnahmen, erhöhten ihr Risiko für einen Bluthochdruck um rasante 48 % gegenüber Probanden, die keine Schmerzpillen anwendeten! Die Ursachen dafür sind bislang nicht geklärt.
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