Bluthochdruck: Schmerzmittel lassen die Werte steigen
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Wenn Sie dauerhaft auf Schmerzmittel angewiesen sind, sollten Sie Ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen oder selbst messen. Denn Wissenschaftler des Brigham-Krankenhauses in Boston/USA haben im März 2007 Hinweise darauf gefunden, dass Schmerzmittel Ihr Risiko für Bluthochdruck erhöhten.
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In einer Studie beobachteten sie über 16.000 Testpersonen. Alle hatten zu Beginn einen normalen Blutdruck. Innerhalb von vier Jahren wurden jedoch bei fast 2.000 von ihnen zu hohe Werte gemessen. Das Risiko ließ sich eindeutig mit der Einnahme von Schmerzmitteln in Verbindung bringen. Am höchsten war es mit 38 % bei den so genannten „nichtsteroidalen Antirheumatika“ (NSAR, z. B. Ibuprofen oder Diclofenac). Kaum weniger blutdruckwirksam war mit 34 % Paracetamol. Am günstigsten schnitt mit 28 % Risikoerhöhung immerhin noch ASS (z. B. in Aspirin®) ab.
Die Wissenschaftler erklären die blutdrucksteigernde Wirkung damit, dass die Schmerzmittel die Produktion von Prostaglandinen hemmen. Diese Botenstoffe sind an der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen beteiligt, erweitern aber auch die Blutgefäße.
Allerdings: Ihr Risiko erhöht sich wirklich nur, wenn Sie die Mittel täglich nehmen. Beispielsweise hatten zwei bis drei Tabletten wöchentlich kaum noch einen Einfluss auf den Blutdruck.