Bluthochdruck: Reduzieren Sie Kochsalz
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Eine Reduktion der Salzzufuhr kann sich positiv auf Ihren Blutdruck auswirken. Weil Natrium - der eine Bestandteil des Kochsalzes –die Eigenschaft besitzt, Wasser an sich zu binden, steigt mit höherem Natriumgehalt des Körpers das Blutvolumen und gleichzeitig der Druck in den Blutgefäßen.
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Die Nieren vieler Hypertoniker können Salz nicht mehr richtig ausscheiden, wodurch im Körper zu viel Flüssigkeit gespeichert wird.
Bekannt ist inzwischen auch, dass manche Menschen aufgrund ihrer genetischen Disposition empfindlich auf Salz reagieren. Dazu zählen jedoch auch Menschen mit normalem Blutdruck.
Empfohlen wird für Hypertoniker – besonders für salzempfindliche - eine Kost, die salzarm ist, dafür aber viel Obst und Gemüse enthält. Darin ist dann auch viel Kalium enthalten. Dieser mineralische Gegenspieler hält die unerwünschten Wirkungen des Kochsalzes in Schach. Generell sollten Sie als Hypertoniker es sich angewöhnen, bei Tisch nicht nachzusalzen. Würzen Sie stattdessen lieber mit Kräutern und salzarmen Gewürzmischungen. In industrieller Fertignahrung, Wurst, Käse und fertigen Würzmixen versteckt sich meist viel Salz, deshalb kochen Sie selbst mit frischen Zutaten. Meiden Sie gepökelte, gesalzene und geräucherte Fisch- und Fleischwaren. Essen Sie statt Salzgebäck und Salznüssen lieber Obst- oder Gemüseschnitze.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt sechs Gramm täglich als maximalen Richtwert für die Salzaufnahme. Das entspricht etwa einem Teelöffel Salz. Dieses Tagesquantum erreichen Sie bereits, wenn Sie sich darauf beschränken, Ihr selbst gekochtes Essen mit einem bis zwei Gramm zu salzen.