Bluthochdruck: Nicht ohne Konsequenzen
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Fast jeder 4. Deutsche leidet unter Bluthochdruck. Und Bluthochdrucksenker gehören mit zu den am meisten verordneten Medikamenten in Deutschland. Dabei können Sie mit ein bisschen Selbstdisziplin auf diese Medikamente verzichten – alternative Methoden sind gute Helfer auf dem Weg zu einem gesunden Blutdruckwert.
Zwar leiden in Deutschland bis heute schätzungsweise zwischen 20 und 25 Millionen Menschen unter Bluthochdruck (Hypertonie), aber jeder Vierte weiß nichts davon. Oft fühlt man sich mit einem leichten Bluthochdruck, der zwischen 130:89 und 159:99 liegt, auch besser, aktiver, leistungsfähiger und hellwach.
Erst ein hoher Blutdruck über 160:100 macht sich durch Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrensausen, Seh- und Schlafstörungen sowie Ermüdungserscheinungen und Herzklopfen auf sich aufmerksam.
Bluthochdruck bleibt nicht ohne Konsequenzen
Ein Bluthochdruck über 10 Jahre hinweg, der nicht behandelt wird, kann Ihr Leben um 1 bis 3 Jahre verkürzen.
Je höher der Blutdruck ist, desto mehr muss sich Ihr Herz anstrengen, um das Blut zu bewegen. Durch diese Anstrengung geht die Elastizität des Herzmuskels verloren, er versteift sich. Auch wird die Blutzufuhr zum Herzen eingeschränkt, der Herzmuskel wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sodass sich eine Herzmuskelschwäche entwickeln kann.
Zudem spielt hoher Blutdruck eine wichtige Rolle bei der Gefäßverkalkung. Der ständige zu hohe Druck schädigt die Gefäßwände. An diesen beschädigten Stellen lagert sich Choles-terin ab. Das Gefäßsystem wird starr und steif, verkalkt schließlich. Ihr Blut kann nicht mehr ungestört fließen und kann Ihre Beine, Ihr Herz, Gehirn und Ihre Nieren nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Dadurch können Herzinfarkt, Nierenversagen, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen entstehen.