Bluthochdruck: Medikamente
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So funktionieren die blutdrucksenkenden Medikamente
Immer wieder erhalten wir in der Lesersprechstunde Fragen zu verschiedenen Blutdrucksenkern und ihren Funktionsweisen. Hier habe ich Ihnen daher die üblichen Präparate und ihre Wirkungen zusammengestellt.
Alphablocker: Sie hemmen Rezeptoren an den Gefäßwänden und sorgen so dafür, dass sich die Gefäße entspannen und der Blutdruck sinkt.
ACE-Hemmer/Angiotensin-II-Rezeptoren: Sie erweitern Ihre Gefäße und senken so den Blutdruck. Zudem hemmen sie die Hormone, die die Gefäße eng stellen. Auch hierdurch wird Ihr Herz entlastet.
AT1-Rezeptorantagonist: Er soll die Gefäße vor Arteriosklerose schützen und gleichzeitig den Blutdruck senken. Der Wirkstoff ist noch nicht zugelassen, hier laufen die Forschungen noch.
Betablocker: Sie lagern sich am so genannten Beta-Rezeptor am Herz an. So verhindern sie, dass Noradrenalin und Adrenalin hier andocken können und anregend aktiv werden. Die Folge: Ihr Herz schlägt langsamer. So wird es entlastet. Das verbessert die Symptome des Bluthochdrucks und verringert auch das Todesrisiko bei einer Herzinsuffizienz.
Harntreibende Medikamente (Diuretika): Sie sollen Ihren Körper von überschüssigen Salzen und Flüssigkeit befreien, die Sie eingelagert haben. So verringert sich auf Dauer Ihr Blutvolumen. Die Folge: Ihr Gefäßwiderstand verringert sich, der Blutdruck wird gesenkt. Es gibt verschiedene Diuretika, zum Beispiel Thiazide oder Kalium sparende Diuretika, teilweise werden auch Kombinationen verschrieben. Sie alle wirken auf verschiedene Bereiche der Nieren. Eines aber haben sie gemeinsam: Sie entziehen Ihrem Körper Mineralstoffe, vor allem Kalium. Diese Stoffe müssen Sie unbedingt wieder zuführen.
Kalziumblocker: Sie verringern die Spannung, die in Ihren Gefäßwänden herrscht. Dadurch senkt sich der Blutdruck ab, Ihr Herz muss weniger schlagen. Zudem entspannen sie die Herzmuskelzellen, so wird der Sauerstoffbedarf des Herzens gesenkt. Auch das verringert die Schlaghäufigkeit.
Sartane: Diese schützen Sie vor Entzündungen am Herzen und vermeiden so den Infarkt.