Bluthochdruck: Gönnen Sie sich Pfeffer
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Wegen Bluthochdrucks hat Ihnen Ihr Hausarzt empfohlen, beim Essen auf nachträgliches Salzen zu verzichten. Doch gilt diese Empfehlung auch für schärfere Gewürze wie zum Beispiel Pfeffer? Dass eine salzarme Kost bei Bluthochdruck dringend geboten ist, gilt als bekannt. Aber beim Umgang mit Pfeffer herrscht unter Menschen mit Bluthochdruck noch Unsicherheit. Dabei hat gerade Pfeffer in solchen Fällen durchaus eine vorteilhafte Wirkung. Echter Pfeffer enthält fast kein Natrium – jedenfalls solange es sich um reinen Pfeffer und nicht um pfefferhaltige Gewürzmischungen handelt.
Das Pfefferkorn ist die Frucht der Pfefferpflanze (Piper nigrum), die in tropischen Gebieten angebaut wird. Echter Pfeffer kommt in Form von schwarzen, weißen oder grünen Körnern auf den Markt. Es gibt auch rosa Pfeffer, der aber aus einer andere Pflanze (Schinus terebinthifolius) gewonnen wird und nichts mit dem echten Pfeffer zu tun hat.
In Bezug auf den Nährwert ergeben ein paar Pfefferkrümel zwar keine nennenswerten Mengen, aber immerhin sind darin Spuren von Ballaststoffen, Eisen, Kalzium und Magnesium enthalten, ebenso wie Vitamine und Antioxidantien. Und bei Menschen mit einem verminderten Geschmacksvermögen steigern Pfeffer und andere Gewürze wieder den Appetit und die Lust am Essen.