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Daran erkennen Sie eine Blutvergiftung

Eine Blutvergiftung macht sich zunächst mit Symptomen bemerkbar, wie Sie sie von einer Erkältung oder einem grippalen Infekt kennen: Fieber, Mattigkeit, Übelkeit, Kreislaufschwäche. Eine allgemeine Verwirrung stellt sich ein. Der Puls steigt auf mehr als 100 Schläge in der Minute, der Blutdruck sinkt, die Atmung wird schneller und schwerer.

Die Stoffwechselprodukte der Krankheitserreger vergiften das Blut. Es kommt zum so genannten septischen Schock mit inneren Blutungen, der Kreislauf bricht zusammen. Hat die Blutvergiftung erst ein bestimmtes Ausmaß erreicht, kommt jede Hilfe zu spät.

Das anfangs unspezifische Erscheinungsbild ist der Grund dafür, dass Menschen mit einer Blutvergiftung häufig zu spät ins Krankenhaus eingeliefert werden. Über den Erfolg der Hilfe entscheiden die ersten Stunden. Besonders wichtig ist es, dass der Betroffene sofort Antibiotika erhält und der Sauerstoffgehalt des Blutes genauestens kontrolliert wird.

Diagnose einer Blutvergiftung

Wenn Sie den Verdacht haben, Sie könnten sich eine Blutvergiftung zugezogen haben, sollten Sie also rasch handeln und sich in eine Klinik begeben.

Anhand einer Blutprobe kann dort festgestellt werden, ob es sich wirklich um eine Sepsis handelt. Dann kann eine gezielte Behandlung mit modernen Medikamenten erfolgen.

Blutvergiftung: Vorbeugung

Vorbeugen können Sie, indem Sie die Hautverletzungen, mit Wunddesinfektionsmittel desinfizieren und steril abdecken. Neue Wundauflagen und Verbände aus der Apotheke machen sich beispielsweise die keimabtötende Eigenschaft des Silbers zunutze. Sie eignen sich zur Infektionsprophylaxe bei akuten Wunden. Größere Wunden sollten Sie fachmännisch versorgen lassen. Denken Sie auch daran, sich gegen Tetanus impfen zu lassen.

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Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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