Blut: Zu niedrige Thrombozytenzahl
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GNL5356
Der medizinische Fachbegriff für einen erniedrigten Thrombozytenwert im Blut ist Thrombozytopenie. Sie kann verschiedene Ursachen haben:
Das Knochenmark produziert nicht genug Thrombozyten.
Das Immunsystem zerstört die Thrombozyten vorzeitig.
Die Milz, die das Blut filtert, kann vergrößert sein, und es bleiben darin zu viele Thrombozyten „hängen“.
Oft ist die Thrombozytopenie eine vorübergehende Störung, die sich von selbst reguliert. Sie ist im Allgemeinen nur bedenklich, wenn sie fortschreitet oder Symptome hervorruft. Eine Behandlung ist meist nicht notwendig, besonders nicht in leichten Fällen.
Eine Art der Thrombozytopenie, die der Behandlung bedarf, wird durch ein schlecht funktionierendes Immunsystem verursacht. Diese Erkrankung wird Autoimmun-thrombozytopenische Purpura (ATP) genannt. Der Name Purpura bezieht sich auf eine Stecknadelkopfgroße, rötliche Hautblutung, die wie ein Hautausschlag aussehen kann. Sie entsteht, wenn das Blut zu wenige Thrombozyten enthält.
Die thrombozytopenische Purpura kann mit einer Autoimmunerkrankung zusammenhängen oder nach einer kürzlich durchgemachten Infektion auftreten. Viele der häufig gebrauchten Medikamente, darunter Heparin und Chinin, können das Immunsystem so verändern, dass es sich plötzlich gegen die Thrombozyten wendet.
Personen, die an einer thrombozytopenischen Purpura leiden, haben entweder nur gelegentlich oder permanent niedrige Thrombozytenzahlen. Die Behandlung besteht meist aus immunsuppressiven (das Immunsystem unterdrückenden) Medikamenten, zum Beispiel Kortikosteroiden, oder intravenösem Gammaglobulin. Die Entfernung der Milz könnte notwendig werden, da die Thromozyten in der Milz vorzeitig abgebaut werden.
Die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura, eine seltene, lebensbedrohliche Erkrankung, verursacht einen plötzlichen, starken Abfall der Thrombozytenzahl. Die Thrombozyten werden dabei in kleine Blutgerinnsel „hineingezogen“, die sich plötzlich im gesamten Körper bilden. Die Gerinnsel erhöhen das Risiko für schlaganfallähnliche Symptome. Einige blutgerinnungshemmende Medikamente sind mit dieser Erkrankung in Verbindung gebracht worden.
Die Behandlung besteht darin, Blut zu entnehmen, das Plasma zu entfernen (Plasmapherese) und das Blut mit frischem Spenderplasma wieder zuzuführen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von eva (20.03. 2012 14:57 Uhr):
ich habe auch mit Thrombozyten prombleme dei sind 76 und ich habe blau flege bekommen und ich was nicht was solich machen
Antworten- Antwort von elisa (03.05. 2012 23:15 Uhr):
ich erhalte nPlate ,jetzt wöchentlich, vorher Cortison half nicht viel, dann gibt es noch revoladetabletten neu, die halten nach nPlatespritze das Blutbild länger oben gruss elisa
- Antwort von elisa (03.05. 2012 23:15 Uhr):
- Kommentar von diana (26.03. 2012 20:00 Uhr):
meine Thrombozyten sind aud 35, was muss ich tun das dass steigt bitte? meine e mail adresse cavalligirl005@hotmail.com bitte mir zu helfen... danke lg diana
Antworten- Antwort von Romana (05.04. 2012 15:00 Uhr):
ich habe diese krankheit schon seit 7,5 jahren und war schon bei 4\'. habe mir vor einem halben jahr die milz herausoperiert. die chancen standen 2/3 zu 1/3. leider gehöre ich zu dem 1/3 wo es nichts gebracht hat. jetzt bin ich auch wieder am anfang. mir genügt schon alles über 10\' :-)
- Antwort von Romana (05.04. 2012 15:00 Uhr):