Blut: Thrombozyten
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Eine routinemäßige Blutuntersuchung bringt es ans Licht – Die Zahl der Thrombozyten in Ihrem Blut ist erniedrigt. Ist das ein Grund, sich Sorgen zu machen?
Die Thrombozyten (Blutplättchen) sind Blutzellen, die bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielen. Ist ihre Zahl zu gering, kann dies das Risiko einer Blutung erhöhen, ist sie zu hoch, das eines Blutgerinnsels.
Die Blutplättchen sind wichtige Faktoren der Blutgerinnung
Thrombozyten – auch Blutplättchen genannt – sind winzige, farblose Blutzellen, die sich zusammenlagern und einen Klumpen bilden, wenn ein Blutgefäß verletzt wird. Diese Ansammlungen binden Proteine im Blut aneinander, um ein Gerinnsel zu bilden und dadurch die Blutung zu stoppen.
Das Knochenmark produziert täglich neue Thrombozyten. Jeder Thrombozyt hat eine Lebensdauer von 10 Tagen. Das Blut sollte jederzeit zwischen150.000 und 450.000 Thrombozyten pro Kubikmillimeter enthalten.
So kann der Arzt die Diagnose stellen
Eine Störung der Thrombozytenzahl wird mit Hilfe der medizinischen Vorgeschichte, einer körperlichen Untersuchung und Blutuntersuchungen diagnostiziert. Eventuell ist eine Knochenmarkspunktion (Entnahme von Knochenmarksgewebe mittels einer Nadel) notwendig. Das kann eine ernste Bluterkrankung, wie zum Beispiel Leukämie, ausschließen helfen. Denn auch die Leukämie kann gelegentlich die Ursache von Störungen der Thrombozyten sein.