Blasenschwäche: Diagnose
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GNL5356
Zunächst wird der Arzt oder die Ärztin nach einer genauen Befragung (Anamnese) mit einer Tastuntersuchung Lage und Zustand von Gebärmutter, Scheide und Darm prüfen, ob sie sich gesenkt haben und auf die Blase drücken. Die Laboranalyse einer Urinprobe gibt Aufschluß über eine eventuelle Infektion.
Möglicherweise werden Sie aufgefordert, einige Tage lang einen Kalender über ihre Harnentleerungen zu führen und/oder einen 24-Stunden-Sammelurin abzugeben. Dann folgt eventuell eine Ultraschalluntersuchung. Ist die Ursache immer noch nicht geklärt, kommen Röntgen während der Blasenentleerung oder eine Endoskopie in Frage (dabei wird ein dünnes Röhrchen mit einem winzigen Sichtinstrument durch die Harnröhre in die Blase vorgeschoben). Bei Verdacht auf eine Drang-Inkontinenz kann auch eine Blasendruckmessung durchgeführt werden.
Das klingt alles sehr unangenehm, und die Untersuchungen mit technischen Geräten erfordern auch manchmal eine örtliche Betäubung. Darum: Je früher Sie sich untersuchen lassen, desto weniger Aufwand ist notwendig und desto leichter und komplikationsloser ist die Behandlung.