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Grundlagenwissen zum Thema Blasenschwäche

Millionen von Frauen haben eine mehr oder minder schwache Blase. Wenn Sie Ihr weiteres Leben ohne solche erschwerenden Umstände verbringen wollen, hilft nur eines: Ärztliche Hilfe suchen und selbst Ihre Blase und den ganzen Beckenboden stärken.

Bei jeder fünften Frau tritt nach der ersten Schwangerschaft eine leichte Harninkontinenz (Blasenschwäche) auf. Nach den Wechseljahren verliert jede zweite Frau ungewollt Urin, mitverursacht durch die nachlassende Bildung von Östrogen, Senkung der Unterleibsorgane und zunehmende Schwäche der Blasen- und Beckenmuskulatur. Wenn man nichts dagegen unternimmt durch zu langes Abwarten bleiben für später die belastenden Inkontinenzhilfen. Dazu gehören Einlagen, Windeln, am Bein zu befestigende Auffangbeutel und in schwereren Fällen von Organsenkung eine Operation, deren Erfolg nicht garantiert ist.

Wie kommt es zu Inkontinenz?

Die Blase ist ein Hohlorgan. Sie besteht aus einem filigranen Netzwerk miteinander verflochtener Muskelfasern (Detrusor). Die Harnleiter speist das Organ von den Nieren her. Zur Harnröhre hin besitzt sie einen Schließmuskel. Ist die Blase gefüllt, sendet sie ein Signal für Harndrang.

Auf unseren Willen hin öffnet sich der Schließmuskel und die Blase entleert sich. Dieses feine Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und Füllungsdruck kann ein Leben lang gut funktionieren. Aber es ist störanfällig.

Formen der Inkontinenz

Die Medizin unterscheidet vier verschiedene Arten der Inkontinenz, wobei Mischformen vorkommen:

  • Die Stress– oder Belastungs-Inkontinenz betrifft überwiegend Frauen, deren Beckenboden zusätzlich geschwächt ist. Jede zweite der inkontinenten Frauen leidet unter dieser Form. Mit Stress ist schweres Heben, Niesen, Husten, Hüpfen oder heftiges Lachen gemeint, das den Druck im Bauchraum erhöht. Hält der Schließmechanismus dem plötzlich gesteigerten Druck nicht stand, geht ohne ankündigenden Harndrang unwillkürlich Urin ab. Daran ist erkennbar, dass der Schließmuskel geschwächt ist.
  • Bei einer Drang-Inkontinenz handelt es sich um eine Überaktivität des Blasenmuskels (des Netzgeflechts). Der Blasenmuskel zieht sich plötzlich zusammen und ruft einen unbezwingbarem Harndrang hervor, dem man sofort nachgeben muss. Als Ursachen kommen Blasenentzündungen, abflussbehindernde Blasensteine, Durchblutungsstörungen im Gehirn (es empfängt die Nervenreize aus der Blase und steuert die Entleerungen) oder eine Schädigung des Nervensystems infolge Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schlaganfall oder Tumoren in Frage. Bei gesunden Frauen spielen oft „normale“ nervliche oder psychische Belastungen eine Rolle.
  • Zur Überlauf-Inkontinenz kommt es, wenn die Blase übervoll ist, ohne dass sie sich entleeren darf oder kann. Dann öffnet sich der Schließmuskel gewaltsam von selbst. Die Blase läuft über, bis das Druckgleichgewicht zwischen außen und innen wieder hergestellt ist und nicht weiter. Das heißt, die Blase bleibt gefüllt. Bei der nächsten Zufuhr von den Nieren beginnt das Spiel von Neuem: Die Blase schwappt über. Irgendwann ist der Blasenmuskel überdehnt und geschädigt. Das ständige Überlaufen kann die Folge eines chronischen Abflusshindernisses (Blasenstein) sein oder von nervlichen Schädigungen, insbesondere im Bereich der unteren Wirbelsäule, zum Beispiel durch Erkrankungen oder nach Operationen der Bandscheibe, von Tumoren oder Gefäßen im kleinen Becken.
  • Die Reflex-Inkontinenz (ohne das Empfinden von Harndrang) geht immer auf eine Störung des Nervensystems zurück wie bei einer Querschnittslähmung.
© Brigitte Bonaposta - Fotolia

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