Arteriosklerose: Essen Sie nicht nachts
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Spät abends zu essen, ist bekanntlich ungesund. Es belastet Magen und Leber und kann bei Empfindlichen die Nachtruhe stören. Weniger bekannt ist eine andere Folge, die sich auf Dauer als gefährlich herausstellen kann: Nächtliche Mahlzeiten erhöhen die Triglyzeride (eine Form der Blutfette) und damit die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Dies zeigte eine Studie, die in den USA mit 13 gesunden Frauen und Männern durchgeführt wurde. Die Teilnehmer der Studie erhielten alle die gleiche Mahlzeit, aber eine Gruppe um 13 Uhr, die andere nachts um 1 Uhr.
Nach einer Mahlzeit steigen die Blutfettwerte – in der Hauptsache Triglyzeride und Cholesterin – immer an. Bei den Nachtessern fiel aber der Anstieg der durchschnittlichen Triglyzeridwerte bedeutend höher aus als bei den Tagesessern; diese hatten ihrerseits die höheren Cholesterinwerte.
Hohe Triglyzeridwerte sind unabhängig vom Cholesterin ein Risikofaktor für Arteriosklerose. Es empfiehlt sich also vor allem für Schichtarbeiterinnen, die ohnehin wegen der unnormalen Arbeitszeiten ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Herzkrankheiten tragen, sich möglichst tagsüber satt zu essen und nach der Arbeit nur eine fettarme Kleinigkeit zu sich zu nehmen.