Angina Pectoris: Behandlung
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Ihr Freund und Sie haben dasselbe Problem – Angina pectoris (lat.: „Enge der Brust“), also Brustschmerzen, die durch verengte Arterien des Herzen (Herzkranzgefäße) verursacht werden. Aber während Ihnen Ihr Arzt zur Operation rät, empfiehlt der Arzt Ihres Freundes nur die Einnahme von Medikamenten. Warum diese unterschiedliche Behandlung?
Ihr Herz wird durch verschiedene Arterien versorgt, und jede Verengung dieser Gefäße kann eine Angina Pectoris hervorrufen. Aber je nachdem wo die Verengung auftritt, kann eine andere Behandlung notwendig sein.
Die Forschung hat gezeigt, dass Medikamente genauso effektiv wie Bypass-Operationen sein können, wenn Verengungen in 1 bis 2 Arterien außer der linken Hauptarterie auftreten. Wenn jedoch alle 3 Hauptarterien oder nur der linke Hauptstamm betroffen sind, oder Ihre Herzfunktion herabgesetzt ist, dann brauchen Sie eine aggressivere Therapie.
Angina pectoris ist ein Symptom für die Koronare Herzkrankheit
Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist gekennzeichnet durch eine Verengung der Arterien, die das Herz mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut versorgen. Die Angina Pectoris ist ein wichtiges Symptom für die KHK.
Die Blockierung ist gewöhnlich das Ergebnis der Plaque-Bildung in den Arterienwänden. Die Plaques bestehen aus verschiedenen Stoffen wie Fett, Cholesterin, Kalzium, Fibrin (dem Hauptbestandteil von Blutgerinnseln). Die Plaque-Bildung, auch Arteriosklerose genannt, führt zu einer Versteifung und Verengung der Arterien und reduziert den Blutfluss zum Herzmuskel.
Wenn ein Herzkranzgefäß teilweise oder ganz blockiert ist, kann es zum Herzinfarkt oder plötzlichen Tod kommen. Häufig wird das durch ein kleines Blutgerinnsel ausgelöst, das auf oder in der Plaque entsteht.
Manchmal sind Brustschmerzen die ersten Zeichen einer KHK. Die Änderung bestimmter Lebensgewohnheiten kann Ihr Risiko zukünftiger Probleme mit der KHK herabsetzen. Zu diesen Veränderungen gehört der Verzicht auf das Rauchen, aber auch mehr körperliche Bewegung und eine gesunde, cholesterinarme Ernährung sowie gegebenenfalls die Einnahme bestimmter Medikamente.
Wie Ihnen Medikamente, Gefäßmanipulationen und Operation helfen Es gibt 3 Behandlungsformen für Angina Pectoris. Ziel ist es, die Symptome zu verbessern und – so weit wie möglich – das Risiko schwerwiegender Folgen wie Herzinfarkt oder Tod zu reduzieren.