Vitaminmangel kann Anämie verursachen
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Der Körper benötigt Vitamin B12 und Folsäure, um gesunde rote Blutzellen zu produzieren. Wenn eines von beiden fehlt, kann eine so genannte megaloblastische Anämie auftreten. Dabei bildet der Körper große, funktionsgestörte rote Blutzellen (Megaloblasten)
Vitamin-B12-Mangel – Nur selten wird ein Vitamin-B12-Mangel durch ungenügenden Konsum von Fleisch oder Milchprodukten verursacht. Meist wird er durch die unzureichende Aufnahme (Resorption) des Vitamins B12 im Darm bedingt. Diese Erkrankung, die perniziöse Anämie genannt wird, kann vererbt werden. Sie kann auch eine Komplikation von Darmoperationen oder Magen-Darm-Erkrankungen sein, zum Beispiel des Morbus Crohn. Lebenslange Injektionen von Vitamin B12 korrigieren diese Anämie.
Folsäuremangel – Ein Folsäuremangel kann aus einer Mangelernährung herrühren. Er kann auch die Folge von Dünndarmerkrankungen sein, bei denen der Dünndarm die Folsäure nicht aufnehmen kann. Zu diesen Krankheiten gehören zum Beispiel Morbus Crohn oder Zöliakie (Sprue). Bei der Zöliakie kann auch die Eisenaufnahme gestört sein. Mit einer gesunden Ernährungsweise, der Einnahme von Folsäurepräparaten und in manchen Fällen der Behandlung einer zugrunde liegenden Erkrankung des Verdauungssystems kann der Folsäuremangel behoben werden.