Chronische Krankheiten können Anämie auslösen
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Infektionen, Entzündungen sowie Krebs können die Produktion der roten Blutzellen im Knochenmark stören und daher zur Anämie führen.
Nierenerkrankungen oder Nierenversagen können ebenfalls eine Anämie auslösen. Die Niere produziert ein Hormon namens Erythropoetin, welches das Knochenmark zur Bildung roter Blutzellen anregt. Ein Mangel an Erythropoetin kann zu einer Verminderung der roten Blutzellen führen.
Da die Anämie bei chronischen Krankheiten im Allgemeinen leichtgradig ist und sich langsam entwickelt, ist sie meist symptomlos. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist eher die Folge der Krankheit selbst als der Anämie.
Es gibt keine spezielle Behandlung für diese Form der Anämie. In der Regel wird die zugrunde liegende Erkrankung behandelt.
Aplastische Anämie – Bei der aplastischen Anämie produziert das Knochenmark insgesamt weniger Blutzellen, das heißt auch weniger rote Blutzellen. Diese seltene und schwere Form der Anämie kann durch bestimmte Medikamente oder toxische Substanzen ausgelöst werden. Die aplastische Anämie wird unter anderem durch Bluttransfusionen oder eine Knochenmarkstransplantation behandelt.