Immer mehr Städte machen dicht für Kfz mit gelben und roten Feinstaub-
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 2. Februar 2012, 10:00 Uhr
GNL5356
Ob´s wirklich zur Eindämmung der Feinstaubbelastung beiträgt, weiß niemand, dennoch erklären sich immer mehr Städte zur feinstaubfreien Umweltzone und lassen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette einfahren (z.B. Berlin, Bremen, Hannover, Frankfurt, Leipzig und Stuttgart). Aktuelle Übersicht siehe Website des Umweltbundesamts: http://gis.uba.de/Website/umweltzonen/start.htm. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Die gute Nachricht für alle Dieselfahrzeugbesitzer: Seit gestern gibt es wieder einen Fördertopf, aus dem Umrüster 330 Euro Umrüstprämie beantragen können. Leider nur ein schwacher Trost bei durchschnittlichen Umrüstkosten von 500 bis über 1.000 Euro, aber immerhin.
Und so klappt´s mit der Förderung: Partikelfilter in der Werkstatt einbauen lassen. Mit dem Einbaunachweis zur Zulassungsstelle fahren und im Kfz-Schein eintragen lassen. Dann im Internet den Antrag ausfüllen und mit einer Kopie des Kfz-Scheins einsenden. Antrag und mehr Infos gibt´s unter www.bafa.de. Gut zu wissen: Die Fördermittel sind gedeckelt, d.h., wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das Geld reicht für ca. 90.000 Antragsteller.