Ihre neue Zauberformel: Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 26. Januar 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
Das ist für viele allerdings schon die schwierigste Übung, weil sie einfach nicht entscheiden können, was ihnen wichtig ist und was nicht. Viele Werte in unserer Gesellschaft werden über die Arbeit definiert. Je mehr jemand arbeitet und verdient, desto größer sein Ansehen. Wer keine Arbeit hat, fühlt sich meist ganz besonders wertlos. So versuchen die meisten so gut es geht, allen Anforderungen irgendwie gerecht zu werden. Den geringsten Druck üben dabei die eigenen Bedürfnisse aus. Viele gönnen sich auch angesichts der Wirtschaftskrise und der Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr als einen kurzen Stopover zum Auftanken - selbst im Urlaub. Immer mehr Menschen fühlen sich da logischerweise leer und chronisch ausgebrannt.
Wenn Sie Ihr Zeitproblem angehen wollen, sollten Sie als Erstes aufhören, Ihre Zeit in den Griff bekommen zu wollen. Pfeifen Sie - so oft wie möglich - auf Zeitpläne. Lernen Sie den Unterschied zwischen vollgestopfter Zeit und erfüllter Zeit. Zeit sinnvoll nutzen, bedeutet auch, mal gar nichts zu tun. Es heißt nicht, so viel wie möglich tun. Ihren Zeitplan entrümpeln Sie am einfachsten, indem Sie möglichst viele Aktivitäten einfach streichen. Überlegen Sie sich, was Sie wirklich tun müssen und was nicht. Niemand kann Zeit auf einem Konto ansparen und bei Bedarf abheben. Auch Sie nicht!
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von mariposa (26.01. 2010 10:09 Uhr):
Ich bin schon der Meinung, dass zu einem Tagesablauf Planung gehört. Streichen von Aktivitäten die zu Stress führen finde ich sinnvoll.
Antworten - Kommentar von Günter Müller (26.01. 2010 11:36 Uhr):
Diesem Beitrag stimme ich uneingeschränkt zu. Das Problem ist halt wie bei der Ordnung im Hausbüro: Was werfe ich weg? Vielleicht könnte ich das Eine oder Andere doch noch brauchen? Oder nicht?
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