Ihre 3 Trümpfe gegen Osteoporose
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Osteoporose
vom 17. August 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Ihre 3 Trümpfe gegen Osteoporose
Der Dachverband der deutschsprachigen Osteoporoseselbsthilfeverbände e. V. setzt auf diese drei Maßnahmen gegen den gefürchteten Knochenabbau, der bei Frauen vor allem nach den Wechseljahren einsetzt:
Ausreichend Kalzium aufnehmen: Empfehlenswert sind etwa 1.500 mg am Tag. Diese decken Sie beispielsweise mit 1 Glas Milch, 1 Joghurt, 2 Scheiben Käse und 1 l Mineralwasser mit mindestens 500 mg Kalzium. Etwa 800 mg Kalzium stecken in 100 g Schnittkäse, 240 mg Kalzium nehmen Sie mit einem Becher Fruchtjoghurt und 100 mg Kalzium mit 100 g Brokkoli zu sich.
Genügend Vitamin D tanken: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Gesicht und Ihre Arme täglich etwa 30 Minuten ans Tageslicht kommen. Nur so kann Ihr Körper ausreichend Vitamin D bilden, das er zur Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und zum Einbau in die Knochen braucht.
Mehr bewegen: Mit jeder Bewegung wird der Knochenaufbau aktiviert. Ideal ist es deshalb, wenn Sie 2- bis 3-mal in der Woche für mindestens eine halbe Stunde Sport treiben können. Das muss aber kein Leistungssport sein. Strammes Spazierengehen und Wandern helfen Ihnen auch schon.
Darüber hinaus sollten Sie Ihren Stress reduzieren, denn die Hormone, die unter solcher Anspannung ausgeschüttet werden, begünstigen die Entstehung von Osteoporose.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Peter Pit Schmied (17.08. 2009 08:03 Uhr):
Es ist unglaublich, dass in einem Gesundheitsmail immer noch ohne Hemmung für anorganisches Kalzium geworben wird. Gerade die Karbone in den sogenannt gesunden "Mineralwassern" ist nach neusten Erkenntnissen längst out. Karbone sind gesteinsbildend und das ist gerade bei Osteporose eine Fehlmedikamentation. MAssenhaft organisches Kalzium bekommen wir in schwarzem Sesam oder der blauen Alge.
Antworten- Antwort von Roland Stolz (21.05. 2010 15:32 Uhr):
Herr Schmied hat vollkommen Recht. Die meisten Mineralien sind in dem Zustand wie wir sie einnehmen anorganisch und können somit vom Körper nicht aufgenommen werden. Interessant hierzu ist, daß die Mineralwasserindustrie früher immer für die guten Mineralien in ihren Wässern Werbung gemacht hat, wobei die meisten auch anorganisch sind. Heute macht man Werbung für den geringsten Mineralgehalt. Gleichzeitig sollte man der Milchindustrie entgegen treten, denn Milch eignet sich nicht als Kalziumlieferant gegen Osteoporose!
- Antwort von Roland Stolz (21.05. 2010 15:32 Uhr):