Ihr Bio-Stundenplan
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 25.01.2008 06:00 Uhr
GNL5356
- 6 Uhr bis 8 Uhr morgens: Ihr Körper erwacht. Als Erstes schickt er seine Geschlechtshormone ins Rennen. Deshalb ist in diesen Stunden die Lust auf Sex besonders ausgeprägt. Es stellt sich Hunger ein, da der Blutzuckerspiegel nun besonders niedrig ist. Gleichzeitig steigen Herzschlag, Blutdruck und Adrenalinspiegel. Bei Gefährdeten erhöht sich das Herzinfarktrisiko. Wer Kortison einnehmen muss, tut es am besten jetzt. Denn zu dieser Zeit wird es besonders gut integriert.
- 8 bis 10 Uhr: Körper und Geist wollen Höchstleistungen vollbringen. Sie sind bereit, anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen. Die meisten Medikamente und Alkohol wirken fünfmal so stark wie abends. Impfungen und Krebsbestrahlungen vertragen die meisten besser als zu anderen Tageszeiten. Leider ist nun auch „High time“ für die meisten Herzinfarkte.
- 10 bis 12 Uhr: Jetzt können Sie sich schwierige Dinge vornehmen und am besten bewältigen. Denn ungefähr um 11 Uhr sind Sie topfit. Da gleichzeitig Ihre Haut am besten durchblutet wird, sehen Sie besonders gut und rosig aus.
- 12 bis 15 Uhr: Nun haben Sie Ihr Pulver fürs Erste verschossen. Der Magen meldet sich zu Wort: Hunger! Gegen 13 Uhr braucht der Körper neue Energie und Nahrung. Magen und Galle arbeiten auf Hochtouren, um das Essen zu verdauen. Das macht müde. Eine kurze Siesta wirkt Wunder. Da die Schmerzempfindlichkeit nachlässt, ist nun die besten Zeit für einen Besuch beim Zahnarzt, der Fußpflege oder der Kosmetikerin.
- 15 bis 17 Uhr: Allmählich kommen Sie wieder auf Touren. Lunge, Atem und Puls sind in Höchstform. Deswegen ist dies die „Prime time“ für sportliche Betätigung. Aber auch Kopf-Arbeit funktioniert wieder prächtig. Für die Liebeslust is ebenfalls eine günstige Zeit.
- 17 bis 19 Uhr: Leber und Bauchspeicheldrüse sind in Höchstform. Jetzt schadet Ihnen das Glas Alkohol am wenigsten,.
- 19 bis 21 Uhr: Ihr Denkapparat wird nun wieder träger. Doch Augen, Nase und Ohren sind topfit. Sie sind besonders genussfähig – egal ob es um Musik geht, Theater, Film oder ein schönes Essen. Die Stressanfälligkeit lässt nach und die Entspannungsphase nimmt ihren Lauf.
- 21 bis 23 Uhr: Je dunkler es wird, umso mehr Melatonin wird ausgeschüttet. Ab 22 Uhr macht sich der Körper durch zunehmende Müdigkeit bemerkbar. Viele Aktivitäten absolvieren Sie nun nur noch mit Qual. Der Organismus beginnt seine Putzphase und entsorgt schädliche Keime und Stoffwechselabfälle. Essen und Arbeiten bringen Sie um diese Zeit die Uhr gehörig durcheinander. Jetzt ist nämlich Bettzeit!
- 23 bis 1 Uhr: Dies ist die Zeit des ersten und wichtigen Tiefschlafs. In diesen Stunden erholen Sie sich besonders gut. Alle, die jetzt noch wach sind oder wach bleiben müssen, verfügen über eine verminderte Reaktionsfähigkeit. Das Schmerzempfinden hingegen erreicht sein Maximum.
- 1 bis 3 Uhr: Die Schlaftiefe lässt vorübergehend nach. Wenn Sie jetzt aufwachen, tun Sie sich wahrscheinlich schwer, wieder einzuschlafen. Blutdruck, Stoffwechsel und Körpertemperatur sind auf dem Tiefstand.
- 3 bis 6 Uhr: In dieser Zeit sind Sie am schwächsten. In dieser Zeit ereignen sich die meisten Todesfälle, aber auch die meisten Geburten. Damit ist der Kreislauf des Tages und des Lebens geschlossen.