IGeL: Echokardiografie bringt Menschen ohne Beschwerden nichts
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 27. Juli 2011, 16:00 Uhr
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es gibt IGeL-Untersuchungen, die zwar nicht speziell für Frauen gemacht sind, sondern auch bei Männern angewandt werden können. Frauen werden diese aber sehr gerne angeboten - und dabei wird häufig Angst geschürt.
Das betrifft alle IGeL, die mit dem Herz-Kreislauf-System zu tun haben. Frauen werden dann vom Arzt vehement darauf hingewiesen, dass ihr Risiko für Herzinfarkte nach den Wechseljahren deutlich steigt - und dass diese Untersuchungen daher so dringend und wichtig für sie sind.
Der Arzt preist dann zum Beispiel die Laboruntersuchung für die koronare Herzkrankheit an - entweder das Belastungs-EKG oder die Echokardiografie. Mit ihnen soll der Verdacht einer Herzerkrankung abgeklärt werden. Und in diesem Fall zahlt auch die Kasse. Werden die Untersuchungen doch einfach so", ohne Verdacht, zur Früherkennung eingesetzt, müssen Sie die 100 Euro für das Belastungs-EKG oder die bis zu 500 Euro für die Echokardiografie selbst tragen. Der Erfolg dagegen ist fraglich, denn wenn bei Ihnen keine Beschwerden vorliegen, können Herzerkrankungen auf diese Weise nicht aufgedeckt werden.
Mehr zu dem Thema, welche Untersuchungen für Sie als Frau angebracht sind, lesen Sie auch in den monatlichen Informationen in Gesundheit für Frauen". Hiermit unterstützt Sie meine Kollegin Sylvia Schneider, sich als Frau nicht über den Löffel balbieren zu lassen. Denn Sie selbst sind der Garant für Ihre Gesundheit. Sie selbst sind Ihre beste Vertraute, wenn es darum geht, zu entscheiden, was Ihnen gut tut und was nicht. Auch die Krankheitsvorsorge liegt ausschließlich in Ihrer Hand - was auch immer Ärzte Ihnen sagen. Nutzen Sie Ihr eigenes Potenzial. Das ist mein Anliegen und das von "Gesundheit für Frauen". Frau Schneider steht Ihnen mit "Gesundheit für Frauen" immer mit ihrem ganzen Wissen und ihrer langjährigen Erfahrung zur Seite. Lernen Sie "Gesundheit für Frauen" jetzt 30 Tage lang kostenfrei kennen. Klicken Sie hier, und lassen Sie sich überzeugen.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner