Hormon-Yoga ist ein sanfter Weg zur Selbsterkenntnis

in FITcoach Wessinghage zum Thema Yoga
vom


Durch Atem- und Körperübungen des Yogas profitieren Ihr Körper und Ihre Seele gleichermaßen. Die Übungen entspannen Ihren Körper und Geist, steigern Ihre Beweglichkeit und Funktionstüchtigkeit, schenken Ihnen Entspannung und Abstand vom Alltäglichen, fördern Ihre Konzentration und Gelassenheit, die der Nährboden für meditative Erfahrungen sind. Zudem halten sie gesund und fördern Heilungsprozesse. Meditative Versenkung ist die dritte Säule des Yoga, mit der Sie inneren Frieden erfahren können. Yoga stärkt Ihre Fähigkeit, Ihr eigenes Leben bewusst zu gestalten.


Generell gliedert sich Yoga in:

  • Körperübungen (Asanas), die Ihren Körper beweglich halten und ihn für Höheres öffnen, Die Körperübungen lasen sich in vier große Gruppen unterteilen:
  1. Vorwärtsbeugen beruhigen und kühlen.
  2. Rückwärtsbeugen regen an und erwärmen.
  3. Drehungen lösen Blockaden auf und bringen die Energie wieder zum Fließen.
  4. Umkehrhaltungen wie der Schulterstand regenerieren und wirken ausgleichend.
  • Atemübungen (Pranayama), die Energie aufbauen und eine klärende, beruhigende Wirkung auf Ihren Geist und Ihr Nervensystem haben
  • die sogenannten Körperverschlüsse (Bandhas), bei denen es sich um willkürliche Muskelkontraktionen handelt, mit denen die Lebensenergie in Ihrem Körper gehalten und in die richtigen Bahnen gelenkt werden soll.

Die Übungen des Hormon-Yoga sind einfach zu erlernen. Sie regen Ihre Hormondrüsen wie die Eierstöcke, die Nebennieren und die Schilddrüse an, ihre Hormonausschüttung zu harmonisieren. Die Übungen werden in einer festgelegten Reihenfolge ausgeführt. Das dauert rund eine halbe Stunde. Eine spürbare Wirkung lässt sich allerdings nur dann erzielen, so die brasilianische Yoga-Expertin, wenn Sie regelmäßig trainieren. Das sollte - ebenso wie beim Sport - etwa 3- bis 5-mal pro Woche sein.

Der frühe Morgen eignet sich am besten für Ihre Übungen

Für Ihre Übungen brauchen Sie eine Yoga-Matte oder eine Wolldecke, einen Ort, an dem Sie sich wohl fühlen und der angenehm warm, aber nicht zu warm ist. Planen Sie genügend Zeit ein und sorgen Sie dafür, dass Sie Ruhe haben. Elektronische Geräte und Telefon sollten ausgestellt sein. Alle Übungen werden barfuss gemacht. Tragen Sie lockere und bequeme Kleidung und keinen Schmuck. Essen Sie zwei bis drei Stunden vor dem Yoga nichts mehr. Am besten machen Sie die Übungen morgens auf nüchternen Magen.

Bei allen Sitzübungen legen Sie sich eine Decke oder ein zusammengerolltes Handtuch unter den Po, dann können Sie sich leichter nach vorne beugen. Es gibt aber auch Meditationsbänkchen oder -kissen zu kaufen. Haben Sie Probleme mit Krampfadern oder den Kniegelenken, profitieren Sie am meisten von einem Holzbänkchen. Wenn Sie mit den Händen Ihre Zehen nicht erreichen, kaufen Sie sich einen speziellen Gurt, mit dem Sie Ihre Arme quasi verlängern und die Übungen trotzdem machen können. Ein oder zwei ausgediente Schlipse tun es ebenso wie Schals.

Halten Sie sich an diese Regeln:

  • Führen Sie alle Übungen fließend aus.
  • Nehmen Sie jede Stellung langsam ein.
  • Verweilen Sie einen Moment in jeder Position und lösen Sie diese ganz langsam wieder auf.
  • Machen Sie auch zwischen zwei Haltungen keine ruckartigen Bewegungen, schaffen Sie sanfte Übergänge.
  • Halten Sie eine Stellung so lange es Ihnen angenehm ist. In der Regel sind es 3 bis 8 Atemzüge, wenn Sie geübt sind auch länger.
  • Treten Beschwerden auf oder tut Ihnen etwas weh, beenden Sie die Übung.

Zum Yogaprogramm gehören auch Entspannungsphasen. Liegen Sie am Anfang Ihrer Übungen einfach einige Minuten lang ruhig auf dem Rücken und besinnen Sie sich. Spreizen Sie die Beine, so dass die Füße etwa 70 Zentimeter Abstand voneinander haben. Arme um 45 Grand vom Körper abwinkeln, Ihre Handflächen zeigen nach oben.

Morgen geht es los mit den Übungen des Hormon-Yoga!


von
Helmut Erb

Erfahren Sie hier mehr über Helmut Erb - unserem Sportexperten und Chefredakteur von Fit in 8 Minuten.

 
Mehr Gesundheits-Tipps gratis per E-Mail
Das könnte Sie auch interessieren: "Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis", "Gesund und fit mit Prof. Dr. Thomas Wessinghage"

Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
5 Sterne
Wertungen:
3 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben