Honig verfügt über ein natürliches Antiseptikum
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Honig
vom 13. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Honig gilt seit jeher als bewährtes Hausmittel für die Förderung der Wundheilung. Zum einen stecken im Honig antibakteriell wirksame Pflanzenstoffe, die Flavonoide. Zum anderen fügen die Bienen noch ein Enzym hinzu, das desinfizierende Stoffe bildet. Die Glukose-Oxidase sorgt dafür, dass aus dem Zucker im Honig permanent in kleinen Mengen Wasserstoffperoxid entsteht - eine wirksames Antiseptikum. Hinzu kommt, dass die hochkonzentrierten Zuckermoleküle den Entzündungsbakterien die zur Vermehrung notwendige Feuchtigkeit entziehen. Darüber hinaus ist Honig reich an Inhibinen, die das Bakteriumwachstum und somit Entzündungen hemmen.
Wenn Sie unter Zahnfleischentzündungen leiden, Husten oder Halsweh haben, kann Ihnen Honig löffelweise gelutscht gute Dienste leisten (eine halbe Stunde später Zähne putzen nicht vergessen). Forscher der Universität Houston (Texas) beobachteten, dass Honig auch dem Magenkeim Helicobacter pylori an den Kragen geht. Bei spröden, aufgesprungenen Lippen hat sich Honig besonders gut bewährt. Bakteriell bedingter Durchfall lässt sich ebenfalls mit Honig zum Abklingen bringen.
Honig aus dem Supermarktregal eignet sich jedoch nicht für die Wundheilung oder zur Linderung von Hustenreiz. Er bringt nicht genügend entzündungshemmende Stoffe mit, da er meist bei der Verarbeitung stark erhitzt wird. Bevorzugen Sie Bio-Honig oder Honig, der die Bezeichnung „Echter Deutscher Honig" auf den grün-weißen Eitkett sowie eine Prüfnummer trägt. Dieser wird durch den Deutschen Imkerbund überprüft. Er enthält besonders viele Enzyme und Mineralien, denn er wurde auf seine Zusammensetzung und die schonende Herstellung geprüft. In Deutschland darf dem Naturprodukt Honig weder etwas hinzugefügt noch entzogen werden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hildegard Dapunt (13.01. 2010 12:26 Uhr):
Honig als Heilmittel, dem pflichte ich ganz und gar bei. Wir haben selbst Bienenvölker und weiß aus eigener Erfahrung, dass Honig vieles heilt. Z. Bsp. auf Fieberblasen aufgetragen, es heilt rasch und ohne Verkrustungen ab. Viel Licht und Liebe Hildegard
Antworten - Kommentar von Sigrid Beier (13.01. 2010 14:30 Uhr):
Sie sollten hierbei noch erwähnen, dass all die gesundheitlichen Vorzüge nur im kaltgeschleuderten Honig ihre volle Wirksamkeit entfalten !! Manuka Honig ist ein wertvolles natürliches Nahrungsergänzungsmittel. Auch kann man Blütenpollen im Mixer zu feinem Pulver malen die Wachschicht um die kleinen Pollenkörner verhindern die Resorptionsfähikeit und mit kaltgeschleudertem Honig vermengen. Je nach Körpergröße 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel täglich reicht aus, um im Winter das Immunsystem zu unterstützen. Bei Infekten Propolistropfen mit Honig vermengt einnehmen. Die Mittel unterstützen sich gegenseitig in Ihrer Wirksamkeit. Viele Grüße Sigrid Beier Gesundheitspädagogin P.S. "Echter Deutscher Honig" hat bei weitem nicht die Qualität eines kaltgeschleuderten Honigs!
Antworten- Antwort von Bienenfiedler (25.07. 2010 21:11 Uhr):
Honig, der von den Imkern des deutschen Imkerbundes ;D.I.B., im D.I.B.-Glas mit D.I.B.-Banderole verkauft wird, ist immer kaltgeschleudert!
- Antwort von Bienenfiedler (25.07. 2010 21:11 Uhr):
- Kommentar von Waltraud Denker (17.01. 2010 15:03 Uhr):
Im Beitrag wird kaltgeschleuderter Honig nicht erwähnt. Ich verwende nur solchen, da bei dieser Gewinnungsmethode die natürlichen Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Ansonsten kann ich dem Beitrag nur zustimmen.
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