Homöosiniatrie: Bei richtiger Anwendung ein verträgliches Verfahren
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 10. August 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Die Homöosiniatrie wird unter anderem bei schmerzhaften Gelenkerkrankungen, Arthrose, Bewegungsschmerzen, Rückenschmerzen oder Menstruationsbeschwerden empfohlen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Nur einige Beispiele: Bei einem Hexenschuss kann beispielsweise die Injektion des Komplexhomöopathikums Spascupreel® am Akupunkturpunkt B60 (Einzelhomöopathikum Phosphorus) Linderung verschaffen. Schmerzen im Bereich von Hüfte, Lendenwirbel und Bein lassen sich mit Zeel Comp N® am Punkt G30 (Einzelhomöopathikum: Rhus Toxicodendron) behandeln. Bei Kopfschmerzen, Druckschmerzen und nervösem Magen wird Iris versicolor an M31 injiziert. Pulsatilla kann zur Behandlung von Knie- und Rückenschmerzen am Akupunkturpunkt M36 gespritzt werden oder bei Menstruationsbeschwerden am Punkt N13. Immer häufiger kommen auch Komplexmittel zum Einsatz.
Das Verfahren soll bei richtiger Anwendung sehr verträglich sein, es sind keine Komplikationen zu erwarten. Bereits ein bis zwei Sitzungen sollen bei leichteren Beschwerden erfolgreich sein. Bei schwereren Fällen werden etwa zehn Sitzungen veranschlagt. Dafür müssen Sie zwischen 400 und 800 Euro bezahlen - zuzüglich der Homöopatika. Von den gesetzlichen Krankenkassen und den meisten Privatkassen werden diese Kosten nicht übernommen.
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