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Warum Verdünnen die Wirkung verstärkt und die Zwiebel Schnupfen heilt

Nachdem Samuel Hahnemann das Ähnlichkeitsgesetz entdeckt hatte, forschte er weiter und probierte die Wirkung der verschiedensten Substanzen wie in seinem eigenen Selbstversuch an anderen Gesunden aus. Viele der damals zu heilenden Zwecken eingesetzten Stoffe waren jedoch, wie z. B. Arsen, extrem giftig und lösten dadurch heftige Nebenwirkungen aus. So begann Hahnemann, nach und nach die Substanzen zu verdünnen, um seinen „Versuchskaninchen“ die Giftwirkungen zu ersparen. Zusätzlich zum Verdünnen verschüttelte er die Lösungen kräftig, indem er sie fest mit der Hand auf ein Lederkissen schlug.

Erstaunt stellte fest, dass die Verdünnungen sogar noch stärker wirkten als die unverdünnten Mittel. Es schien so zu sein, dass erst durch das Entfernen der Materie und kräftige Schlagen die heilende Energie der einzelnen Substanzen freigesetzt wurde. Daher nannte Hahnemann diesen Vorgang „Potenzieren“, was an das lateinische Wort „potentia“ = „Kraft“ angelehnt ist.

Auch dieses zweite Prinzip der Homöopathie, das Potenzieren, war zu Hahnemanns Zeiten in der westlichen Medizin etwas völlig Neues. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist das Heilen durch Energien allerdings seit langem bekannt. So arbeitet z. B. auch die Akupunktur mit energetischen Leitbahnen (Meridianen), deren Existenz bis heute genauso wenig nachgewiesen werden konnte, wie die Energie der homöpathischen Mittel. Und dennoch wird die Akupunktur heute bei uns in vielen Fällen sogar von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, und immer mehr Kassen erstatten auch eine homöopathische Behandlung. Denn dass beide Verfahren, die ausschließlich mit Energien arbeiten,  eine heilende Wirkung haben, hat sich bei unzähligen Patienten gezeigt.

Sicherlich haben Sie schon mehr als einmal eine Zwiebel geschält und kleingeschnitten. Dann wissen Sie auch, welche unangenehmen Begleiterscheinungen dabei auftreten können:

  • die Augen tränen
  • die Nase läuft
  • die Nasenschleimhaut brennt
  • die Bindehäute der Augen röten sich

Basierend auf dem Ähnlichkeitsprinzip ist das aus der normalen Küchenzwiebel hergestellte homöopathische Medikament Allium cepa daher eines der bewährten Mittel gegen Schnupfen. Dabei ist es gleichgültig ob Sie an einem Erkältungsschnupfen leiden oder einen allergischen Heuschnupfen haben. Wichtig für die Mitelwahl ist alleine das Hauptsymptom: der Tränenfluss ist mild, und die Absonderungen aus der Nase sind scharf. Wenn es sich genau anders herum verhält – die Augen brennen und der Schnupfen ist mild – wird Ihnen Allium cepa Ihren Schnupfen daher auch nicht lindern. Bei welchen weiteren Erkrankungen Ihnen die homöopathisch aufbereitete Zwiebel helfen kann, erfahren Sie in meinem Ratgeber „Die Kraft der kleinen Kügelchen“, den Sie hier bestellen können.

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Über den AutorBeate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Johann Niedermayer schrieb am22.08.2012, 08:04 Uhr

    Beim Lesen dieses Artikels war leider nichts darüber zu erfahren, wie Zwiebel Schnupfen heilt.

  • E Bleidistel schrieb am22.08.2012, 10:41 Uhr

    Ich möchte nur anmerken, dass die Existenz der Meridiane nachgewiesen wurden (s. Prof. Popp)

  • Peer schrieb am22.08.2012, 14:16 Uhr

    " Es schien so zu sein, dass erst durch das Entfernen der Materie und kräftige Schlagen..:" Ich weiß nicht, ob Ihnen selbst der bodenlose naturwissenschaftliche Unsinn dieser Zeilen klar ist. In jedem Fall würde ich ihn allerdings nicht veröffentlichen und andere Unkundige auch noch auf den Leim führen!

  • Michaela Alexandra Jonas schrieb am22.08.2012, 17:21 Uhr

    Liebe Frau Rossbach, vielen Dank wieder mal für eine Ihrer weiterführenden Berichte...der diesmal doch einige Fragen aufwirft. Sie schreiben die Homöopathie ist von Krankenkassen anerkannt, das scheint sich meiner Erfahrung auch nur auf die Akupunktur zu beziehen. Denn wieso muß ich heute noch einen Heilpraktiker und homöopathische Medikamente, auch dann wenn sie von einem Schulmediziner angeraten und empfohlen werden selbst bezahlen?Oder gilt dieser Bonus, dies von der Krankenkasse übernehmen zu lassen nur für Privatversicherte? Das dies tatsächlich teils von Krankenkassen übernommen und anerkannt wird ist bei mir nicht angekommen, geschweige denn das ich solche Erfahrungen gemacht habe. Hier in unserem kleinen Ort hab ich nicht mal die Möglichkeit einen Arzt zu finden, der auch die Naturheilkunde mit in der Praxis hat. Da ist man rein auf die Schulmedizin angewiesen, die meiner Ansicht nach sowieso nur an das eigene Verdienen denkt, anstatt richtig zu heilen. Oder man ist mittlerweile sein eigener Arzt, denn die homöopathischen Medikamente muß ich sowieso selber zahlen, das hat für mich noch keine Krankenkasse gemacht. Soweit erstmal wieder ich freu mich auf weiterführende Antworten von Ihnen. Freundliche Grüße Michaela-Alexandra

  • Christa Weke schrieb am23.08.2012, 09:04 Uhr

    Zur Aussage, dass die Energie in homöopathischen Mitteln bis heute nicht nachgewiesen wurde: GROB FALSCH !! Frau Dr. karin Lenger hat bereits an Ihre Redaktion die Ergebnisse ihrer Forschungen geschickt, bisher ohne ein Feedback zu erhalten. Sie ist inzwischen durch Veröffentlichungen ihrer Ergebnisse in Kreisen der führenden Physiker anerkannt. Wie lange mag es noch dauern, bis sich ihre Erkenntnisse durchsetzen? Natürlich ist es bequemer, alten Zöpfen treu zu bleiben, besonders in Kreisen deutscher Homöopathen. Frau Dr. Lenger kann auf außerordentliche Heilerfolge mit der von ihr entwickelten biochemischen Homöopathie verweisen. Warum geht Ihre Redaktion diesen Dingen nicht nach? Sie könnten ein wichtiges Werk leisten, sind Sie doch Ihrer Aussage gemäß immer an Naturmedizin und Heilungsfragen interessiert?! Tragen Sie dazu bei, dass diese wesentlichen Erkenntnisse (in den homöopathischen Potenzen sind Photonen enthalten, die die Energien auf den Anwender übertragen, s. dazu die Nachweise von Frau Dr. Lenger!!) öffentlich bekannter werden und das nicht nur in Wissenschaftskreisen und denen bisher erfolgreich behandelter Patienten. Frau Dr. Lenger ist herausragende Wissenschaftlerin und praktizierende Homöopathin in Offenbach, die weltweit Vorträge über ihre Ergebnisse hält und in Wissenschaften wie der Quantenphysik höchste Anerkennung erntet. Ich kann nur darum bitten, dass Sie sich informieren, ehe Sie solche veralteten Dinge weiter stärken, in dem Sie sie in Ihren Schriften in die Welt setzen. Ich hoffe, diesmal auf meine Zuschrift eine Stellungnahme von Ihnen zu erhalten. Bisher war dies nicht der Fall, habe ich doch schon einmal vor kurzer Zeit eine wichtige Zuschrift verfasst. Mit freundlcihem Gruß Christa Weke

    • krautwurst antwortete am28.08.2012, 20:53 Uhr

      viel zu wenig kassen geben eine gen. obwohl sie vie geld sparen könnten.