Potenzen: Wie es funktioniert
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Die Potenzen – oder: je stärker verdünnt, desto wirkungsvoller
Die Homöopathie arbeitet mit kleinsten Mengen eines Wirkstoffs. Bei der Herstellung werden sie in vielen Schritten immer wieder verdünnt, manchmal so stark, daß in den Globuli (Rohrzuckerkügelchen) der Arznei oder in den Tropfen oder Tabletten rein rechnerisch gar kein Molekül der Ursubstanz enthalten sein kann. Wie können sie dann heilen?
Hahnemann hatte herausgefunden, daß mit jeder Verdünnung und Verschüttelung oder Verreibung die Giftwirkung eines Mittels abnahm, aber sich die Heilwirkung des Mittels steigerte. Er nannte diesen Vorgang „Potenzieren“. Dabei wird der Trägersubstanz (Wasser-Alkohol-Gemische oder verschiedene Zuckerarten) die Information des Wirkstoffs übertragen, und die materielle Wirksubstanz ist für die Heilung nicht mehr nötig.
Information ist Schwingung, das weiß man aus der Physik. Wir nutzen solche Informationswege täglich, wenn wir telefonieren, Radio hören oder Kassetten abspielen. Auch da wird die Information durch Schwingung von einem Träger auf einen anderen übertragen. Die Information gibt dem Organismus den Anstoß, die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Wenn sich dabei die Symptome zunächst kurzfristig verstärken (Erstverschlimmerung), ist dies ein Zeichen, daß der Heilungsprozeß in Gang gekommen ist.