Heilen mit natürlichen Stoffen: Medizin der Zukunft?
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Die Diskussionen, ob eine homöopathische Behandlung von den Gesetzlichen Kassen übernommen werden soll, werden immer konkreter. Auch die Kassen sehen, daß die Homöopathie insbesondere bei schweren chronischen Erkrankungen auf Dauer preiswerter ist und oft erstaunliche Erfolge aufzuweisen hat. In verschiedenen Städten stellen sich auf Podiumsdiskussionen auch Vertreter der Schulmedizin und der Krankenkassen den Fragen des allgemeinen Publikums. Bei einer dieser Veranstaltungen in München unter der Initiative der George-Vithoulkas-Stiftung stellte Axel Dilschmann ein bundesweites Modellprojekt der Innungskrankenkasse Hamburg vor:
Seit 1997 werden fünf Jahre lang naturheilkundliche Verfahren, zu denen die Homöopathie gezählt wird, nach bestimmten Erprobungsregeln auf ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft. Bisher sind 1.280 Ärzte beteiligt, die ihre „Fälle“ mit Dauer und Wirksamkeit sowie Kosten der Arzneimittel genau dokumentieren.
Wenn sich diese Krankenkasse nicht einen wirtschaftlichen Erfolg davon verspräche, würde sie kaum so viel Geld investieren. Es ist also zu hoffen, daß naturheilkundliche Verfahren und die Homöpathie nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung der Schulmedizin eine von den Kassen getragene Zukunft haben.