Homöopathie lindert Nebenwirkungen von Krebstherapie
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Homöopathie
vom 17. April 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Liebe Leserin,
lieber Leser,
die Behandlung von Krebserkrankungen ist für die Betroffenen wegen der Begleiterscheinungen außerordentlich anstrengend - sei es nun durch die Chemotherapie oder die Strahlentherapie. Da ist fast jedes Mittel willkommen, das Erleichterung verschaffen. Hier gibt es nun erfreuliche Nachrichten: Einige homöopathische Arzneimittel können die Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen lindern, ohne dabei deren Wirkung zu beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kam eine wissenschaftliche Überprüfung verschiedener Studien durch die Cochrane Collaboration. So hilft die Salbe aus Ringelblumen (Calendula) gegen Hautprobleme, wie sie bei der Strahlenbehandlung entstehen können. Das homöopathische Traumeel, einer Mischung aus Belladonna, Arnika, Johanniskraut und Echinacea, lindert Verletzungen der Mundschleimhaut, die sich im Laufe einer Chemotherapie einstellen. Eine der untersuchten Studie kam sogar zu dem Ergebnis, dass die Strahlenbehandlung seltener unterbrochen wurde.
Leider haben Naturheilmittel es in der Schulmedizin nach wie vor aus den unterschiedlichsten Gründen schwer, die erforderlichen Wirksamkeitsnachweise zu erbringen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
ähnliche Beiträge
- Wie Akupunktur und Homöopathie im Verbund Ihre Schmerzen lindern
- Sport verringert Nebenwirkungen der Krebstherapie
- Homöosiniatrie: Wie Akupunktur und Homöopathie Schmerzen lindern
- So könnte Ihre homöopathische Sportapotheke aussehen
- So wirkt die Homöopathie
- Homöopathie stärkt Sie, wenn Sie erkältet sind
- Homöopathie: Große Heilkunst oder doch nur Placebo-Effekt?
- Homöopathie: Zunächst nur ein Selbstversuch
- Tägliche Nasendusche lindert Heuschnupfensymptome