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Schluckauf: Nichts hilft Ihnen besser als alte Hausrezepte

Plötzliche Magenüberdehnung, zu kalte oder zu warme Speisen, Schreck, Lachen und Aufregung können einen Schluckauf auslösen. Dabei zieht sich das Zwerchfell zusammen, die Stimmritze schließt sich und es kommt zu den typischen „Hicks“-Geräuschen.  Meist verschwindet dieses Phänomen nach kurzer Zeit wieder. Doch es gibt Menschen, die werden den Schluckauf nicht wieder los. Als chronisch gilt der Singultus, wie er in er Medizin heißt, wenn er länger als 28 Stunden dauert. Dann muss ein Arzt kontrollieren, was dahinter steckt: eine vorausgegangene Operation, ein Tumor, eine Blutung, eine Stoffwechselstörung, zu viel Alkohol oder ein Medikament. Findet sich keine Ursache, die behandelt oder beseitigt werden kann, kann der Arzt Ihnen Medikamente verschreiben. Zum Einsatz kommen Neuroleptika und so genannte Antikonvulsiva. Hilfreich sind auch Akupunktur und Hypnose.

Um einen normalen Schluckauf wieder loszuwerden, helfen Ihnen die alten Tricks und Hausmittel am besten:

  • eine Weile lang die Luft anhalten
  • dreimal trocken schlucken
  • husten
  • an Nasenwurzel oder Oberlippe drücken
  • mit Wasser gurgeln
  • rasch Eiswasser trinken
  • Tee trinken
  • Würfelzucker mit Essig essen
  • Gaumen oder Zäpfchen kitzeln
  • Zunge herausziehen
  • Kühlpackung auf den Bauch legen
  • Oberbauch massieren

Und was wissen Sie noch zu diesem Thema?

 

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Alte Kommentare
  • Brigitte Hablesreiter schrieb am 17.08.2011, 08:25 Uhr

    Ein Streichholz anzünden und in ein Glas kaltes Wasser werfen. Trinken. (Das Streichholz wird selbstverständlich nicht mit verzehrt). Hilft garantiert gegen Schluckauf.

  • Bettina Leitner schrieb am 17.08.2011, 09:30 Uhr

    Als gutes Rezept hat sich erwiesen ein paar kleine Schlucke Wasser hintereinander - ohne Abzusetzen - zu trinken! Hat bei mir immer gewirkt! LG Bettina

  • Sona schrieb am 17.08.2011, 12:09 Uhr

    ganz verlässlich funktionieren beim Schluckauf ein paar Tropfen Zitrone direkt auf die Zunge - tausendmal angewendet lg Sona

  • Wolfgang Schmidtchen schrieb am 17.08.2011, 19:29 Uhr

    Garantierter Erfolg: Mit einer Messerspitze möglichst hautnah und nicht zu schnell von der Stirnmitte über die Nase bis zur Kehle fahren, dabei dem Patienten möglichst lange in die Augen schauen. Hilft fast immer, wenn nicht, dann Wasser in kleinen Schlucken ohne zu atmen trinken, wichtig laufend hintereinander schlucken, bis man wieder atmen muß, notfalls wiederholen. Gutes Gelingen!

  • Sylvia Schrader schrieb am 19.08.2011, 02:26 Uhr

    Ganz einfach: Gut Luft holen, Luft anhalten, bis der Hicks kommt, genau diese Luft (NICHT neu einatmen!) in eine feste (Gefrier-) tüte hinein auf die gleiche Art reinpusten, als ob man eine Brötchentüte zum Zerplatzen aufpustet (das kennen wir alle aus Kinderzeit noch). Die GLEICHE Luft ! aus der Tüte wieder einatmen, wieder warten bis der Hicks kommt, immer noch die gleiche Luft wieder in die Tüte hineinpusten. Wenn jetzt überhaupt noch nötig, ein drittes Mal das Gleiche tun. Jetzt ist der ganze Sauerstoff natürlich verbraucht und ein viertes Mal wär vermutlich schon ein frischer Atemzug nötig. ;) - allerdings hat meine gesamte Familie noch NIEMALS mehr als 2 x gebraucht. Funktioniert immer und ist viel angenehmer als Zitrone, Essig o.ä.! AUSPROBIEREN! Bei uns hats noch niemals versagt... vieleicht geht der Hicks an Sauerstoffmangel einfach ein...? Vielen Dank auch für die anderen Tips.

    • Fabian antwortete am 07.11.2011, 20:43 Uhr

      @sylvia: nach mehrmaligem reinpusten kann man die Gefriertüte dann auch noch platzen lassen g*

  • Dominik J schrieb am 22.08.2012, 08:45 Uhr

    Einfach rückwärts darüber nachdenken was man die letzen drei Tage gegessen hat. Lenkt ab und der Schluckauf geht weg.